Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Stadtrat

Wird in der Stadtsteinacher Grünburgstraße zu schnell gefahren?

Eine Anwohnerin bemängelt zu viele schnelle und parkende Autos in der Grünbürg- straße. Eine Geschwindigkeitsbeschränkung lehnte das Gremium vorerst ab.
Zu schnell und vollgeparkt: Es gibt Beschwerden in der Grünbürgstraße. Foto: Klaus Klaschka
 
von KLAUS KLASCHKA
Eine Anwohnerin der Grünbürgstraße hat sich an das Rathaus gewandt. Wie Bürgermeister Roland Wolfrum (SPD) dem Stadtrat am Montagabend bekanntgab, habe die Frau beklagt, dass die Straße zunehmend als Abkürzung zur Alten Pressecker Straße benutzt werde. Zudem würde dort unangemessen zu schnell gefahren. Außerdem würden die Parkverbote missachtet.

Die Anwohnerin regte deshalb an, die Geschwindigkeit dort auf 30 Stundenkilometer zu begrenzen und die Einhaltung der Parkverbote zu kontrollieren.

Die Grünbürgstraße biegt aus Rugendorf kommend hinter der Tankstelle von der Bundesstraße 303 links ab und führt im Bogen mit der Breslauer Straße weiter hinten dann auf die Alte Pressecker Straße. Auf der rechten Seite besteht durchgehend eingeschränktes Halteverbot, im vorderen noch schmaleren Teil auch auf der linken Seite.


Eigentlich nur einspurig


Wenn weiter hinten Autos parken, was momentan erlaubt ist, ist die Straße eigentlich nur einspurig befahrbar.
Stadtrat Wolfgang Hodelein (SPD) bestätigte als Anwohner der Alten Pressecker Straße diese Darstellung, bezweifelte aber, dass man das Problem "wirkungsvoll in den Griff bekommen" könne. Dass die Situation nach dem Umzug der Arztpraxis in diese Straße nicht besser geworden sei, ergänzte Bürgermeister Wolfrum, "obwohl die Praxis einige Patienten-Stellplätze vorhält".

Für eine Tempobegrenzung auf 30 Stundenkilometer machte sich Fraktionskollege Knud Espig stark, der für eine solche Regelung allgemein in der Stadt plädierte.

Wolfgang Heiß (CSU) schlug vor, zunächst ein städtisches Geschwindigkeitsmessgerät dort aufzustellen, um ohne Anzeige die gefahrenen Tempi zu messen und mit Anzeige den Verkehrsteilnehmern anzuzeigen, wenn sie dort zu schnell fahren.


Jetzt wird erst einmal gemessen


Wobei Bürgermeister Wolfrum an sich bezweifelte, dass man durch die Grünbürgstraße überhaupt mit innerorts erlaubten 50 Stundenkilometer fahren könne.

Vor allem die Kontrolle der Parkregelung hielt Klaus Witzgall (CSU) für wichtig. Deren Überwachung sei jedoch die Angelegenheit der Polizei, so Wolfrum. Er werde dazu aber mit der örtlichen Inspektion Kontakt aufnehmen.
Das Aufstellen eines Geschwindigkeitsmessgeräts beschloss der Stadtrat schließlich einstimmig als erste Maßnahme, um herauszufinden, wie schnell dort überhaupt gefahren wird.
Newsletter kostenlos abonnieren


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.