Kulmbach
Wintereinbruch

Schnee und Glätte: Etliche Unfälle in Franken - mehrere Verletzte

Schneefälle und glatte Straßen haben am Sonntag zu mehreren Verkehrsunfällen in Franken geführt. Dabei gab es auch Verletzte.
Artikel einbetten Artikel drucken
Schneefälle und glatte Straßen haben am Sonntag zu mehreren Verkehrsunfällen in Franken geführt. Dabei gab es auch Verletzte. Symbolfoto: Frank Leonhardt/dpa
Schneefälle und glatte Straßen haben am Sonntag zu mehreren Verkehrsunfällen in Franken geführt. Dabei gab es auch Verletzte. Symbolfoto: Frank Leonhardt/dpa

Schneefälle haben am Sonntag vielerorts in Deutschland zu Unfällen und teils chaotischen Straßenverhältnissen geführt. Auch in Franken kam es zu etlichen Verkehrsunfällen - einer endete tödlich.

Oberfranken

In Bamberg kam es zu Unfällen im Baltharsargäßchen, in der Armeestraße sowie auf der B22. Im Balthasargäßchen kam es am Sonntag, gegen 13.50 Uhr, zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Eine 24-jährige Frau bog mit ihrem Opel Meriva von der Schranne nach links ab, kam hierbei aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schlingern und stieß gegen einen entgegenkommenden Citroen C4. Beide Fahrzeuge wurden jeweils im Frontbereich beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 6000 Euro.

Gegen 15.00 Uhr verlor eine 49-jährige Frau nach vorausgegangenem Schneefall die Kontrolle über ihren Ford Galaxy. Ihr Pkw geriet in der Armeestraße ins Rutschen und kam erst in einem Graben wieder zum Stehen. Die Frau wurde bei dem Unfall nicht verletzt, sodass es letztlich bei einem Sachschaden in Höhe von 1000 Euro blieb.

Auch auf der Bundesstraße 22 kam es zu einem Auffahrunfall, bei dem die Fahrerin eines Fiat Panda aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei schneebedeckter Fahrbahn nicht rechtzeitig zum Stehen kam und auf einen vorausfahrenden Nissan Navara fuhr. Es entstand Gesamtsachschaden in Höhe von 4500 Euro. Der Fiat war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Zu einer Unfallflucht kam es Sonntag gegen 13.35 Uhr im Kreuzungsbereich Amalienstraße/Dientzenhoferstraße, nachdem einer 60-jährigen Frau von einem bislang unbekannten Fahrer eines schwarzen Renault die Vorfahrt genommen wurde. Die Dame wurde in der Folge auf schneeglatter Fahrbahn zu einer Vollbremsung gezwungen und rutschte schließlich mit ihrem Citroen auf einen geparkten Dacia. Der Fahrzeugführer des schwarzen Renault setzte seine Fahrt anschließend unvermittelt fort. Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro. Die Polizei sucht nun Zeugen den Unfalls, die sich unter der Rufnummer 0951/9129-210 mit der Polizei Bamberg-Stadt in Verbindung setzen können.

Wintereinbruch: Mehrere Flugausfälle am Flughafen in Nürnberg

Auf der A73 im Landkreis Bamberg geriet während des Schneetreibens am Sonntag bei Zapfendorf ein 69-jähriger Fiat-Fahrer nach einem Überholvorgang ins Schleudern. Nach dem Wiedereinscheren nach rechts stieß er gegen den überholten Audi. Durch den Anstoß wurde der Audi auf den linken Fahrstreifen geschleudert, direkt vor den BMW eines hier fahrenden 76-Jährigen, der nicht mehr ausweichen konnte. Glücklicherweise wurde beim Unfall laut Verkehrspolizei Bamberg niemand verletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 18.500 Euro.

In Heiligenstadt endete eine Rutschpartie im Straßengraben - Bilanz: 15.000 Euro Schaden und ein Leichtverletzter. Auf schneeglatter Straße kam ein 53-jähriger Opel-Fahrer mit seinem Auto von der Fahrbahn ab und schlitterte in den Graben. Dort blieb das Auto total beschädigt liegen, wie die Polizeiinspektion Bamberg-Land berichtet.

Bei winterlichen Straßenverhältnissen war am Sonntagabend ein 22-jähriger Autofahrer mit abgefahrenen Vorderreifen in Kolmsdorf unterwegs, was ihm schließlich zum Verhängnis wurde. Auf der schneebedeckten Kolmsdorfer Hauptstraße brach dem jungen Fahrer das Heck seines Wagens aus, so dass er ins Schleudern geriet und das Fahrzeug gegen den Zaun eines Anwesens krachte. Glücklicherweise blieb der 22-Jährige unverletzt. Sein nicht mehr fahrbereites Auto musste abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden wird insgesamt auf etwa 5000 Euro geschätzt.

Mit dem Rettungsdienst mussten am Nachmittag zwei Fahrzeugführer, die bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt wurden, ins Krankenhaus eingeliefert werden. Auf der Fahrt von Merkendorf in Richtung Weichendorf kam ein 27-jähriger VW Golf-Fahrer auf der schneebedeckten Straße in einer Rechtskurve ins Rutschen und geriet deshalb auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte der Golf mit dem entgegenkommenden Pkw eines 51-Jährigen zusammen. An beiden Autos entstand Totalschaden in Höhe von insgesamt etwa 30.000 Euro.

Im Landkreis Forchheim kam es zu drei Unfällen aufgrund von Schneeglätte. Am Sonntagnachmittag kam eine 44-jährige Fiat-Fahrerin auf der schneeglatten Kreisstraße von Igelsdorf kommend nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich an einem steil absteigenden Straßengraben. Am Auto entstand ein Sachschaden von 5000 Euro. Die Fahrzeugführerin wurde mit Verdacht auf Schädel-Hirn-Trauma vom Rettungsdienst ins Klinikum Forchheim gebracht.

Ebenfalls am Sonntagnachmittag befuhr eine 31-jährige Fahrerin eines Opels die Staatsstraße in Richtung Kunreuth. In einer scharfen Kurve kam diese in Rutschen, weshalb sie mit einem entgegenkommenden Madza einer 30-Jährigen kollidierte. Die beiden Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 2000 Euro.

Ein Gesamtsachschaden von 5000 Euro war die Bilanz eines weiteren Verkehrsunfalls am Sonntagnachmittag im Kreis Forchheim. Dieser ereignete sich auf der Staatsstraße zwischen Neunkirchen am Brand und Kleinsendelbach, wo ein 57-Jähriger mit seinem Ford bergauf mit wohl nicht angepasster Geschwindigkeit ebenfalls auf die Gegenspur kam. Die ihm entgegenkommende 46-jährige Opel-Fahrerin konnte bergab bei glatter Fahrbahn nicht mehr abbremsen und stieß mit der Fahrzeugfront in die rechte Fahrzeugseite des Ford-Fahrers. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Sonntagnachmittag befuhr ein 53-jähriger Autofahrer mit Anhänger die Strecke in Richtung Egloffstein. In der Ortsmitte von Mostviel geriet das Gespann ins Rutschen und prallte letztendlich gegen einen auf einem Parkplatz abgestellten Audi. Durch den Zusammenstoß wurde niemand verletzt. Der Gesamtschaden liegt bei etwa 5000 Euro.

Auch im Landkreis Kronach sorgte Tief "Walter" für zahlreiche Unfälle - beispielsweise am Sonntagnachmittag, als es auf der B85 bei Knellendorf zu einem Verkehrsunfall mit vier Beteiligten kam. Ein Seat-Fahrer befuhr die B85 von Gundelsdorf kommend in Richtung Kronach. Auf Höhe des Ortsschildes "Knellendorf" bemerkte der 27-jährige Fahrer zu spät, dass ein vor ihm fahrender Opel Corsa-Fahrer bremste, da er nach links abbiegen wollte. Der Seat-Fahrer prallte mit seiner Fahrzeugfront gegen das Heck des Opel und schob diesen auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierte das Fahrzeug mit einem entgegen kommenden Ford Transit, der in Richtung Norden fuhr. Der Ford Transit wiederum kam ins Schleudern und kollidierte mit einem VW Golf, der die B 85 in Richtung Süden fuhr. Der Beifahrer des Ford Transit und auch der VW Golf-Fahrer wurden leicht verletzt. Bei dem Unfall entstand Gesamtschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. Alle beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Autofahrer hatten auch im Landkreis Kulmbach hatten am Sonntag mit Schneefällen zu kämpfen. Wie die Polizei berichtet, befuhr gegen 14.00 Uhr eine 54-Jährige mit ihrem Auto die B303 von Marktleugast kommend in Fahrtrichtung Kupferberg.

Auf schneebedeckter Fahrbahn geriet die 54-Jährige ins Rutschen und anschließend von der Fahrbahn ab. Hierbei wurde sie leicht verletzt und mit dem Rettungsdienst ins Klinikum Kulmbach gebracht. Gegen 14.50 Uhr kam ein 47-jähriger aus dem Kulmbacher Landkreis mit seinem Mazda von Leuchau kommend in Fahrtrichtung Trebgast beim Linksabbiegen in Lindau von der Straße ab und rutschte gegen mehrere Verkehrszeichen.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam ein 22-jähriger mit seinem Honda auf der Kreisstraße KU 13 von Guttenberg kommend in Richtung Untersteinach im Auslauf einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Leitplanke.

Es entstanden Sachschäden in Höhe von etwa 7000 Euro. Bei allen Unfällen war überhöhte Geschwindigkeit bei Straßenglätte die Unfallursache. Die Polizei weist nochmals eindringlich darauf hin, die Geschwindigkeit den winterlichen Straßenverhältnissen anzupassen.

Im Landkreis Coburg kam es zu einem Glätteunfall in Neustadt. Ein 47-jähriger Mann fuhr am Sonntagnachmittag mit seinem BMW von Sonneberg nach Neustadt, wie die Polizei berichtet. Direkt nach der Landesgrenze kam er wegen Glätte in einer Rechtskurve ins Rutschen. Der Wagen drehte sich und geriet in den Gegenverkehr. Dort fuhr gerade eine 35-jährige Frau mit ihrem VW Passat in Richtung Sonneberg. Durch den Zusammenstoß wurde der VW noch in die Leitplanke geschoben. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 30.000 Euro. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. An beiden Wagen waren ordnungsgemäß Winterreifen montiert.

Im Kreis Lichtenfels kam es am Wochenende zu etlichen Verkehrsunfällen. Aufgrund von Schneeglätte ereigneten sich am Samstag zwei Verkehrsunfälle, am Sonntag kam es zu sechs Verkehrsunfällen im Dienstbereich der Polizeiinspektion Lichtenfels. Erwähnenswert ist an dieser Stelle ein Verkehrsunfall, der sich am Sonntagnachmittag ereignete. Ein 32-jähriger Opel-Fahrer fuhr zu dieser Zeit auf der Kreisstraße LIF2 von Schönsreuth kommend in Richtung Lichtenfels. Im Kreisverkehr in Kösten rutschte er aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Straße ab und beschädigte dabei einen Wegweiser. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 800 Euro. Der Fahrer wurde von der Polizei mit einem Bußgeld verwarnt. Bei allen Verkehrsunfällen am Samstag und Sonntag entstand ein Gesamtsachschaden von rund 8800 Euro.

Zu sieben Unfällen kam es am Sonntag im Dienstbereich der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth. Ursache war immer die an die winterlichen Straßenverhältnisse nichtangepasste Geschwindigkeit. Erfreulicherweise wurde keiner der Beteiligten verletzt, der Schaden summiert sich auf 40.000 Euro.

Auf der A70 geriet ein 19-Jähriger am Nachmittag bei Wonsees mit seinem Hyundai ins Schleudern und landete in der Mittelschutzplanke. Am frühen Abend kam ein 21-Jähriger mit seinem Ford bei Neudrossenfeld von der Fahrbahn und prallte in die rechte Schutzplanke. Kurz danach verlor ein 42-Jähriger beim Verlassen der Autobahn bei Schirradorf die Kontrolle über seinen BMW und rutschte gegen die Schutzplanke.

Auf der A9 rutschte nachmittags ein 33-Jähriger mit seinem Hyundai bei Haag gegen die Betonleitwand. Wenig später zerstörte ein 24-jähriger Autofahrer aus Saarbrücken seinen Dacia als er beim Verlassen der Autobahn an der Ausfahrt Trockau gegen Verkehrseinrichtungen schleuderte. Bei Plech geriet eine 23-jährige Freibergerin ins Schleudern und touchierte die Betonleitwand. Ab frühen Abend verlor eine 29-jährige Augsburgerin zwischen Trockau und Bayreuth die Kontrolle über ihren Mini und stieß gegen die Mittelschutzplanke. Zum erlittenen Schaden werden alle Unfallverursacher einen Bußgeldbescheid erhalten.

Mehrere Unfälle aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei Schneetreiben ereigneten sich im Landkreis Hof. Am Sonntagabend verlor ein 29-jähriger Audi-Fahrer zwischen den Anschlussstellen Rudolphstein und Berg/Bad Steben aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab und touchierte hierbei noch den Kleintransporter eines 22-Jährigen, welcher sich auf dem rechten Fahrstreifen befand. Die beiden Fahrer blieben unverletzt und es entstand Sachschaden in Höhe von 11.000 Euro.

Am Sonntagnachmittag geriet ein 20-Jähriger auf der A93 mit seinem Opel zwischen den Anschlussstellen Marktredwitz/Nord und Marktredwitz/Süd auf schneebedeckter Fahrbahn ins Schleudern und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Er blieb bei dem Unfall unverletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 3500 Euro.

Auch auf der A9 im Bereich der Anschlussstelle Naila/Selbitz kam es zu einem Verkehrsunfall wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf schneebedeckter Fahrbahn. Ein 42-jähriger VW-Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und streifte die Schutzplanke. Der Fahrer blieb unverletzt und es entstand Sachschaden in Höhe von 4000 Euro.

Mit Sommerreifen war am Sonntagnachmittag ein 25-Jähriger auf der A72 unterwegs. Er geriet mit seinem Seat zwischen den Anschlussstellen Hof/Töpen und Hof/Nord von der Fahrbahn ab und rutschte in den Graben. Der rechte Fahrstreifen musste zur Bergung des Fahrzeuges durch die Feuerwehr Zedtwitz gesperrt werden. Die Weiterfahrt wurde dem Mann untersagt. Er erhält eine
Anzeige wegen Fahrens mit nicht angepasster Geschwindigkeit bei schneebedeckter Fahrbahn und wegen Fahrens mit Sommerreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen. Es entstand Sachschaden in Höhe von 300 Euro.

Widrige Straßenverhältnisse haben am Sonntagnachmittag auf der Staatsstraße zwischen Weidengrün und Selbitz einen 76-jährigen Autofahrer verunglücken lassen. Sein Wagen, ein Ford Focus, kam kurz vor Selbitz ins Schleudern und rutschte von der Fahrbahn. Den dabei entstandenen Blechschaden an der Vorderfront des Focus schätzt die Polizei auf etwa 4000 Euro. Der 76-jährige Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

Ein hoher Blechschaden von geschätzten 23.000 Euro ist am Sonntagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Marxgrün entstanden. Zum Unfall kam es, als eine 44-jährige BMW-Fahrerin von Bad Steben nach Naila fahren wollte und in der ersten Rechtskurve der Marxgrüner Ortsdurchfahrt mit ihrem Wagen ins Rutschen kam. Sie geriet dabei auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden Audi zusammen. Beide Fahrzeuge waren anschließend nicht mehr fahrbereit und mussten in Werkstätten abtransportiert werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Die winterlich glatte Fahrbahn auf der Bundesstraße 173 bei Schwarzenbach am Wald hat in der Nacht zum Montag auch einem weiteren Autofahrer einen bösen Streich gespielt. Ausgerechnet an seinem Geburtstag verunglückte der 30-jährige Mann mit seinem Fiat-Stilo in einer Linkskurve und rutschte von der Bundesstraße. Glück im Unglück, dass sowohl der 30-jährige Fahrer als auch sein Beifahrer dabei unverletzt geblieben sind. Den Blechschaden am Fiat-Stilo schätzt die Polizei auf wenigstens 5000 Euro.

Bei Bad Alexandersbad im Kreis Wunsiedel bremste ein 43-Jähriger auf der schneematschglatten Bundesstraße 303 seinen Sattelzug ab, als er den Sichersreuther Berg hinunter fuhr und rutschte dabei in einer Linkskurve geradeaus von der Fahrbahn. Hierbei überfuhr er zwischen der Ein- und Ausfahrt Sichersreuth die gesamte Leitplanke auf einer Länge von etwa 15 Metern sowie das Ortshinweisschild. Nachdem der Sattelzug dann die Einfahrt in die B303 überquert hatte, prallte er gegen die dahinter beginnende Leitplanke und beschädigte nochmals drei Schutzplankenfelder. Anschließend blieb er auf der Bundesstraße liegen. Die Zugmaschine konnte infolge des Unfalls nicht mehr gestartet werden und wurde abgeschleppt. Der Schaden an dem Fahrzeug beläuft sich auf etwa 45.000 Euro. Außerdem wird sich die Kostenrechnung der Straßenmeisterei für den Austausch der Leitplankenfelder und des Ortsschildes auf rund 5000 Euro belaufen.
 


Mittelfranken

Bei Burhaslach im Kreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim ist ein Mann mit seinem Auto von der Straße abgekommen, gegen einen Baum geprallt und dabei tödlich verletzt worden. Mehr Infos hier.

In Gutenstetten verlor eine 24-jährige Autofahrerin wegen zu hoher Geschwindigkeit auf schneeglatter Fahrbahn am Sonntag gegen 14 Uhr auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Haag und Gutenstetten die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie stieß mit einem entgegenkommenden Auto zusammen, das von einer 63-Jährigen gesteuert wurde. Beide Frauen blieben unverletzt, der Sachschaden summiert sich allerdings auf rund 15.000 Euro.

Bei Baiersdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt rutschte eine 20-jährige Autofahrerin aus Forchheim mit ihrem Polo in einer Rechtskurve auf den Fahrstreifen für den Gegenverkehr und kollidierte dort, obwohl sie nicht schneller als 30 km/h fuhr, mit dem entgegenkommenden Opel Astra eines 31-jährigen Mannes aus Baiersdorf. Glücklicherweise wurde keiner der fünf Fahrzeuginsassen verletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 8500 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch einen Abschleppdienst abgeschleppt werden.

Am Sonntag gegen 14.50 Uhr kam es auf der Kreisstraße bei Mühlhausen im Bereich der Simmersdorfer Kreuzung in Richtung Reichmannsdorf zu einem Verkehrsunfall. Ein 19-jähriger war mit seinem Pkw auf der schneeglatten Fahrbahn nach rechts in den Straßengraben abgekommen, wo er sich überschlug. Er blieb unverletzt. Sein Pkw wurde jedoch total beschädigt.

Bereits gegen 13.30 Uhr war es aufgrund der winterlichen Wetterbedingungen auf der Strecke von Limbach nach Etzelskirchen zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem eine 62-jährige mit ihrem Geländewagen, trotz Winterreifen, nach rechts von der Fahrbahn abkam. Am Auto entstand Sachschaden in Höhe von zirka 2000 Euro. Dieser musste abgeschleppt werden. Die Fahrerin verletzte sich leicht am Knie und Knöchel und wurde mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus Höchstadt gebracht.

Auch in der Kleinstadt Rothenburg ob der Tauber im Landkreis Ansbach kam es zu mehreren Unfällen wegen des starken Schneefalls. In Rothenburg ob der Tauber kam am Sonntag eine Autofahrerin auf der Staatsstraße 2419 auf Höhe vom Chausseehaus gegen 13.00 Uhr von der Fahrbahn ab. Wie die Polizei berichtet, war sie wegen einer Schneewehe ins Schleudern geraten und prallte rechts gegen die Schutzplanke. Die Frau blieb unverletzt. Der total beschädigte Kleinwagen musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 5 000 Euro.

Wie die Polizei berichtet, rutschte an der Autobahnausfahrt Rothenburg auf der A7 ein Auto auf einem vor der roten Ampel wartendes Auto. Der Schaden beträgt etwa 2000 Euro.

Der Verkehr geriet auf der A 7 in Fahrtrichtung Würzburg gegen 13.45 Uhr ins Stocken. In der Nähe von Steinsfeld erkannte ein nachfolgender Auto-Fahrer dies zu spät und rutschte beim Bremsen auf schneeglatter Fahrbahn auf das vor ihm stehenden Auto. Wie die Polizei berichtet, wurde die 55 Jahre alte Beifahrerin des auffahrenden Autos leicht verletzt, der Sachschaden beläuft sich auf etwa 5000 Euro.

Auf der Staatsstraße 1022 hielt gegen 18.00 Uhr ein Autofahrer-Fahrer verkehrsbedingt auf Höhe der Einfahrt zum Schandhof an. Wie die Polizei berichtet, rutschte ein nachfolgendes Auto beim Bremsversuch auf schneeglatter Fahrbahn auf das stehende Fahrzeug. Der Sachschaden wird hier mit 9500 Euro beziffert.

Unterfranken

Um die Autobahnen rund um Würzburg ereigneten sich am Wochenende zahlreiche Unfälle. 35 Fahrzeuge waren daran beteiligt, meldet die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried. Vier Menschen wurden dabei verletzt. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf über 160.00 Euro.

Drei Wagenlenker fuhren bereits am Freitag auf ihren Vordermann, der jeweils verkehrsbedingt abgebremst hatte, auf. Zwei streiften bei Fahrstreifenwechsel das andere Fahrzeug. Beim schwersten Unfall an diesem Tag, den ein bisher unbekannter Autofahrer ebenfalls durch einen unachtsamen Fahrstreifenwechsel ausgelöst hatte, überschlug sich unter anderem ein Pkw und drei Beteiligte wurden verletzt.

Am Samstag und Sonntag lagen die Ursachen der Unfälle überwiegend an den winterlichen Witterungsverhältnissen. Am Samstag, gegen 08.30 Uhr, war wohl ein 32-jähriger Volvo-Fahrer aus dem Raum Würzburg etwas zu schnell. Auf der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn verlor er auf der A3 bei Helmstadt die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte in die Außenleitplanke. Zur Untersuchung wurde er in eine Klinik gebracht. Sein Auto, das quer auf den Fahrstreifen zum Stehen gekommen war, musste abgeschleppt werden.

Leicht verletzt wurde die 27-jährige Beifahrerin in einem Auto. Bei Schneefall war am Sonntag auf der A3 bei Randersacker gegen 14.30 Uhr ein Autofahrer beim Abbremsen zu weit nach links geraten. Er touchierte erst das Fahrzeug links neben sich, schleuderte nach rechts gegen die Leitplanke und prallte dann noch auf einen dritten Pkw, in dem die junge Frau saß.

Auf der A3 bei Wiesentheid verlor eine 38 Jahre alte Frau aus Oberfranken am Nachmittag die Kontrolle über ihren Dacia. Als sie vom linken auf den rechten Fahrstreifen wechselte, geriet ihr Kompaktwagen auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern und prallte in die Mittelschutzplanke. Dabei zerbarst auch ein so genannter Schneepfahl aus Holz und wurde auf die Gegenfahrbahn katapultiert. Er traf die Motorhaube eines VW, der dort entgegen kam. Verletzte gab es dabei zum Glück nicht.

Auf Höhe der Dettelbacher Mainbrücke machte der Schnee auf der Fahrbahn einem Wohnmobil-Fahrer auf der A3 in Richtung Frankfurt zu schaffen. Sein 2,8 Tonnen schweres Gefährt geriet ins Schleudern und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Er hatte Sommerreifen montiert.

Am Abend war die Fahrbahn vom Schnee geräumt, allerdings noch nass. Ein 47-jähriger Mann aus Hessen war mit seinem Ford Kuga auf der A3 bei Helmstadt in Richtung Nürnberg unterwegs. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit verlor sein Fahrzeug die Bodenhaftung und stieß heftig gegen die Außenleitplanke. Vorsorglich wurde der Mann mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Zwei Pkw auf der A3 wurden durch Eisplatten, die von Planen vorausfahrender Sattelzüge gefallen waren, beschädigt. Nur einer der beiden Verursacher hielt an.

Schließlich musste noch ein Wildtier bei einem Unfall auf der Autobahn sein Leben lassen. Auf der A7 bei Estenfeld erfasste ein BMW-Fahrer frontal einen Fuchs. Der 27-jährige Autofahrer kam mit dem Schrecken davon. Das Tier überlebte den Zusammenprall nicht.

Viele witterungsbedingte Unfälle gab es auch in Stadt und Landkreis Schweinfurt. Ein 37-jähriger Pkw-Fahrer war gegen 13.00 Uhr in der Landwehrstraße unterwegs, als er in der nach rechts abknickenden Hauptstraße bei Schneeglätte mit seinem Ford in die Gegenfahrspur rutschte und hier gegen den BMW eines 21-jährigen prallte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, Sachschaden in Höhe von insgesamt 3000 Euro entstand.

Gegen 13.20 Uhr kam es an der Kreuzung Cramerstraße/Theresienstraße zum Zusammenstoß zweier Fahrzeuge. Beide waren auf schneebedeckter Fahrbahn unterwegs, weshalb die Vermeidung des Unfalls trotz Schrittgeschwindigkeit sich schwierig gestaltete. Der 49-jährige VW-Fahrer kam aus der Cramerstraße und fuhr in die Theresienstraße ein, wo er in den von links kommenden vorfahrtsberechtigten Daewoo des 43-jährigen Geschädigten stieß. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt 7000 Euro.

Verletzt hat sich ein 88-Jähriger, als er gegen 14.00 Uhr mit seinem Fahrrad in der Schulgasse unterwegs war. Vor der Schule stürzte er alleinbeteiligt aufgrund des starken Schneefalls und musste in ein Schweinfurter Krankenhaus eingeliefert werden.

Vermutlich aufgrund der geringen Geschwindigkeit verlief der Zusammenstoß zweier Fahrzeuge in der Hennebergstraße gegen 13.00 Uhr ohne Personen- oder Sachschaden. Die 31-jährige BMW-Fahrerin und der 46-jährige VW-Fahrer waren hintereinander in gleiche Fahrtrichtung unterwegs, als der BMW dem Volkswagen draufrutschte.

Auch im Landkreis Schweinfurt hatte das winterliche Wetter die Verkehrslage fest im Griff. Gleich mehrere Male krachte es trotz ordnungsgemäß montierter Winterreifen bei allen Beteiligten. In Dittelbrunn geriet ein 41-jähriger VW-Fahrer gegen 20.45 Uhr aufgrund schneebedeckter Fahrbahn auf der Bundesstraße 286 von Poppenhausen kommend in Fahrtrichtung Schweinfurt zu weit ins Fahrbahnbankett, so dass er ins Schleudern kam und mit seiner Fahrzeugfront in die Leitplanke rutschte. Insgesamt entstand am Pkw und an der Fahrbahnbegrenzung ein Sachschaden von 4000 Euro.

"Nur" in den Graben gerutscht ist gegen 16.15 Uhr eine 55-Jährige, ebenfalls auf der Bundesstraße 286, auf Höhe Grafenrheinfeld. Sie kam mit ihrem VW Polo leicht nach rechts von der Fahrbahn ab und rutschte in den Graben, aus dem sie nicht mehr heraus kam. Schaden am Fahrzeug war nicht zu verzeichnen. Ein Abschleppunternehmen half ihr wieder auf die Fahrbahn und die Dame konnte ihre Fahrt fortsetzen.

Eine 35-jährige BMW-Fahrerin stand gegen 13.10 Uhr aufgrund der Schneeglätte in der Straße Sachsberg, was ein 45-jähriger Alfa-Fahrer zu spät erkannte. Aufgrund der Glätte kam er nicht mehr zum Stehen und fuhr auf den BMW auf. Die 35-Jährige wurde durch den Aufprall leicht verletzt. Sachschaden in Höhe von 1500 Euro entstand.

Nicht witterungsbedingt, aber trotzdem durch unangemessenes Verhalten im Straßenverkehr verursacht: Ein 26-jähriger Fahrradfahrer fuhr gegen 13.15 Uhr in der Schweinfurter Straße freihändig. Er geriet ins Schlendern und konnte den Sturz nicht mehr verhindern. Der 61-jährige, hinter dem Rad fahrende VW-Fahrer versuchte, nach links auszuweichen und krachte in die vordere rechte Seite eines dort geparkten Pkw. Dieser geparkte Kia wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den ebenfalls geparkten Mercedes geschoben. Der Biker wurde nicht verletzt, allerdings ist der Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro an den drei Pkw recht beachtlich.

In Bad Kissingen befuhr eine 26-Jährige mit ihrem Auto am Sonntagmittag die Kissinger Straße stadteinwärts. Die Frau wollte laut Polizei am Ende der Straße nach rechts auf den Ostring einbiegen. Aufgrund des starken Schneefalls fuhr sie nur mit Schrittgeschwindigkeit. Trotzdem kam sie aufgrund des Schneefalls mit ihrem Pkw ins Rutschen und stieß hierbei gegen die verkehrsbedingt haltenden Fahrzeuge eines 51-Jährigen sowie eines 53-Jährigen. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Der Schaden an den Autos beläuft sich auf insgesamt 6000 Euro.

Ein VW-Fahrer fuhr am Sonntag gegen 17.45 Uhr auf der B27 aus Obereschenbach kommend in Richtung Hammelburg. An der Abzweigung nach Untereschenbach wollte eine Autofahrerin links abbiegen, dies erkannte der Fahrer des VW zu spät. Aufgrund seiner Geschwindigkeit und der Witterungsverhältnisse rutschte er bei dem Bremsmanöver in den Straßengraben. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von etwa 2000 Euro.

Im Landkreis Haßberge meldet die Polizei vier Unfälle durch Schneeglätte. Ein 55-Jähriger befuhr am Sonntag gegen 14.30 Uhr mit seinem Pkw den Mainblick in Wülflingen in südwestliche Fahrtrichtung. An der Einmündung in die Untere Sandstraße wollte er nach rechts abbiegen. Dabei rutschte das Fahrzeug aufgrund des starken Gefälles und der Schneeglätte zunächst gegen eine Steinmauer. Anschließend rutschte das Fahrzeug weiter und kollidierte frontal mit einem parkenden Auto. Durch den Zusammenstoß wurden beide Pkw auf ein weiteres parkendes Fahrzeug geschoben. Insgesamt entstand ein Gesamtschaden von 6000 Euro. Beim Unfall wurde keiner der Insassen verletzt.

Gegen 14.00 Uhr fuhr eine 27-Jährige mit ihrem Fahrzeug von Tretzendorf in Richtung Unterschleichach. Die Fahrbahn war schneebedeckt und nicht geräumt. In einer Rechtskurve fuhr die Fahrzeuglenkerin aufgrund der Glätte in das rechts angrenzende Kiesbett. Als sie nach links einlenkte, verlor sie die Kontrolle über das Fahrzeug und es kam zum Zusammenstoß mit der links führenden Leitplanke. Glücklicherweise wurde die Frau bei dem Unfall nicht verletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden von rund 500 EUR.

Ein 20-Jähriger fuhr am Sonntag gegen 13.20 Uhr mit seinem Audi in Zeil von Krum kommend in Richtung des zweiten Kreisverkehrs an der Haßfurter Straße. Kurz vor dem Kreisverkehr verlor aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei Schneeglätte die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte dort mit einem Verkehrsschild und blieb über einem Wassergraben stehen. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von etwa 5000 Euro.

In der Haydnstraße in Ebern rutschte der Fahrer eines Mazda bei geschlossener Schneedecke und starken Schneetreiben gegen einen geparkten Pkw Citroen. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt 4000 Euro.

Im Kreis Rhön-Grabfeld gab es einen hohen Schaden von ca. 35.000 Euro bei einem Verkehrsunfall am Montagmorgen an der "Maulaffenkreuzung". Gegen 05.55 Uhr näherte sich ein Arbeiter mit dem VW-Crafter von der Brüchser Straße kommend, um an der Kreuzung in Richtung Hochrhönstraße weiter zu fahren. Offensichtlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit rutschte der Kleintransporter auf der mit schneematschbedeckten Straße in die Kreuzung und es kam zur heftigen Kollision mit einem vorfahrtsberechtigten Lkw. An der Sattelzugmaschine wurde dabei der Tank aufgerissen, wobei sich der Diesel auf der Fahrbahn ausbreitete. Die herbeigerufenen Feuerwehrleute aus Fladungen und Oberfladungen begannen sofort mit dem Abbinden des auslaufenden Diesels und führten Verkehrslenkungsmaßnahmen durch. Die Fahrbahn wurde durch die Straßenmeisterei gereinigt. Für beide erheblich beschädigten Fahrzeuge mussten Abschleppdienste gerufen werden. Die bei dem Unfall aktivierten Airbags dürften vermutlich Schlimmeres verhindert haben.

Beim Schneeräumen in Bischofsheim touchierte ein 35-jähriger Autofahrer mit seinem Pkw einen 49-jährigen Mann, der gerade mit einem unbeleuchteten Balkenmäher mit Schneeschieberaufsatz seine Grundstückzufahrt freigeräumt hatte und gerade die Fahrbahn überquerte. Der Fußgänger erlitt Prellungen, am VW wird der Schaden auf etwa 500 Euro geschätzt.

Wirtschaftlicher Totalschaden und beschädigte Leitplanken waren das Ergebnis eines weiteren Verkehrsunfalls am Montag gegen 07.45 Uhr. Ein Opel-Fahrer war auf der B 279 zwischen Hollstadt und Eichenhausen unterwegs. In einer Linkskurve dürfte der Autofahrer seine Geschwindigkeit der nassen und teilweise noch mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn nicht angepasst haben. Er schleuderte mit dem Fahrzeug gegen die linke Leitplanke, wobei das Auto dann am rechten Fahrbahnrand zum Stehen kam. Der Gesamtschaden am vorn und hinten stark beschädigten Opel und fünf eingedrückten Leitplankenfeldern wird auf 3500 Euro geschätzt.

Im Dienstbereich der Polizeiinspektion Kitzingen ereigneten sich fünf Unfälle, die den winterlichen Straßenverhältnissen geschuldet waren. Am Sonntagnachmittag befuhr ein 71-jähriger Autofahrer die Strecke von Iffigheim in Richtung Tiefenstockheim. Auf der abschüssigen und schneebedeckten Straße geriet sein Auto ins Rutschen und driftete in den linken Straßengraben. Dabei wurde ein Hinweisschild ebenerdig umgefahren. Der Schaden: 2000 Euro.

Eine 48-jährige Autofahrerin geriet auf Höhe Hörblach auf der Bundesstraße 22 in Richtung Kitzingen - ebenfalls aufgrund von Schneeglätte - ins Schleudern . Dabei drehte sich der Opel Corsa und prallte gegen den Mercedes eines 53-jährigen Mannes, der an der Einmündung nach Hörblach wartete. Hier beträgt der Schaden etwa 4500 Euro.

Bei Schneeglätte gegen Verkehrszeichen gerutscht ist ein 33-jähriger beim Einfahren in den Kreisverkehr bei Rüdenhausen von Castell kommend. Der Schaden an Fahrzeug und zwei umgefahrenen Verkehrszeichen beträgt 4500 Euro.

Auf der Strecke zwischen Reupelsdorf und Wiesentheid geriet am Sonntagnachmittag auf schneeglatter Straße eine 20-jährige Autofahrerin ins Schleudern und rutschte anschließend in den Straßengraben. Schadenshöhe hier: 2000 Euro.

Bereits Sonntagfrüh befuhr eine 70-jährige Frau mit ihrem Skoda in Iphofen die Bahnhofstraße stadtauswärts. Dabei geriet ihr Fahrzeug ins Rutschen und stieß gegen einen ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand geparkten Mercedes eines 57-jährigen Mannes. Der entstandene Schaden beläuft sich auf 14.000 Euro.

Auch in der Stadt Aschaffenburg und im Landkreis Aschaffenburg kam es zu Unfällen wegen der winterglatten Fahrbahn. Auf der schneebedeckten Fahrbahn der Goldbacher Straße verlor ein 33 Jahre alter Mann am Sonntag gegen 13.30 Uhr die Kontrolle über sein Auto. Als er unter der Bahnunterführung an der Kreuzung zur Elsässer Straße hindurch fahren wollte, kam er mit seinem VW ins Schleudern und prallte gegen den Bordstein. Wie die Polizei berichtet, wurde der 33-Jährige nicht verletzt. Andere Fahrzeuge wurden ebenfalls nicht in Mitleidenschaft gezogen. Am VW entstand ein Schaden in Höhe von rund 2500 Euro. Das Auto musste abgeschleppt werden.

Im Landkreis Aschaffenburg kam es im Zuge des starken Schneefalls zu sechs weiteren Verkehrsunfällen, bei diesen wurden insgesamt vier Personen verletzt. In Heinrichsthal geriet ein 26 Jahre alter Mann mit seinem Fahrzeug auf der Kreisstraße AB 20 um kurz nach 12.00 Uhr ins Schleudern und kam von der Fahrbahn ab. Wie die Polizei berichtet, beschädigte er dabei einen Leitpfosten und prallte gegen einen Baum. Der 26 Jahre alte Fahrer blieb unverletzt. Sein Fahrzeug musste mit Hilfe eines Traktors geborgen werden. Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 3000 Euro.

Kurz vor dem Ortseingang Mespelbrunn kam ein 23 Jahre alter Mann mit seinem Renault auf der Staatsstraße 2308 von Heimbuchenthal kommend gegen 12.15 Uhr auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern. Wie die Polizei berichtet, kam er darauf schließlich nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich einmal und kam im Straßengraben auf dem Dach zum Liegen. Der junge Fahrer wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Das Auto musste abgeschleppt werden. Über eine Schadenshöhe ist nichts bekannt. .

Auf der Dorfstraße in Wenighösbach kam es dann gegen 12:30 Uhr zu einem weiteren Unfall auf der schneebedeckten Fahrbahn. Wie die Polizei berichtet, fuhr ein 61 Jahre alter Mann dort in seinem Nissan in ortsauswärtige Richtung, als er die Kontrolle über seinen Wagen verlor und gegen einen stehenden Linienbus schlitterte. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von etwa 5000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Nach einem Unfall auf der B 26 in Laufach im Bereich der Bahnunterführung wurden drei Menschen leicht verletzt und es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 19.000 Euro. Wie die Polizei berichtet, fuhr ein 49 Jahre alter Mannr in seinem Citroen in Richtung Frohnhofen, als er in einer Kurve auf der winterglatten Fahrbahn ins Rutschen geriet. Der Citroen-Fahrer verlor die Kontrolle über sein Auto, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden BMW. An beiden Autos entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der 30 Jahre alte BMW-Fahrer und seine 28 Jahre alte Beifahrerin wurden durch den Zusammenstoß leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Citroen-Fahrer wurde ebenfalls mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Sein 19 Jahre alter Beifahrer blieb unverletzt. Im Zuge der Unfallaufnahme wurde dann durch die Streife festgestellt, dass zum einen auf dem Citroen noch Sommerreifen angebracht waren und zum anderen bei dem 49 Jahre alten Fahrer Alkohol in der Atemluft festzustellen war. Daher wurde bei ihm im Krankenhaus noch gleich eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein nach Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt.

Als ein 34 Jahre alter Mann um 13:20 Uhr mit seinem Audi auf der schneebedeckten Fahrbahn der Wenigumstädter Straße in Pflaumheim in ortsauswärtiger Richtung unterwegs war geriet sein Auto ins Schleudern. Wie die Polizei berichtet, rutschte das Auto dann in den Graben, wodurch an diesem ein Schaden in Höhe von etwa 2000 Euro entstand. Der Audi-Fahrer blieb unverletzt.

Auf der Haibacher Straße in Richtung Hösbach, kam es gegen 13.25 Uhr zum sechsten Unfall auf der schneebedeckten Fahrbahn. Ein 19 - Jähriger kam mit seinem VW Polo ins Schleudern, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden VW Caddy eines 32 Jahre alten Mann. Wie die Polizei berichtet, wurden beide Fahrzeuge massiv beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Die Höhe des Sachschadens wird auf circa 9500 Euro geschätzt. Beide Männer blieben unverletzt. Zudem kam bei der Unfallaufnahme heraus, dass der 19- Jährige Unfallverursacher nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Er hat nun neben dem zu erwartenden Bußgeld noch mit einer Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu rechnen.

Verwandte Fotoserien
Noch keine Kommentare

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.