Es wird voll in den Wäldern um die Plassenburg: Mindestens 228 Trail-Läufer aus ganz Deutschland kommen am Samstag zum Finallauf des "Salomon Trails 4 Germany" nach Kulmbach, um über schmale, unbefestigte Pfade zu laufen und natürliche Hindernisse zu überwinden.
Nach Blaubeuren, Landau und Koblenz wird Kulmbach der letzte Austragungsort des Wettbewerbs in dieser Saison sein - und der mit den meisten Anmeldungen. Rund um die Plassenburg verteilen sich die Läufer auf eine Kurz- (12,6 Kilometer, 330 Höhenmeter) und eine Langstrecke (20,7 Kilometer, 550 Höhenmeter).
"Trail" steht für Trampelpfad, also einen unbefestigten Weg, der schmal, kurvig und verschlungen ist und viele natürliche Hindernisse aufweist. "Ein Trail beginnt dort, wo die Straße aufhört" beschreibt Trail-Runnerin und Veranstalterin Julia Conrad (Plan B Event Company) die Sportart. In Kulmbach geht es allerdings zunächst auf Pflastersteinen los: Start und Ziel befinden sich an der Stadthalle. Dort kann man sich bis 13 Uhr auch noch nachträglich anmelden.


Kurzstrecke

Der leicht modifizierte "Rehberg-Weg" wird die kurze Strecke. Nach dem Start geht es hoch zur Plassenburg, weiter in den Buchenwald, dann über Waldpfade und Forstwege um Tennach herum über die Kesselleite Richtung Rehberg - und über das "Steinerne Gässchen" wieder hinunter in die Stadt.


Langstrecke

Auf der Langstrecke geht es zunächst ebenfalls hoch zur Plassenburg, dann aber weiter bergauf über den "Ebersbacher-Weg". Die Läufer erwarten Waldpfade, Forstwege und eine kurze Cross-Strecke auf dem Weg ins Tal. Bei Fölschnitz geht es weiter Richtung Ebersbach. Nach weiteren Anstiegen in die Wälder treffen die Langstreckenläufer am Ende wieder auf die Läufer der kurzen Strecke und es geht gemeinsam bergab Richtung Stadthalle. Auf beiden Strecken gibt es mehrere Verpflegungsstationen.
Conrad ist mit den bisherigen Veranstaltungen zufrieden. Ihr Ziel sei es, mehr Menschen für den Sport zu gewinnen. "Es ist eine bunt gemischte Läuferschar mit vielen neuen Trail-Runnern dabei. Bisher herrschte immer eine sehr lockere und familiäre Atmosphäre unter den Teilnehmern", sagt die Veranstalterin. Die Strecken eigneten sich für Anfänger und Profis gleichermaßen.