Bayreuth
Basketball

Slowenischer Meister ist Medi-Gast

Olympija Ljubljana aus dem Basketball-Europameisterland Slowenien kommt heute nach Bayreuth. Medi will mit einem Heimsieg den Weg in die Play-offs ebnen.
Artikel einbetten Artikel drucken
Hoch hinaus will nicht nur Nate Linhart (am Ball), sonder das gesamte Medi-Team: Mit einem Heimsieg gegen Olympija Ljubljana wollen die Bayreuther den Weg in die BCL-Play-offs ebnen.  Foto: Peter Mularczyk
Hoch hinaus will nicht nur Nate Linhart (am Ball), sonder das gesamte Medi-Team: Mit einem Heimsieg gegen Olympija Ljubljana wollen die Bayreuther den Weg in die BCL-Play-offs ebnen. Foto: Peter Mularczyk
Medi Bayreuth empfängt am Mittwoch den amtierenden slowenischen Rekordmeister Olimpija Ljubljana in der Oberfrankenhalle (Spielbeginn 20 Uhr). Nach dem überraschend deutlichen 90:77-Sieg im Hinspiel wollen die Bayreuther auch am zehnten Spieltag der Basketball Champions League (BCL) einen Erfolg feiern - und am besten gleich einen weiteren Heimsieg gegen Banvit am 17. Januar folgen lassen.

"Im Idealfall haben wir nach Siegen in den kommenden zwei Heimspielen die Play-offs in der Tasche und können uns um die Ausgangsposition kümmern", sagt Medi-Trainer Raoul Korner.


Champions League

Medi Bayreuth -
Olimpija Ljubljana

Etwas Kopfzerbrechen bereitet Korner der kürzliche Trainerwechsel bei Ljubljana. Dort hat Zoran Martic übernommen, der unter anderem mit dem slowenischen Nationalteam U22-Europameister wurde und zuvor die polnische Erstliga-Mannschaft Trefl Sopot trainierte. "So ein Trainerwechsel kann Energie freisetzen, damit muss man rechnen", warnt Korner. "Aber es hat unsere Vorbereitung nicht wesentlich beeinflusst."

Olimpija Ljubljana ist der erfolgreichste Verein im Europameister-Land. Der aktuelle Meister und Supercup-Gewinner feierte zwischen den Jahren 1957 und 1970 sechs jugoslawische Landesmeisterschaften und seit der slowenischen Unabhängigkeit 1991 weitere 17 Meisterschaften und 20 Pokalsiege. Im bisherigen Verlauf der BCL lief es allerdings nicht so gut: Ljubljana gewann erst drei Mal und nimmt damit den vorletzten Tabellenplatz in Gruppe C ein.
Die Führungsspieler der Slowenen sind Jordan Morgan und Devin Oliver. Der 2,03 Meter große Morgan spielt seit drei Jahren in Europa und sammelte bislang Erfahrungen in Italien (Rom), Frankreich (Nantes, Paris) und zuletzt in Griechenland (Kymis). Mit durchschnittlich etwa 18 Punkten ist er der mit Abstand beste Korbschütze im Team. Gemeinsam mit seinem US-Landsmann Oliver führt er zudem die teaminterne Rebound-Statistik (durchschnittlich 5,8) an. Oliver, der ebenfalls im Frontcourt agiert, steht im Schnitt knapp 33 Minuten auf dem Parkett und erzielt 14 Punkte. Wichtige Rollen nehmen bei Ljubljana auch Ex-Nationalspieler Domen Lorbek, Gregor Hrovat und der ehemalige U20-Nationalspieler Jan Span auf den kleinen Positionen ein.
Mit dem 2,07 Meter großen Routinier Drazen Bubnic sowie dem noch einmal vier Zentimeter größeren Bojan Radulovic verfügt Ljubljana über weitere Akteure mit Center-Gardemaß, die beide jedoch in den bisherigen BCL-Spielen - nicht zuletzt aufgrund der Dominanz der beiden US-Amerikaner Oliver und Morgan - kaum zur Geltung kamen.
Verwandte Artikel
Verwandte Fotoserien
Noch keine Kommentare
Sie sind nicht angemeldet.
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentieren zu können!
registrieren