Eppenreuth
Ski Alpin

Skitalent Jacob Schramm aus dem Kreis Kulmbach schwer verletzt

Herber Rückschlag für den Skirennfahrer aus Eppenreuth: Der 18-jährige Schüler zog sich einen Kreuzbandriss zu.
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Für Skitalent Jacob Schramm aus Eppenreuth (Grafengehaig) ist die Saison gelaufen. Er hat sich beim Training in Sulden am Ortler schwer verletzt.  Foto: Paul-Foto
Für Skitalent Jacob Schramm aus Eppenreuth (Grafengehaig) ist die Saison gelaufen. Er hat sich beim Training in Sulden am Ortler schwer verletzt. Foto: Paul-Foto
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Skitalent Jacob Schramm aus Eppenreuth hat sich beim Training in Sulden am Ortler (Südtirol) schwer verletzt. Der 18-jährige Schüler des Christophorus-Skigymnasiums in Berchtesgaden zog sich einen Kreuzbandriss im Knie zu. Damit ist die Saison 2017/18 für den hoffnungsvollen Nachwuchsfahrer des DSV gelaufen, der heuer im Europacup - das ist die Klasse unter dem Weltcup - hätte starten sollen.

Schramm, der für den SC Bad Aibling/CJD startet und als derzeit bester Alpiner aus dem Inngau gilt, wird noch vor Weihnachten operiert. "Damit fällt Jacob für sechs bis acht Monate aus", sagte sein Vater, der Architekt Harald Schramm, der früher ebenfalls Skirennen gefahren ist.

"Es war eigentlich gar kein so kapitaler Sturz, dass man mit so einer schweren Verletzung rechnen musste", meinte Schramm nach seinem Missgeschick. "Aber wenn man dabei hinten reingedrückt wird, passiert das schon einmal."


"Wieder voll angreifen"

Der Eppenreuther, der im Januar 19 wird, lässt sich davon aber nicht unterkriegen und blickt schon wieder positiv nach vorne. "Jetzt kann ich im nächsten Frühjahr eben ohne Stress wegen zu vieler Fehltage mein Abitur machen und danach hoffentlich wieder voll angreifen."

Der junge Skirennläufer aus dem Landkreis Kulmbach war nach seinem Wechsel von der Schüler- in die Jugendklasse zwei Jahre lang im bayerischen Landeskader aktiv. Durch seine guten Leistungen in der letzten Saison hatte er heuer den Sprung in den C-Kader des Deutschen Skiverbandes geschafft. So gewann Schramm bei den deutschen Jugendmeisterschaften drei Medaillen - als jeweils Zweiter im Super-G und in der Alpinen Kombination sowie als Dritter im Riesenslalom der U 18. Im Slalom wurde er auch noch Fünfter der DJM. Im Deutschen Jugend-Cup der U 18 wurde er ebenfalls Dritter.


Start bei der Junioren-WM

Saisonhöhepunkt war für ihn die Nominierung zu den alpinen Weltmeisterschaften der Junioren U 21 in Are/Schweden - und das als U 18-Jugendlicher. Bei seinem Einsatz in Are belegte er in der Abfahrt als bester Deutscher mit 2,41 Sekunden Rückstand auf den neuen Juniorenweltmeister Sam Morse aus den USA den 36 Platz. Hinter einem Norweger war er zweitbester U 18-Jugendlicher und wurde dafür mit der FIS-Silbermedaille ausgezeichnet.
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