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Basketball

Medi-Trainer Korner warnt vor starken Berlinern

Der achtfache deutsche Basketball-Meister Alba Berlin kommt am Samstagabend (20.30 Uhr) in die Bayreuther Oberfrankenhalle.
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Medi-Trainer Raoul Korner warnt vor allem vor Alba Berlins Peyton Siva (am Ball, hier beim 77:75-Sieg gegen Brose Bamberg). Foto: N. Armer/dpa
Medi-Trainer Raoul Korner warnt vor allem vor Alba Berlins Peyton Siva (am Ball, hier beim 77:75-Sieg gegen Brose Bamberg). Foto: N. Armer/dpa
Der achtfache deutsche Basketball-Meister Alba Berlin kommt am Samstagabend (20.30 Uhr) in die Bayreuther Oberfrankenhalle, um gegen Medi Bayreuth anzutreten. Die Berliner mussten in neun Spielen erst zwei Niederlagen einstecken und stehen derzeit auf Platz 2 der Basketball-Bundesliga (BBL). Zwar hat auch Medi erst zwei Niederlagen auf dem Konto, allerdings ein Spiel und einen Sieg weniger und steht damit auf dem fünften Platz.


BBL

Medi Bayreuth -
Alba Berlin

Am zurückliegenden Wochenende setzten sich die Bayreuther in Bremerhaven nach Verlängerung mit 103:99 durch, während Alba Berlin zu Hause gegen Tabellenführer FC Bayern München eine 70:80-Niederlage einsteckte. Unter der Woche waren beide Teams international gegen spanische Erstligisten im Einsatz: Während die Berliner im Euro-Cup bei Bilbao Basket gewannen, musste sich Medi Bayreuth Estudiantes Madrid nach Verlängerung geschlagen geben.
Für Alba-Trainer Alejandro Aito Garcia Reneses kein Grund, das Medi-Team zu unterschätzen: "Bayreuth hat mich vor sieben Wochen beim Testspiel, das wir 73:77 verloren haben, sehr beeindruckt. Uns erwartet ein sehr schweres Spiel!"
Auch Medi-Trainer Raoul Korner findet lobende Worte für den kommenden Gegner: "Es war zu erwarten, dass sich Berlin nach der verkorksten letzten Saison wieder fangen würde. Alba ist nun unberechenbar. Zum einen, weil Peyton Siva in dieser Saison so richtig aufblüht und zum anderen, weil sie einen aggressiven, aber extrem intelligenten Basketball spielen. Das geht natürlich nur, weil sie über sehr intelligente Spieler verfügen, allen voran Luke Sikma und Marius Grigonis."
Berlin sei insgesamt eine Mannschaft mit einem starken, gut funktionierenden Kollektiv. "Da wird es für uns darum gehen, endlich mal von Beginn an voll da zu sein."
Acht Profis mussten im zurückliegenden Sommer die Berliner verlassen, von den Ausländern ist nur noch US-Spielmacher Peyton Siva (26 Jahre alt, 1,83 Meter groß) übrig. Einige Erfahrung brachten US-Power Forward Luke Sikma vom spanischen Meister Valencia und Shooting Guard Spencer Butterfield vom französischen Pokalsieger und Euro-Cup-Champion JSF Nanterre mit in die laufende Saison.
Viel Entwicklungspotenzial haben die jungen Spieler wie der litauische Small Forward Marius Grigonis, US-Center Dennis Clifford, das kroatische Centertalent Kresimir Nikic und der serbische Spielmacher Stefan Peno.
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