Bayreuth
Basketball

Medi-Trainer warnt vor Benzing

Medi Bayreuth trifft Würzburg zum Frankenderby. Die Unterfranken haben mit Robin Benzing einen deutschen Nationalspieler und Topscorer in ihren Reihen.
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"Robin Benzing ist sicherlich der Schlüsselspieler", warnt Medi-Trainer Raoul Korner vor dem Nationalspieler, der am Samstag im Würzburger Trikot gegen die Bayreuther Basketballer aufläuft.
"Robin Benzing ist sicherlich der Schlüsselspieler", warnt Medi-Trainer Raoul Korner vor dem Nationalspieler, der am Samstag im Würzburger Trikot gegen die Bayreuther Basketballer aufläuft.
Nach zweiwöchiger Länderspielpause trifft Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth am Samstag (20.30 Uhr) in heimischer Halle auf s.Oliver Würzburg. Die Unterfranken stehen mit dem neunten Platz zwar fünf Ränge unter den Bayreuthern, haben aber nur einen Sieg weniger auf dem Konto.


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Medi Bayreuth -
s.Oliver Würzburg

Die Länderspielpause kam den Bayreuthern gelegen: "Wir haben die Zeit einerseits zur Regeneration genützt, andererseits haben wir an Details gearbeitet, um die wir uns aufgrund des engen Spielplans zuletzt nicht kümmern konnten", berichtet Medi-Coach Raoul Korner. Beim Training musste er allerdings auf einige Spieler verzichten. Bastian Doreth und Robin Amaize absolvierten mit der deutschen Nationalmannschaft erfolgreich WM-Qualifikationsspiele gegen Georgien (79:70-Sieg) und Österreich (90:49) und kehrten erst kürzlich nach Bayreuth zurück. Der verletzte Assem Marei (Muskelbündelriss) fehlte weiterhin. Der Hoffnung auf eine kurzfristig bevorstehende Rückkehr des Ägypters erteilt Korner eine klare Absage: "Assem ist noch nicht fit und wir werden hier sicherlich nichts überstürzen!"


Korner hofft auf Javon McCrea

Optimistisch ist Korner indes bei Mareis Stellvertreter Javon McCrea, der zunehmend besser in die Systeme integriert sei. "Es läuft immer besser bei ihm und das ist gut so: Wir werden ihn gegen Würzburg brauchen", sagt Korner. Denn die Unterfranken haben neben Nationalspieler Robin Benzing (durchschnittlich 18,9 Punkte pro Spiel) auch einige weitere starke Akteure in ihren Reihen: "Wir treffen auf eine Mannschaft mit enormem Potenzial. Benzing ist sicherlich der Schlüsselspieler, aber auch Clifford Hammonds als defensiver Anker, Maurice Stuckey als Energizer und Kresimir Loncar als gefährlicher Pic'n'Pop-Spieler nehmen wichtige Rollen im Würzburger Spiel ein", warnt Korner.

Nach einer enttäuschende Vorsaison, die für die Würzburger auf einem unbefriedigenden 14. Tabellenplatz endete, hat der vielfache Meistertrainer und ehemalige Bundestrainer Dirk Bauermann die Karten neu gemischt. Mit Spielmacher Maurice Stuckey und Kresimir Loncar blieben nur zwei Leistungsträger aus der Vorjahresformation übrig.


Singler debütiert in Bayreuth

Zahlreiche Neuzugänge, allen voran A-Nationalspieler und Topscorer Robin Benzing (zuletzt Saragossa), kamen dazu. Zwei davon sind jedoch bereits wieder weg. Vor drei Wochen tauschten die Unterfranken D.J. Richardson gegen den erfahrenen Bundesliga-Spieler Vaughn Duggins (Oldenburg) aus, wenig später musste der ebenfalls im vergangenen Sommer verpflichtete Ryan Anderson (Antwerpen) gehen. An seiner Stelle präsentierten die Würzburger zur Wochenmitte NBA G-League-Champion E.J. Singler (Missisauga/Kanada).

"Wir gehen davon aus, dass wir durch diese Verpflichtung unsere bisher schwache Dreierquote deutlich verbessern können. Mit E.J. auf dem Feld werden sich zusätzliche Räume für Benzing und Duggins öffnen", setzt Bauermann große Erwartungen in den US-Flügelspieler, mit dessen Debüt in der Oberfrankenhalle zu rechnen ist.
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