Bayreuth
Basketball

Aufholjagd von Medi Bayreuth im letzten Viertel gestoppt

Mit leeren Händen ist Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth vom Gastspiel bei den Skyliners Frankfurt zurückgekehrt.
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Andreas Seiferth gab bei der Medi-Aufholjagd viele Impulse, die Niederlage konnte aber auch er nicht verhindern.  Foto: Peter Mularczyk
Andreas Seiferth gab bei der Medi-Aufholjagd viele Impulse, die Niederlage konnte aber auch er nicht verhindern. Foto: Peter Mularczyk
Die Bayreuther leisteten sich im zweiten Viertel einen Aussetzer und verloren trotz einer beherzten Aufholjagd mit 72:68 (44:26).


Bundesliga

Skyliners Frankfurt - Medi Bayreuth 72:68

Nach ausgeglichenem Auftakt (18:14, 10.) leisteten sich die Gäste ein desolates zweites Viertel und lagen bei Halbzeit mit 26:44 zurück. Vor allem in der Defensive hatten die Bayreuther nicht zu ihrem Spiel gefunden und Phil Scrubb bereits 16 Zähler gestattet. Zudem hatte die Frankfurter Centergarde mit Jonas Wohlfarth-Bottermann und Mike Morrison Vorteile gegenüber Assem Marei und Andreas Seiferth. Offensiv kamen vor allem die Bayreuther Guards nicht zum Zug.

"Wir sind ohne Energie und Intensität gestartet und haben Frankfurt dadurch ins Spiel gebracht", sagte Bayreuths Flügelspieler Robin Amaize. "Nach der Pause haben wir alles versucht und nicht aufgegeben, aber die Hypothek der ersten Halbzeit war etwas zu groß."

Die Bayreuther erhöhten nach dem Seitenwechsel die Intensität und kämpften sich bis zur letzten Viertelpause auf 47:54 heran. Vor allem Gabe York taute nun auf und steuerte zehn Zähler zur Bayreuther Aufholjagd bei. Wichtige Impulse kamen zudem von Seiferth, der wegen der Foulbelastung Mareis viel Einsatzzeit erhielt.

Frankfurt setzte sich im Schlussabschnitt auf 61:49 (35.) ab, doch Medi Bayreuth gab sich nicht geschlagen: 180 Sekunden vor dem Spielende war der Abstand auf fünf Punkte geschmolzen und Amaize glich sogar zum 65:65 aus. Scrubb aus der Mitteldistanz und Mike Morrison mit einem Freiwurftreffer brachten die Hessen postwendend wieder in Front.

Medi-Trainer Raoul Korner beorderte sein Team 25 Sekunden vor dem Spielende zu einer Auszeit an die Seitenauslinie. John Cox übernahm die Verantwortung und sorgte für den 68:67-Anschluss. Der junge Neuseeländer Tai Webster traf im Gegenzug zweimal sicher von der Freiwurflinie zum 70:67.

Gabe York versuchte sich nun einmal mehr ohne Erfolg von der Dreierlinie (0/6 Dreier), Seiferth sicherte sich den Offensivrebound und verwandelte (70:68, 40.). Doch Skyliners-Routinier Quantez Robertson machte an der Freiwurflinie den Skyliners-Sieg perfekt.

Medi Bayreuth: Marei (12 Punkte), Cox (10), York (10), Brooks (10), Robinson (9/1 Dreier), Seiferth (8), Amaize (6), Doreth (3/1), Wachalski, Linhart (0/0).
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