Bayreuth
Eishockey

Personalgeschwächte Tigers verlieren gegen Bietigheim und in Dresden

Obwohl sechs Stammspieler fehlten, hielten die Bayreuth Tigers gegen den Liga-Primus Bietigheim gut mit. Dennoch verloren sie mit 1:2.
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Anthony Luciani (hinten) machte bei seinem Tigers-Debüt im ersten Drittel den Ausgleichstreffer gegen Liga-Primus Bietigheim. Trotz starker Bayreuther Leistung siegten die Steelers mit 2:1.  Foto: Peter Mularczyk
Anthony Luciani (hinten) machte bei seinem Tigers-Debüt im ersten Drittel den Ausgleichstreffer gegen Liga-Primus Bietigheim. Trotz starker Bayreuther Leistung siegten die Steelers mit 2:1. Foto: Peter Mularczyk
Der Eishockey-Zweitligist Bayreuth Tigers musste am Doppelspieltag auf sechs wichtige Stammspieler verzichten. Dafür kamen die Förderlizenz-Spieler J. Felsoci und F. Schwarz vom Oberligisten Regensburg zum Einsaz, die vor allem gegen DEL2-Primus Bietigheim Steelers eine starke Leistung zeigten.

Doch trotz Kampfgeist mussten die Tigers gegen den Spitzenreiter eine 1:2 (1:1,0:1,0:0)-Niederlage einstecken. Das Auswärtsspiel bei den Dresdner Eislöwen (Tabellenplatz 4) verloren die Bayreuther mit 0:6 (0:3, 0:1, 0:2).


DEL 2

Bayreuth Tigers -
Bietigheim Steelers 1:2
Das Spiel startete flott und mit dem ersten Powerplay zeigte die neue Paradeformation der Gäste ihre Klasse. McNeely bediente Topscorer Weller und der ließ Vosvrda im Tor der Tigers keine Chance. Die Antwort der Bayreuther folgte jedoch schnell. Der neue Kanadier Luciani kam bei fünf gegen vier mit Tempo über die Außenbahn doch statt eines Querpasses, mit dem die Bietigheimer Verteidigung rechnete, zog er mit einem klasse Handgelenkschuss ab und überraschte damit Sharipov mit dem Ausgleichstreffer ins kurze Eck. Auch in der Folgezeit hielten die Tigers mit dem favorisierten Gästen mit. Hinten standen sie ziemlich stabil und ließen die Starspieler der Bietigheimer kaum zur Entfaltung kommen, vorne forderten sie die Steelers mit gefährlichen Kontern. Für den Führungstreffer reichte es allerdings nicht.

Im zweiten Abschnitt erhöhte das Gäste-Team den Druck und setzte sich mehr und mehr in der Zone der Tigers fest. Vosvrda und seine kampfstarken Vorderleute hielten aber zunächst Stand, bis die Bayreuther selbst zu weit vorrückten. Den Konter von Weller konnte Vosvrda noch abwehren, McNeely staubte jedoch zur 2:1-Gästeführung ab.

Wenige Minuten später hatte Pavlu die Chance zum Ausgleich, traf jedoch nur die Latte. Auch weitere Chancen blieben ungenutzt, so dass die Tigers mit einem 1:2-Rückstand ins letzte Drittel starteten. Hier überbrückten beide Teams immer wieder die Mittelzone und kamen zu Torchancen, doch die Abwehrreihen behielten auf beiden Seiten die Oberhand.

Die Partie blieb aber auch ohne weitere Treffer spannend. Besonders die junge Reihe der Tigers um die beiden Förderlizenzler und Voronov zeigte eine starke Leistung. In den Überzahlspielen bewegten die Gastgeber den Puck jedoch etwas zu langsam und so verpufften die Gelegenheiten zum Ausgleich. Kurz vor Schluss versuchten die Tigers mit einem Feldspieler mehr noch einmal alles. Doch trotz zweier guter Chancen blieb es bei der 1:2-Heimniederlage.

Bayreuth Tigers:
Vosvrda, Hartung - Gerstung, Pavlu, Neher, Linden, M.Müller, Potac - S.Busch, Geigenmüller, Drews, Voronov, Kolozvary, Bartosch, Luciani, Felsoci, Schwarz.
Bietigheim Steelers: Sharipov, Martinovic - Prommersberger, Brown, Hüfner, Auger, Steingross, Borzecki, K.Schwarz - Schoofs, Lukes, Hauner, Sommefeld, Zientek, McKnight, Weller, McPherson, Preibisch, McNeely.
Zuschauer: 1413. - Strafminuten: Bayreuth 4, Bietigheim 20. - Tore: 0:1 Weller (2.), 1:1 Luciani (5.), 1:2 McNeely (27.)

Dresdner Eislöwen -
Bayreuth Tigers 6:0

Zuschauer: 1784. - Strafminuten: Dresden 2, Bayreuth 6. - Tore: 1:0 Siddal (11.), 2:0 Huard (13.), 3:0 Rupprich (19.), 4:0 Siddall (26.), 5:0 Kramer (44.), 6:0 Kumeliauskas (50.)
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