Bayreuth
Eishockey

Bayreuth Tigers trennen sich von zwei Stürmern

Die Bayreuth Tigers trennen sich mit sofortiger Wirkung von Ziga Pesut und Michal Barta, die erst im Sommer zum Kader gestoßen waren.
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Michal Barta (links) gehört ab sofort nicht mehr zum Kader der Bayreuth Tigers. Foto: Peter Mularczyk
Michal Barta (links) gehört ab sofort nicht mehr zum Kader der Bayreuth Tigers. Foto: Peter Mularczyk
Eishockey-Zweitligist Bayreuth Tigers steht am Wochenende vor Duellen gegen Tabellennachbarn. Am Freitag geht es um 20 Uhr zum Derby zu den Eispiraten Crimmitschau. Zwei Tage später (18.30 Uhr) gastiert der ESV Kaufbeuren in Bayreuth. Doch zwei Kontingentspieler werden auf Dauer fehlen.

Die Tigers trennen sich mit sofortiger Wirkung von Ziga Pesut und Michal Barta, die erst im Sommer zum Kader gestoßen waren. Die Verträge wurden im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. "Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass sie DEL2-Niveau haben und in der Liga eine gute Rolle spielen könnten", sagt Tigers-Teammanager Dietmar Habnitt. "Wir müssen aber zugeben, dass sie die von uns erwarteten Leistungen nicht zu 100 Prozent abrufen konnten." Die Verantwortlichen der Tigers sind bemüht, die entstandenen Lücken im Kader zeitnah zu schließen.

Am Wochenende wird zudem der verletzte Verteidiger Sebastian Mayer ausfallen. "Wir versuchen weiter das Beste aus den Bedingungen zu machen", sagt Tigers-Trainer Sergej Waßmiller. "Gute Defensivarbeit und möglichst wenig Strafen sind bei kurzem Line-up noch wichtiger."


DEL2

Eispiraten Crimmitschau - Bayreuth Tigers

Bei den Eispiraten gab es nach der enttäuschenden Vorsaison einen Umbruch. Neu-Trainer Kim Collins holte drei nordamerikanische Kontingentspieler, die sich als Leistungsträger bewährt haben. Im Tor überzeugt Olivier Roy, im Sturm sind Robbie Czarnik und Jordan Knackstedt Dreh-und Angelpunkt. Wichtige Rollen beim Tabellensiebten spielen auch Vorjahrestopscorer Patrick Pohl, der Finne Ossi Saarinen und der neue Abwehrchef Ales Kranjc.

Bayreuth Tigers - ESV Kaufbeuren

Ein Gegenentwurf zum Freitagsgegner ist der personell kaum veränderte ESV. Nach starker Vorsaison vertraut Trainer Brockmann seinen Leistungsträgern und ergänzte den Kader nur punktuell.

Der zehntplatzierte ESV baut weiter auf die Stärke von Torwart Stefan Vajs und der Skandinavier Sami Blomquist, Joona Karevaara und Jere Laaksonen im Angriff. Offensiv hat auch schon Neuzugang Charlie Sarault eine gute Bindung zum Spiel. Dagegen haben die Zugänge Joseph Lewis und Steven Billich (zuletzt verletzt) noch nicht eingeschlagen. In der Abwehr sorgt mit Sebastian Osterloh ein ehemaliger DEL-Spieler für Ordnung.

Die Tigers haben allerdings schon gezeigt, wie die eingespielten Allgäuer zu bezwingen sind. Das erste Aufeinandertreffen der Saison gewannen sie in Kaufbeuren mit 5:1.
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