Kasendorf
Fussball

Der SSV will wieder Spaß haben

In der vergangenen Saison setzte es für Kasendorf eine Pleite nach der anderen. Das soll sich in der Bezirksliga endlich wieder ändern.
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Jubel war beim SSV Kasendorf in der vergangenen Spielzeit ein seltener Anblick - das soll sich in der kommenden Saison ändern.  Foto: A. Muck
Jubel war beim SSV Kasendorf in der vergangenen Spielzeit ein seltener Anblick - das soll sich in der kommenden Saison ändern. Foto: A. Muck
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Nach der Horrorsaison und dem damit verbundenen Abstieg aus der Landesliga geht der SSV Kasendorf auch in der Bezirksliga mit Trainerjungspund Christoph Wächter in die neue Spielzeit. Der 27-Jährige erklärt, warum die Vorsaison gar nicht so schlimm war, was sich personell beim Absteiger getan hat und warum der SSV erst einmal in der neuen Liga ankommen muss.


Rückblick

Die vergangene Landesliga-Saison war für Kasendorf sportlich alles andere als optimal: Als abgeschlagenes Schlusslicht musste der SSV nach drei Jahren in der Landesliga wieder den Gang in die Bezirksliga antreten. SSV-Trainer Christoph Wächter betont zwar, dass die Kasendorfer "eine schwere Liga erwartet haben", trotzdem war das Endergebnis enttäuschend. Am Ende mussten sich die Kasendorfer eingestehen, dass es fast unmöglich war, mit den vorhandenen Mitteln in der Landesliga zu bestehen. Trotzdem ist Christoph Wächter nicht komplett unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft gewesen, die immer gekämpft und gehofft hat: "Die gezeigten Leistungen waren unter dem Strich gar nicht so schlimm, wie die Ergebnisse es vermuten lassen."


Der Kader

Personell ist der SSV bestens gerüstet. Zwar haben mit Sebastian Eck (TSV Poing), Sebastian Kremer (FC Ludwigschorgast), Christian Schrüfer (SV Hutschdorf), Frank Stübinger (TSV Melkendorf), Patrick Sudol (SV Aubing) und Johannes Weißfloch (VfB Kulmbach) sechs Spieler den Verein verlassen, ihnen gegenüber stehen allerdings zahlreiche und vor allem hoffnungsvolle Neuzugänge: Mit Dejan Cukaric (ATS Kulmbach) wurde der Abgang der beiden Torhüter Eck und Schrüfer kompensiert. Zudem möchte es der langjährige SSV-Torjäger Markus Krauß nach einigen Jahren beim Nachbarn SSV Peesten noch einmal wissen. Auch Flügelstürmer Jermaine Mullen (SG Roth-Main) und Abwehrspieler Björn Korzendorfer (SG Oberland) haben Bezirksliga-Erfahrung. Zudem kommen mit Patrick Gunzelmann (SG Memmelsdorf U19), Philipp Gröbel, Michael Hohenberger, Niklas Krämer, Benedikt Leidhold (alle JFG Maintal) einige Talente.


Die Liga

In der Favoritenrolle im Kampf um die Bezirksliga-Meisterschaft sehen die Kasendorfer den BSC Saas Bayreuth und Mitabsteiger FC Vorwärts Röslau. Beide Mannschaften treffen bereits am ersten Spieltag aufeinander. Ein Saisonhighlight wird für den SSV neben den Derbys gegen den ATS Kulmbach und den TSV Neudrossenfeld II wohl die Partie gegen den letztjährigen Kreisliga-Meister und Nachbarn VfR Katschenreuth. Die Jugendspieler beider Mannschaften kicken bei der JFG Maintal/Friesenbachtal sogar zusammen in einer Mannschaft. Bereits am zweiten Spieltag gastiert der SSV in Katschenreuth.


Die Ziele

"Ganz wichtig wird es für uns sein, in der Bezirksliga anzukommen", sagt Wächter. Die Mannschaft habe ja in der letzten Saison "nicht allzu viele Siege eingefahren". Spaß ist ein wichtiger Faktor bei den Kasendorfern, die als Absteiger allerdings schon oben mitspielen möchten und einen Spitzenplatz als Saisonziel angeben.
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