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Nachruf

Thurnau trauert um Heinz Schnauder

Heinz Schnauder ist tot: Der Keramikkünstler, ein Thurnauer Original, ist am Freitag im Alter von 87 Jahren verstorben.
Heinz Schnauder war ein begnadeter Künstler. Er hat auch Puppengeschirr gefertigt für seine Ausstellung "In Liebe zu den kleinen Dingen". Foto: Archiv
 
von ALEXANDER HARTMANN
Er war ein künstlerisches Multitalent (Keramiker, Zeichner, Musikliebhaber), ein sportbegeisterter Mensch und ein Mann, der ob seiner stets positiven Lebenseinstellung viele beeindruckt hat: Heinz Schnauder, der am Freitag im Alter von 87 Jahren verstorben ist.


Ein Bierkrug für den Bundeskanzler

Über Jahrzehnte hat Heinz Schnauder mit seiner Frau Eveline Maria in Thurnau eine angesehene Töpferwerkstatt betrieben. Mit ihrer Kunst konnten die Eheleute auch viele prominente Gäste beeindrucken. So den früheren Bundeskanzler Helmut Schmidt, der in der Schnauderschen Werkstatt einst einen Bierkrug erworben hat. Das Ehepaar wurde oft ausgezeichnet, 1996 mit dem Kulturpreis des Landkreises bedacht.


Sportler mit Leidenschaft

Doch Heinz Schnauder war nicht nur ein begnadeter Künstler. Er war auch ein leidenschaftlicher Sportler. Schwimmen, Wildwasser- und Radrennfahrer, Skifahren und das Bergsteigen waren Hobbys - und ganz besonders der Tischtennis-Sport. Heinz Schnauder war dabei, als 1952 in Thurnau die Tischtennisabteilung gegründet wurde, die er in der Folge maßgeblich mit geprägt hat. Er stand bis ins hohe Alter an der Platte, feierte einen seiner größten Erfolge mit 74 Jahren, als er bei den Bayerischen Meisterschaften im Doppel Bronze holte.

Mit Heinz Schnauder verliert Thurnau ein Original. Viele werden den Mann, dessen Markenzeichen seine graue Arbeitskleidung war, vermissen.
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