Bayreuth
Basketball

Medi-Team steht unter Zugzwang

Medi Bayreuth will mit einem Sieg gegen AEK Athen seine Play-off-Chancen in der Champions League verbessern.
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Welche Taktik tüfteln Medi-Trainer Raoul Korner (links) und Nate Linhart für das Spiel gegen Athen aus? Im Kampf um die Play-offs wollen die Bayreuther gegen AEK punkten.  Foto: Peter Mularczyk
Welche Taktik tüfteln Medi-Trainer Raoul Korner (links) und Nate Linhart für das Spiel gegen Athen aus? Im Kampf um die Play-offs wollen die Bayreuther gegen AEK punkten. Foto: Peter Mularczyk
Eine schwere Aufgabe wartet auf Medi Bayreuth am siebten Spieltag der Basketball Champions League: Der Bundesligist empfängt am Mittwoch um 20 Uhr den AEK Athen in der Oberfrankenhalle. Der griechische Traditionsverein hat wie Medi Bayreuth drei Siege und drei Niederlagen auf dem Konto.


Champions League

Medi Bayreuth - AEK Athen

"Athen ist eine sehr erfahrene Mannschaft mit viel Athletik", sagt Medi-Trainer Raoul Korner. "In der Pre-Season haben wir bereits gegen sie gespielt. Damals ja auch mehr oder weniger ohne Assem Marei, denn er hatte es geschafft, sich in drei oder vier Minuten auszufoulen." Dieses Duell beim Vorbereitungsturnier im belgischen Charleroi verloren die Bayreuther 85:90.

"Im Hinblick auf die Play-offs ist das Spiel gegen Athen ganz wichtig. Das sind genau die Spiele, die man holen muss. Nachdem wir die letzten drei Matches ohne Sieg geblieben sind, stehen wir jetzt unter Zugzwang", weiß Korner. Doch das gilt auch für Athen. Schlüsselspieler bei den Athenern ist der US-Amerikaner Manny Harris. Mit durchschnittlich 18,3 Punkten sowie 7,8 Rebounds setzt der US-Forward clubinterne Bestmarken und beweist mit 3,8 Assists auch noch ein gutes Auge für den Nebenmann. Wichtige Rollen nehmen zudem der 32-jährige US-Spielmacher Mike Green, die beiden amerikanischen Flügelspieler Delroy James und Kelsey Barlow sowie der Franzose Bandja Sy und der Bosnier Edin Atic ein.

Einiges an Länge haben die Griechen an den Brettern zu bieten. Dusan Sakota, ein 2,10 Meter großer Serbe mit griechischem Pass, der auch auf den Flügel ausweichen kann, steuert im Schnitt etwa 14 Punkte und knapp vier Rebounds bei. Centerroutinier Dimitrios Mavroeidis (32, 208 cm) steht für gut elf Punkte und mehr als sechs Rebounds.
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