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Theater

Theater in Ziegelhütten: traurig und lebensbejahend

Rüdiger Baumann und Katrin Mulzer lesen im Kulmbacher Theater "Baumann" die Geschichte "Oskar und die Dame in Rosa"
Katrin Mulzer und Rüdiger Baumann entführen die Zuschauer in die Welt des todkranken Jungen Oskar, der sogar noch seine Mitmenschen tröstet.  Foto: Uschi Prawitz
 
Ein anrührendes Stück hat Rüdiger Baumann im Herbst auf den Spielplan seines Theaters in Ziegelhütten gesetzt: Am 3. November feiert "Oskar und die Dame in Rosa" von Eric-Emmanuel Schmitt Premiere.
Baumann inszeniert die Geschichte um den zehnjährigen todkranken Oskar als ein Zweipersonenstück zusammen mit Katrin Mulzer. Gemeinsam lesen die beiden Oskars Briefe an den lieben Gott und lassen die Figuren dadurch lebendig werden.


"Etwas Herrliches"

"Es ist keine typische Lesung, sondern wir erzählen glaubhaft, verständlich und intensiv gespielt die Geschichte des Jungen, der auf die Hospizhelferin, die Dame in Rosa, trifft." Zwei unterschiedliche Generationen, nämlich Oma Rosa, die aufgrund ihres Alters nicht mehr viel Lebenszeit hat, und der Junge, der noch weniger hat, kommen zusammen und wollen die verbleibende Zeit nutzen.
"Eine Freundschaft zwischen Menschen, zwischen denen Generationen liegen, ist etwas Herrliches", sagt Katrin Mulzer, die auf die Anfrage von Rüdiger Baumann sofort zusagte. Kennengelernt haben sich die beiden Darsteller vor 15 Jahren als Mitwirkende bei einem Krimidinnerstück in Hof, und seitdem wollten sie immer etwas zusammen machen.
",Oskar und die Dame in Rosa' ist ein tolles Stück und wie für uns gemacht", sagt Rüdiger Baumann, der sich schon lange mit der Frage nach dem Leben und dem Tod auseinandersetzt. "Das Stück gefällt mir, weil es keine weinerliche Schnulze ist, es hat auch viel Humor und ist absolut lebensbejahend."


Kein Patentrezept

Dabei biete es mit Sicherheit kein Patentrezept und auch keine Lösungen, es lebe von einer Mischung aus Altersphilosophie und kindlicher Betrachtungsweise. "Der Zuschauer wird im Geiste aber Mitwirkender im Stück sein, wird ähnlich wie beim Lesen eines Buches die Figuren selbst vor sich sehen, mit ihnen fühlen können."
Ein vielversprechender, einfühlsamer Theaterabend also, bei dem man wohl vorsichtshalber ein Taschentuch parat haben sollte.
Ganz im Kontrast dazu verweist der Theatermacher noch auf eine Produktion, die aktuell noch bis zum 22. Oktober im Theater Baumann gespielt wird. Für die musikalische Komödie "Das Maadla aus'm Hinterhaus" nach Johann Nestroys "Das Mädl aus der Vorstadt" gibt es für alle Vorstellungen noch Restkarten. Kartenreservierung und Informationen für beide Stücke online unter der Adresse www.das-baumann.de oder telefonisch unter der Nummer 09221-93393.
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