Kulmbach
Fussball

Zwei Derbys zum Saisonstart

Katschenreuths Trainer Detlef Zenk spricht über die sensationelle Kreisliga-Spielzeit und den aufregenden Auftakt in die Bezirksliga-Saison.
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Nach dem 2:0-Sieg gegen Mistelgau war die Meisterschaft für Katschenreuth perfekt - und der Jubel natürlich groß. Foto: Peter Mularczyk
Nach dem 2:0-Sieg gegen Mistelgau war die Meisterschaft für Katschenreuth perfekt - und der Jubel natürlich groß. Foto: Peter Mularczyk
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Der VfR Katschenreuth sammelt in diesem Jahr Titel: Nach der Meisterschaft in der Fußball-Kreisliga holte sich das Team den Erdinger-Meistercup auf Bezirksebene und unlängst auch die Stadtmeisterschaft. Eine Bilanz, die so gar nicht zum von Trainer Detlef Zenk ausgegebenen Saisonziel für die Bezirksliga passt.


Rückblick

Für Katschenreuth lief die vergangene Saison nahezu perfekt. Mit einem 2:0-Sieg beim SV Mistelgau sicherte sich der VfR am letzten Spieltag die Kreisliga-Meisterschaft. Zenk war natürlich stolz auf seine Mannschaft: "Die Truppe hat eine überragende Entwicklung in allen Bereichen genommen." Zwar habe sein Team "gegen die Spitzenmannschaften der Liga oftmals Federn gelassen", doch durch einen Lauf vor der Winterpause und im Saisonendspurt setzte sich der VfR gegen die beiden Bayreuther Konkurrenten TSV St. Johannis und Uni Sportclub durch. Der Bezirksliga-Aufstieg wurde beim VfR natürlich gebührend gefeiert: "Allein für die Meisterfeier hätte die Mannschaft eine weitere Urkunde verdient", sagt Zenk.


Der Kader

Personell hat sich beim VfR nicht viel getan: Jonas Beszczynski kommt vom ATS Kulmbach zu seinem Jugendverein zurück. Zudem stoßen Martin Schubert und Hannes Michel, der allerdings in der letzten Saison bereits zum Stammpersonal der Katschenreuther gehörte, aus der U19 der JFG Maintal/Friesenbachtal dazu. Abgänge haben die Katschenreuther dafür keine. Doch Bange ist Detlef Zenk mit dem nahezu unveränderten Kader auch eine Liga höher nicht: "Klar haben andere Vereine teilweise höherklassig erfahrene Neuzugänge geholt, doch wir müssen uns mit den vorhandenen Spielern verstärken, indem sich jeder noch einmal steigert."


Die Liga

Zur Liga kann Zenk wenig sagen: "Ich kenne die meisten Mannschaften noch nicht." Die Favoriten in der Liga sind deshalb für ihn die beiden Absteiger SSV Kasendorf und FC Vorwärts Röslau. Ebenfalls stark schätzt er den BSC Saas Bayreuth ein, zudem geht er noch von einem oder zwei Geheimfavoriten aus: "Irgendeine Mannschaft wird sicherlich einen kleinen Lauf haben, weshalb ich von vier oder fünf Mannschaften ausgehe, die die Meisterschaft unter sich ausmachen."
Glücklich ist Zenk mit dem Auftakt der Saison, den er "als wahres Geschenk" bezeichnet: "Wenn du am ersten Spieltag beim ATS antreten darfst, und nur wenige Tage später unter der Woche zu Hause den SSV Kasendorf empfängst, dann kann die Saison eigentlich nicht besser beginnen", sagt der euphorische VfR-Trainer. Zudem freut er sich auf die Partien gegen den BSC Saas Bayreuth: "Wir haben in der letzten Saison immer tolle Spiele gegen die zweite Mannschaft in der Kreisliga gehabt. Da war vor allem die dritte Halbzeit immer ein Highlight."


Die Ziele

Das Saisonziel der Katschenreuther ist der direkte Klassenerhalt: "Wir möchten am Ende auf Platz 11 landen und auch eine mögliche Relegation vermeiden", sagt Zenk optimistisch. Am wichtigsten sei für den VfR allerdings "der Spaß am Fußball". Zudem möchte der 55-Jährige, "dass sich die Mannschaft weiterentwickelt." nd
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