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Freisprechungsfeier

Wichtiger Meilenstein für junge Handwerker

58 Prüflinge aus zehn Ausbildungsberufen des Handwerks haben ihre Ausbildung mit Erfolg absolviert und wurden im Haus des Handwerks freigesprochen.
Felix Böhmer (links), bester Absolvent, erhält Glückwünsche von (von links) Christina Flauder, Kreishandwerksmeister Günther Stenglein, Vizepräsident Matthias Graßmann und OB Henry Schramm.Uschi Prawitz
 
Im Sommer 2017 nahmen 63 Prüflinge aus diesen Ausbildungsberufen an den Gesellen- beziehungsweise Abschlussprüfungen teil. Als Anerkennung wurden diejenigen 58 Junggesellinnen und Junggesellen, die dabei erfolgreich waren, am Dienstagabend freigesprochen.
"In guter Tradition werden Sie heute von den Pflichten gegenüber Ihrem Ausbildungsmeister freigesprochen", sagte Matthias Graßmann, Vizepräsident der Handwerkskammer für Oberfranken. "Dies ist ein wichtiges Zeichen der Anerkennung für Ihren Einsatz und Ihre Leistungen während der Lehrzeit." Besonders stark war in diesem Jahr die Innung der Schreiner vertreten, unter denen sich auch drei der neun Prüfungsbesten befanden. Linda Wagner aus Kulmbach war eine von ihnen. Mit einer Durchschnittsnote 1,9 absolvierte sie ihre Lehre in der Schreinerei Moser aus Mainleus. "Für den Schreinerberuf habe ich mich entschieden, weil ich abends sehen will, was ich tagsüber geleistet habe", sagte die Junggesellin. Außerdem sei Holz ein wunderschöner Werkstoff. Sie freute sich, dass sie von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen wurde und künftig unter anderem am Ausbau von Kindertagesstätten mitwirken darf. Als bester Absolvent des Jahrgangs wurde Felix Böhmer aus Weismain ausgezeichnet. Der junge Fleischer, der auch bereits Kammersieger und Rolex-Preisträger wurde, erzielte in der Theorie die Note 1,3 und in der Praxis die 1,1. Derzeit besucht er den Meisterkurs und hat später die Option, den elterlichen Direktvermarktungsvertrieb in Großziegenfeld zu übernehmen. "Jetzt mache ich aber erst einmal meinen Meister."
Mit dem Gesellenbrief stehen den Absolventen alle Wege offen. "Unser deutsches Handwerk genießt einen hervorragenden Ruf. Sie sind die Markenbotschafter", sagte stellvertretende Landrätin Christina Flauder (SPD). "Und was am Ende unserer Bemühungen übrig bleibt, darauf kommt es an." OB Henry Schramm (CSU) erwähnte das Potenzial von etwa 8000 Menschen, die in der Region im Handwerk arbeiten, und betonte den wichtigen Zusammenhalt mit und unter den heimischen Unternehmen. Persönlich erinnerte er sich an das eigene Gefühl der Freiheit, das er nach Abschluss seiner Kaufmannslehre empfand.
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