Kulmbach
Radsport

Großer Preis des ATS Kulmbach: Korndörfer siegt vor Ex-Profi Janorschke

Der Danndorfer Benjamin Korndörfer gewann den "Großen Preis der Kulmbacher Brauerei" vor Ex-Rad-Profi Grischa Janorschke.
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Ex-Profi Grischa Janorschke führt das Feld auf der Start-/Ziel-Geraden vor der Kulmbacher Brauerei an. Foto: Alexander Muck
Ex-Profi Grischa Janorschke führt das Feld auf der Start-/Ziel-Geraden vor der Kulmbacher Brauerei an. Foto: Alexander Muck
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Der aus Danndorf stammende Benjamin Korndörfer, der für das in der Meerrettich-Stadt Baiersdorf beheimatete Radsportteam Herrmann fährt, hat das 56. Radrennen um den "Großen Preis der Kulmbacher Brauerei" gewonnen. Der 27-Jährige setzte sich in der Hauptklasse der Amateure A und B vor dem Altenkunstadter Grischa Janorschke durch, der nach Ende seiner Profikarriere 2016 ebenfalls zum Team Herrmann gewechselt ist und für dieses in der Bundesliga in die Pedale tritt.

Korndörfer, der seine Radsport-Karriere beim ATS Kulmbach begann, benötigte bei idealen äußeren Bedingungen für die 60 Runden (78 Kilometer) 1:46:39 Stunden.

Start und Ziel befanden sich am Brauereigelände in der Lichtenfelser Straße. Der 1,3 Kilometer lange Rundkurs führte über die Lichtenfelser Straße sowie die Hardenbergstraße und die Georg-Hagen-Straße. In gewissen Abständen standen Zielsprints auf dem Programm, bei denen Punkte und Prämien vergeben wurden.

Auch die Mannschaftswertung gewann wie im Vorjahr das stark besetzte Herrmann Radteam, das zu den erfolgreichsten bayerischen Amateurradsportteams zählt.

ATS-Radrennsport-Abteilungsleiter Matthias Kraft wurde von über 20 Helfern unterstützt, auch von den Schwimmern, Boxern und Turnern des ATS. Bedauerlich ist allerdings für die Organisatoren, dass das Radsportereignis fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Das Desinteresse ist auch für die Radsportler selbst ernüchternd.

Die Schirmherrschaft lag wieder in den Händen von Oberbürgermeister Henry Schramm, der an den legendären Kulmbacher Radsportpionier Otto Fritz sowie Reinhold Fiedler als Kassier und Schriftführer der ersten Stunde bis hin zur heutigen "ATS-Radsport-Institution" Matthias Kraft erinnerte, der diese Radsporttradition weiterhin hochhält: "Matthias Kraft hat mit vielen Mitstreitern und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, aber auch Freunden und Gönnern des Vereins mit großartigem Engagement den Radsport in Kulmbach zu einer festen Größe im sportlichen Veranstaltungskalender etabliert und zu dem gemacht, war er heute ist: Ein überregional bekanntes Radsportereignis."

Auch Landrat Klaus Peter Söllner stellte die Faszination des Radsports heraus. Er dankte dem Organisationsteam der Radrennsportabteilung des ATS Kulmbach für alle Vorbereitung und die kontinuierliche Arbeit im Ehrenamt: "Auch den vielen Helferinnen und Helfern, die am Renntag für einen reibungslosen Ablauf sorgen, sei herzlich gedankt. In den Radsportvereinen, mit ihren Angeboten im Breitensport sowie in der Jugend- und Nachwuchsarbeit, werden die Grundlagen für die faszinierende Vielfalt des Radsports in Deutschland gelegt."

Die Siegerehrung führte ATS-Vorstandsvorsitzende Heidesuse Wagner gemeinsam mit Matthias Kraft durch. Sie freute sich, dass sich auch Mitglieder der ATS-Turn-, -Box- und - Schwimmabteilung als Streckenposten zur Verfügung stellen: "Ansonsten müssten wir das alles bezahlen."

Dankbar ist Matthias Kraft, dass die Kulmbacher Brauerei mit Produktmanagerin Birgit Reichardt als Sponsor zur Verfügung steht: "Ohne die Kulmbacher Brauerei wäre so ein Rennen nicht möglich."


Senioren 2,3,4 (39 km): 1. Markus Swassek (50:37 Minuten/24 Volt Racing Masterteam), 2. Stefan Steiner (RIG Vorderpfalz), 3. Thomas Tantz (Team IL-Diavolo-Pure White), 4. Mike Hamann (Herrmann Radteam), 5. Erik Danner (Team Biehler Ur-Krostritzer), 6. Klaus Dieter Appelt (Roadmasters Cycling Team), 7. Thomas Krön (RMV Concordia Strullendorf), 8. Andreas Vach (Adem Donner Master Racing Team), 9. Toralf Baumgarten (24 Volt-Racing Masterteam), 10. Thomas Ege (TUS Fürstenfeldbruck).
Männer C-Klasse (65 km): 1. Sebastian Wagner (1:26:40/RC Schwaben München), 2. Maximilian Schwendner (Next Level Racing Elite), 3. Jonas Sonnleitner (Veleclub Radisbona), 4. Swen Holstein (Picardellics Vela Team Dresden), 5. Ales Großberger (RSG Ansbach), 6. Franz Fembacher (RSV Traunreuth), 7. Fabian Geißenberger (Veloclub Radisbona), 8. Eduard Schwarzkopf (Team Baier Landshut), 9. Thomas Maslowski (Next Level Racing Elite), 10. Sebastian Uhe (RC Herzogenaurach).
Jedermann (39 km): 1. Stefan Steiner (56:14/RIG Vorderpfalz), 2. Marcel Bergelt (TSV Werneck), 3. Patrick Kaiser (ILB-Graakjear Cycling Team), 4. Rainer Heid (Forchheim), 5. Stefan Gerhardt (Würzburg), 6. Lukas Albrecht (Sirius Team), 7. Lukas Völker (Team Knack), 8. Achim Reitlinger (RC Schnaittachtal), 9. Bernd Ramming (RFV Prien), 10. Steffen Reiße (ILB-Graakjear Cycling Team).
Männer A- und B-Klasse (78 km): 1. Benjamin Korndörfer, 2. Grischa Janorschke (beide Herrmann Radteam), 3. Leonardo Sansonetti , 4. Florian Völk (beide Team Baier Landshut), 5. Michael Walter (RC Radl-Express Feucht), 6. Josef Schafbauer (Veloclub Radisbona), 7. Christopher Schunk, 8. Markus Kolb (beide Herrmann Radteam, 9. Sebastian Helminger (RSV Traunreuth).
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