Bayreuth
Basketball

Champions League: Bayreuther Heimspiel-Premiere in Bamberg

Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth feiert seine Heimspiel-Premiere in der Champions League (BCL) im benachbarten Bamberg.
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Einst bei Brose, jetzt bei SIG Straßburg: Mit den Franzosen kehrt Zack Wright (links) nun nach Bamberg zurück und trifft auf das Team von Medi Bayreuth, das sein Heimspiel verlegen musste.   Foto: Archiv
Einst bei Brose, jetzt bei SIG Straßburg: Mit den Franzosen kehrt Zack Wright (links) nun nach Bamberg zurück und trifft auf das Team von Medi Bayreuth, das sein Heimspiel verlegen musste. Foto: Archiv
Da die Bayreuther Oberfrankenhalle belegt ist, empfängt das Team von Trainer Raoul Korner am heutigen Mittwoch (20 Uhr) SIG Straßburg in der Arena Bamberg.

Der französische Vizemeister ist mit zwei Siegen und drei Niederlagen im nationalen Wettbewerb bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Erwartungsgemäß verlief dagegen das Debüt der Elsässer in der BCL mit einem 83:69-Erfolg gegen den slowenischen Meister Olimpia Ljubljana. Bester Werfer war dabei US-Neuzugang Michael Dixon mit 21 Punkten sowie fünf Rebounds und vier Assists. Auch Forward Darion Atkins (15 Punkte, 7 Rebounds), der im Sommer vom israelischen Erstligisten Hapoel Holon kam, setzte sich gut in Szene.

Drei SIG-Spieler haben eine Bundesliga-Vergangenheit: David Logan zählte in der Saison 2013/14 bei Alba Berlin zu den herausragenden Spielmachern der Bundesliga. Sein Aufbau-Kollege Zack Wright spielte mit Brose Bamberg in der Euroleague. Centerhüne Chris Otule, der in Crailsheim sowie beim Mitteldeutschen BC spielte, ist nach einem Engagement beim chinesischen Erstligisten Henan in den europäischen Basketball zurückgekehrt.


Medi-Trainer warnt vor Straßburg

Medi Bayreuth strebt nach der überraschenden ersten Saisonniederlage am zurückliegenden Sonntag gegen Jena in die Erfolgsspur zurück: Auf internationaler Ebene soll dem Auftaktsieg im polnischen Radom ein weiterer folgen.

"Für uns gilt es, das Jena-Spiel abzuschütteln und wieder Energie zu sammeln für diese Aufgabe", sagt Medi-Trainer Korner. "Natürlich werden wir versuchen, den Ball wieder mehr unter den Korb zu bringen, denn das ist ja auch unser Spiel."

Die Franzosen schätzt er als sehr athletische Mannschaft ein, der sein Team mit Physis Paroli bieten und den eigenen Rhythmus aufzwingen müsse. Vor allem auf der Guard-Position sei Straßburg mit den herausragenden Schützen Dixon und Logan sehr gut besetzt. "Dazu kommt die Athletik von den Innenspielern Labeyrie und Atkins. Das ist schon ein Kaliber, das da auf uns zukommt", warnt Korner.
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