Nach dem starken Abschneiden in der Vorsaison und einer tollen Testspielphase (9 Siege, 1 Niederlage) gelten die Bayreuther als Favorit.

Doch Medi-Trainer Raoul Korner warnt: "Wir haben uns letzte Saison zweimal sehr gegen Tübingen geplagt und es wird auch am Samstag alles andere als eine leichte Aufgabe. Sie haben einen guten Kader. Vor allem auf den Außenpositionen verfügen sie über sehr viel Liga-Erfahrung."

Die Schwaben haben bis auf den Vorlagenspezialisten Jared Jordan und Distanzwerfer Barry Stewart ein neues Team zusammengestellt. Einer der neuen Hoffnungsträger ist Ryan Brooks, der schon in Gießen, Frankfurt und Bonn Bundesliga-Erfahrung sammelte und zuletzt in Frankreich bei Dijon zu den Führungsspielern zählte.

Eine wichtige Rolle kommt auch Center-Neuzugang Tony Easley zu. Er überzeugte in der vergangenen Saison beim italienischen Zweitligisten Eurobasket Roma mit durchschnittlich 15,9 Punkten und 9,2 Rebounds. Zudem trägt ein Ex-Bayreuther das Tigers-Dress: Phillipp Heyden will sich nach einer Saison bei Zweitligist Heidelberg erneut in der Bundesliga beweisen und soll für Stabilität in der Zone sorgen.

"Unter dem Korb glaube ich schon, dass wir leichte Vorteile haben", sagt Korner. "Auf der anderen Seite hat uns die gesamte Vorbereitung über ausgezeichnet, dass wir eine gute Balance gefunden haben zwischen Außen- und Innenspiel, und dass wir uns defensiv gesteigert haben." Korner, dem sein kompletter Kader zur Verfügung steht, sieht dem Saisonauftakt optimistisch entgegen - auch wenn er den Tigers einiges zutraut: "Sie sind durchaus in der Lage, an den Play-off-Plätzen anzuklopfen!"