Wonsees
Betrug

Wonseeser wird Internet-Schnäppchen zum Verhängnis

Er wollte im Internet ein Schnäppchen machen, jetzt bleibt ein Wonseeser auf einem Schaden von 5900 Euro sitzen.
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Auf einen Internetbetrüger ist ein Wonseeser hereingefallen. Symbolfoto: Archiv/Fölsche
Auf einen Internetbetrüger ist ein Wonseeser hereingefallen. Symbolfoto: Archiv/Fölsche
Nachdem er im Internet auf ein vermeintlich günstiges Fahrzeugangebot gestoßen war, ging ein 46-jähriger Mann aus Wonsees einen Handel ein, der ihm am Ende kein neues Auto, jedoch den Verlust mehrerer tausend Euro einbrachte. Die Polizei ermittelt wegen Betrugs.


Skoda weit unter Listenpreis


Auf der Suche nach einem günstigen Gebrauchtwagen war der Kaufinteressent auf ein Angebot eines bekannten Internetportals gestoßen. Dort bot ein Mann, der vorgab, in Schweden zu wohnen, einen Skoda weit unter Listenpreis an. Nach Austausch mehrerer Mails wurde man sich handelseinig. Der Anbieter übersandte sogar die Kopie seines angeblichen Passes.

Die Abwicklung und Lieferung sollte von einer Treuhandfirma vorgenommen werden. Im Vertrauen auf die vereinbarte Lieferung überwies der Geschädigte insgesamt 5900 Euro auf das angegebene Konto. Hierbei fiel ihm nicht auf, dass die Zahlung schließlich auf ein Konto in Spanien vorgenommen wurde. Nachdem die vereinbarte Lieferung des Fahrzeugs ausblieb, wurde der Käufer stutzig und wandte sich an die Polizei.


Plumpe Fälschungen


Es stellte sich heraus, dass die Treuhandfirma überhaupt nicht existiert. Der übermittelte Ausweis entpuppte sich ebenso wie alle anderen Dokumente als plumpe Fälschung.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei bei Internetkäufen, Vorsicht walten zu lassen und die Daten der Anbieter vor einer Zahlung im Internet zu überprüfen.
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