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Besatzungskind

 
von Besatzungskind (Leserbeitrag)

Liebe Franken

(siehe Bild „Ludwig“)
Ich Frage euch, wieso mein äußerliches Erscheinungsbild in einem kinderpsychiatrischen Gutachten vom 24.10.1960 durch Dr. Neupert erwähnt wird?
„wirkt wegen seines stets geöffneten Mundes sowie durch seine Motorik recht dümmlich und zurückgeblieben“
Vorurteile? Rassismus
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Fakt: Ich konnte schon als 3 Jähriger nicht mehr durch die Nase atmen. Daher hatte ich stets einen geöffneten Mund.
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Kinderheim St. Ludwig/Nürnberg: 1959-1961
Dr. Neupert hat tatsächlich mein äußerliches Erscheinungsbild als Grundlage für seine vernichtende Diagnose hergenommen. Ich Fragen ihn, ob er denn nicht die Adenoide Wucherung im Hals, Nasen, Rachenraum gesehen hat, und ob er nicht durch seine Äußerung befangen ist.
Es ist wichtig, dass alle Ursachen die zu meinem geöffneten Mund führen ausgeschlossen werden. Immerhin Entscheidet Dr. Neupert durch das Gutachten über meine Zukunft.
Er hat mit Sicherheit die Adenoide Wucherung gesehen. Ein Neurologe und Psychiater wie Dr. Neupert, zudem auch noch Leider des Sozialen Beratungsdienstes in Nürnberg hat wissen müssen dass mein Verhalten nicht Ursache einer angeborenen geistigen Behinderung ist, sondern folge mehrfacher schwerster Kindesmisshandlungen.
Das ist keine opjektive Diagnose.
Geistige Behinderung (Debilität) leichten bis mittleren Grades bedeutet, ein IQ von 35 bis 69. Der Mittelwert ist 52. Unter einem IQ von 70 bezeichnete man damals als „Schwachsinnig“ gleich Unglaubwürdig.
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Im Kinderheim St. Josef/Parsberg: von 1961-1962
Amts-Fach-Ärztliches Zeugnis zur Begründung der Notwendigkeit der Anstaltsversorgung gem. Art. 4 FG vom 31.07.1962.
Hier wird auch von einem ausgesprochenen Leiden berichtet, jedoch nicht präzisiert. Seid 2007 ist mir bekannt, dass ich 50% Schwerbehinderung auf das Leiden habe.
Jugendamt Nürnberg, die Verwandten und ich wissen sehr wohl, was die Quelle meines Leiden ist.

Kinderheim Christophorus/Neuendettelsau: 1962-1970
Da ich dass Verhalten eines aufgeweckten Kindes habe und auf eine Förderung seitens des Jugendamtes Nürnberg vergeblich hoffe, versucht man mich mit Medikamente bzw. Isolationshaft und Psychoterror ruhig zu stellen.
Medikamente: Psyquil 10 mg=Antiemetika-Antivertiginosa; Megaphen 25 mg =Psychopharmaka; Phenaemal 0,1=Antiepileptika:Truxal 15 mg= Psychopharmaka; Phasein= Psychopharmaka; Melleril redart 200 mg= Psychopharmaka.
Isolationszelle: von 4 Tagen bis mehr als eine Woche. Das dutzende Male.
Vergleich: Paul Weiß war, außer mir, der einzige der wegen Vergehen höchsten 8 Sth. In der Isolationszelle war. In den 8 Jahren 2 Mal. Ich wurde wegen jeder Kleinigkeit eingesperrt.
Vorstellung am 08. Jannuar1965 (siehe Bild)
Spricht Dr. Gerstacker von einer Mandelentzündung, und wurde am 29.03.1965 als Wucherung entfernt.
Wieso schreibt Dr. Gerstacker nicht von einer Adenoiden Wucherung die in Wirklichkeit entfernt wurde? Und wieso erst nach 5 Jahren? Es war seit Dr. Neupert Untersuchung (1960) bekannt.
Jeder Leihe vor allem die Entscheidungsträger (z.b. Jugendrichter) sollen denken dass die Manteln entfernt wurden. Die aber wurden belegbar erst 1983 in München entfernt. Es soll wohl ein Zusammenhang zum Gutachten von Dr. Neupert vom 24.10.1960 vermieden werden, da sonst die „Angeborene Geistige Behinderung“ in Frage gestellt werden muss.
Fachkompetente Personen die Gefälligkeitsgutachten für das Jugendamt Nürnberg erstellen?

Mal ehrlich, wie kann jemand mit einem IQ von 52 einen Beruf als Bau- und Kunstschlosser, A/E-Schweißer, bzw. Informationselektroniker Fachrichtung Kommunikationselektronik und Microprozessionstechniker erlernen und erfolgreich Abschließen? Vor allem sich an die traumatischen Geschehnisse Erinnern.
Wie kann sich mein IQ (nach Hawie-Test) von 52, 1960 (Vormund Jugendamt Nürnberg), zu 1972 (Vormund Jugendamt Fürstenfeldbruck) mehr als Verdoppeln, wo ich doch einen angeborener Behinderung habe, die nicht heilbar ist. Der Unterschied ist extrem. Das wäre ein Quantensprung. Hätte das Jugendamt Nürnberg bis zum Ende meines Heimlebens den Vormund inne gehabt, hätte ich bis heute einen IQ von 52. Genau in der Zeit wo die Grundlagen für die Zukunft gelegt werden, war Jugendamt Nürnberg der Vormund.
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Das Jugendamt Nürnberg schickt mir alljährlich ihre bestellten Psychologen die IQ-Test durchführen. Alle kamen zum gleichen Ergebnis, "ich gehöre nicht in dieses Heim". Ihre Versprechen mir zu Helfen fruchteten nicht.
Dem Entgegen zu wirken, werden durch Schwester Else Döbler und Dr. Gerstacker,Vermutungen geäußert, ich hätte evtl. eine Psychose, oder bei mir laufen hebephrene Prozesse, oder ich hätte Mittel-Parkinson und weitere Verdachtsmomente die sich nie Bestätigt haben, um nicht gefördert zu werden.
Von wegen ich Tanze singend an der Wand entlang, und mein Lachen sei unmotiviert, grenzt an Rufmord. Der ganze Bericht (1962-1970) stellt mich hin, als ob ich nicht weiß was ich tu, und Gewalttätig bin. Wenn sich Dr. Gerstacker und Rektorin Schwester Else Döbler sorgen um meine Zukunft machen, wieso haben sie alles dafür getan, dass sie sich ernsthaft Sorgen machen müssen? Wären sie bei der Wahrheit geblieben und hätten sie dafür gesorgt, dass ich gefördert werde, wie es ihre Pflicht ist, dann bräuchten sie sich keine Sorgen machen.
Als klar war, dass ihre Verdachtsmomente keinen Zukunft haben, wurde mir von Schwester Else Döbler mitgeteilt, dass ich auf keine höhere Schule komme, weil ich zu Sensibel bin.
Jetzt werde ich nicht gefördert, weil ich zu Sensibel bin? Also ich kann noch so Intelligent sein, sie reicht anscheinend nicht aus.
Anstatt mir gegenüber ehrlich zu sein, wie die Erzieherin, die mein Verhalten auf den Punkt brachte indem sie mir sagte: „Herbert was dir passiert ist, habe ich ja noch nie gehört“, und Eindeutig von der Kindesmisshandlung sprach.
Natürlich wird Fachkompetente Personen wie Dr. Gerstacker- ,Dr. Neupert -, etc. Diagnose, sowie Rektoren der Heime und der Beamten der Jugendämter nicht in Frage gestellt. Auch nicht von mir. Daher ist es für mich sehr schwer glaubwürdig zu sein.
Ich denke ich weiß selbst wer ich bin und welche Gründe zu meinem Verhalten führten. Nicht, wie belegbar, Ursache einer angeborenen geistigen Behinderung ist.
Ich hätte mit Hilfe von Kompetenten Menschen mich von meiner Schuld befreien können und meine traumatischen Erlebnisse verarbeiten. Und das eine Verbindung zu meinen Geschwistern Conchita und Alfred Maximilian hergestellt wird. Das nenne ich Hilfe.
Es wird zwar von einer frühkindlichen Schädigung gesprochen als Verharmlosung einer mehrfach schweren Kindesmisshandlung, die natürlich nicht Ursache meiner Geistigen Behinderung sein kann. Sie ist laut Dr. Neupert „angeboren“
Jugendamt Nürnberg und meine Verwandten sprechen sich von jeglicher Schuld frei.
Das hat zur Folge, dass ich meine Geschwister Conchita und Alfred Maximilian nie wieder sehe. Denn wenn es keine Kindesmisshandlung gab, gibt es auch nicht die genannten Geschwister. Das zeigen die manipulierten Dokumente. Ich bin jedoch nicht der einzige der Kenntnis von Conchita und Alfred Maximilian hat.
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Man könnte meinen das hier Fehldiagnosen vorliegen. Dann muss ich mir die Frage stellen, warum dann nicht reagiert wurde und weshalb so viele Fehldiagnosen?
Was macht man mit einem Menschen, an dessen Schicksal man die Verantwortung trägt? Es ist offensichtlich, das hier von den Verantwortlichen vorsätzlich gehandelt wurde, zum großen Schaden des Mündel. Nicht vergessen, schwachsinnig bedeutet unglaubwürdig.
Man Kriminalisiert ihn. Die Option um ihn unglaubwürdig zu halten.
Warum?
Ich bin euch offen gegenüber. Schäme mich nicht meiner Herkunft. Gebe Daten preis die sehr persönlich sind und das äußerste von mir abverlangen. Mir ist bewusst, das ich mich dem Spott und dem Gelächter der Öffentlichkeit preisgebe. Egal.
Meine Not, meine Trauer, meine Traumen meine Schuld sind tausend Mal schlimmer.

Die Bundesregierung, dass Bayrische Ministerium, die Jugendämter und Heime fordere ich auf Stellung zu den Vorwürfen zu nehmen, was die "D-US Besatzungskinder" betrifft. Viele Babys und Kinder wurden vorsätzlich in den Tod geschickt. Viele von uns wurden sexuell und Physisch schwer Misshandelt. Es reicht mir nicht wenn sie im Dokumentarfilm „Die Kinder der Besatzer“, Zugeben, Überfordert gewesen zu sein.
Die Deutsche und Bayrische Regierung schützen die Kapitalverbrecher. Jeder der sich eines Verbrechens schuldig macht wird zur Verantwortung gezogen. Das muss auch für die Beamten gelten.

Ja ich könnte Verstehen wenn das Jugendamt Nürnberg ein Mitgefühl für mich in der Zeit als sie der Vormund waren hatten. Egal was sie als Grund ihres Schweigen angeben, dass ich gefährdet sei, Rache nehmen würde. Vor allem kann ich ja nichts Wissen, weil ich zu klein war. Und er wäre mit der Wahrheit überfordert, weil er so Dumm ist.
Mit allem Verständnis dem Jugendamt Nürnberg gegenüber. Es sind nur Vorwände.
Nur weil der Vormund Nürnberg, Verbrechen an mir beging, soll ich mein ganzes Leben Leiden?
Von ihrer Sicht aus das kleinere Übel? Menschenverachtend.


Herbert

garcia60@gmx.net



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