Bayreuth
Eishockey

Tigers weiter nur mit zwei Kontingentspielern

Auf die Bayreuth Tigers warten mit Bad Nauheim und Frankfurt zwei harte Gegner - und es stehen jeweils nur zwei Kontingentspieler zur Verfügung.
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Tigers-Teammanager Dietmar Hanitt ist zuversichtlich, dass bald zwei neue Kontingentspieler zum Kader stoßen.  Foto: R. Ziegler/Archiv
Tigers-Teammanager Dietmar Hanitt ist zuversichtlich, dass bald zwei neue Kontingentspieler zum Kader stoßen. Foto: R. Ziegler/Archiv
Eishockey-Zweitligist Bayreuth Tigers steht vor einem Hessen-Wochenende. Am Freitag (20 Uhr) gastiert der obere Tabellennachbar EC Bad Nauheim im Tigerkäfig, zwei Tage später treten die Bayreuther ab 16 Uhr beim amtierenden DEL2-Meister Löwen Frankfurt an - und in beiden Spielen stehen den Tigers nur zwei von vier möglichen Kontingentspieler zur Verfügung.

Nach der Trennung von Ziga Pesut und Michal Barta konnte auch Gastspieler Roman Tomanek die Tigers-Offiziellen trotz drei Scorerpunkten in zwei Spielen nicht überzeugen. Der Slowake wechselte mittlerweile zum französischen Club Scorpions de Mulhouse. "Er hatte zwei sehr ordentliche Auftritte bei uns", sagt Tigers-Teammanager Dietmar Habnitt. "Wir waren uns aber noch nicht sicher, ob er zu 100 Prozent unser Mann ist. Deshalb wollten wir die Testphase um zwei weitere Partien verlängern." Das habe Tomanek aber abgelehnt und das Angebot aus Frankreich angenommen. So suchen die Tigers weiter nach zwei Kontingentspielern. Habnitt ist zuversichtlich, dass eine Stelle "zeitnah" besetzt wird und die andere bis spätestens 15. Dezember: "Unser Fokus liegt auf nordamerikanischen Spielern."

Am kommenden Wochenende müssen die Tigers aber mit einem kleinen Kader zurecht kommen. Schließlich ist auch der Einsatz des Nürnberger Förderlizenzspielers Eugen Alanov fraglich. Zumindest sind im Bayreuther Kader keine Spieler von Verletzungen oder Krankheiten geplagt.
Freitagsgegner Bad Nauheim tut sich vor allem in fremden Hallen schwer, holte auswärts erst vier Punkte. Zuletzt setzte es drei Auswärtsniederlagen in Folge, die Tordifferenz betrug dabei 5:18. Insgesamt zeigt die Formkurve der Hessen nach gutem Saisonstart etwas nach unten.

Hart traf den EC der Wechsel von Alex Trivellato zu den Krefeld Pinguinen in die DEL. Der Topverteidiger nutzte in der Deutschland-Cup-Pause eine Ausstiegsklausel. Dagegen wurde der befristete Vertrag mit Esa Lehikoinen bis zum 31. Dezember verlängert. Der Finne war zu den Nauheimern gewechselt, da der amerikanische Offensivverteidiger Eric Meland wegen einigen Verletzungsprobleme nicht wie erhofft Fuß gefasst hat. Zudem wird der verletzte Kanadier Mike McNamee erst Anfang Dezember wieder auf dem Eis stehen.

Die Verletzungsmisere in der Abwehr entspannt sich aber dennoch, da sich Daniel Ketter und Daniel Stiefenhofer wieder einsatzbereit gemeldet haben. Im Sturm müssen die Bayreuther vor allem die EC-Topscorer Cody Sylvester (17 Punkte), Radek Krestan (14) und James Kivingston (13) unter Kontrolle bringen.


Beste Offensive der Liga

In Topform ist der Bayreuther Sonntagsgegner. Die Frankfurter sind Tabellenzweiter und stellen mit 70 Treffern das torgefährlichste Team der DEL2. Gerade die Nordamerikaner C.J. Stretch (26 Punkte), Wade MacLeod (23) und Matthew Pistilli 18) erzielen im Schnitt mehr als einen Scorerpunkt pro Partie. So fällt auch der Ausfall von Führungsspieler Nils Liesegang fast nicht ins Gewicht. Doch die Bayreuther boten den Löwen in dieser Saison bereits einmal stark Paroli und mussten sich auf eigenem Eis nur mit 2:3 nach Penaltyschießen beugen. ter/red
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