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Fete

Party im Nirgendwo: Wummernder Bass statt Waldesruh

Ursprünglich nur eine kleine Party unter Freunden - aber mittlerweile ist die "Party im Nirgendwo" ein echtes Highlight im Elektro-Festival-Jahresplan.
Partygänger im Nirgendwo: Eric, Sina, Alina und Christoph (von links) sind begeistert von der Festival-Atmosphäre nahe Lochau. Fotos: Katharina Müller-Sanke
 
von KATHARINA MÜLLER-SANKE
Locker 1500 Besucher kommen aus nah und fern auf die entlegene Wiese zwischen Alladorf und Lochau. Wo sonst beschauliche Stille herrscht, wummert während des Festivals der Bass. Wo sonst Häschen über die Wiese hoppeln, wird in dieser Nacht getanzt und gefeiert bis der Morgen graut. Wo einem sonst auf der Straße kaum ein Auto begegnet, fahren jetzt Busse, um die Partygänger ans Ziel zu bringen.

Dabei wäre das Festival in diesem Jahr beinahe ins Wasser gefallen. Mehrere heftige Regenfälle, ein Gewitter, das ständige Auf und Ab - Festivalorganisator Jonas Hübsch und sein Team hätten fast die Segel gestrichen. Zum Glück haben sie nicht aufgegeben. In letzter Minute noch wurde zusammengeholfen und die letzten Handgriffe erledigt. Dutzende Ballen Stroh sind auf der Wiese verteilt worden, um dem Matsch Herr zu werden.

Mit Erfolg. Allein im Vorverkauf sind sie 1300 Karten los geworden. Namhafte DJs aus der Region und weit
darüber hinaus sind gekommen. Joseph Westphal zum Beispiel ist extra aus Leipzig angereist. Mark Dekoda und Moest Wanted, Lumor aus Nürnberg und Blankenheim gelten als Hauptacts und sind in der Elektro-Szene bekannt. "P.I.N." ist Oberfrankens elektronisches Musikfestival, eine Disko im Freien, ein Festival für einen Tag.


Anfänge als Geburtstagsparty

Dass das mal daraus werden würde, hätte sich der 22-jährige Organisator Jonas Hübsch aus Menchau nicht träumen lassen, als er vor vier Jahren die Geburtstagsparty eines Freundes organisiert hat. "Das könnten wir nochmal machen - nur etwas größer", hat er sich damals gedacht. Im nächsten Jahr kamen schon 300 Leute.

Und mittlerweile ist die "Party im Nirgendwo" schon zum dritten Mal richtig groß durchgeführt worden und zieht ein Vielfaches an Leuten an. Ein Jahr lang dauern die Vorbereitungen: die DJ-Auswahl, der Aufbau, die Ausweisung der Parkplätze, Organisation und Einteilung der Helfer. Es ist ein riesiger Kraftakt, der sich aber eindeutig lohnt. Eine lange Schlange Besucher steht am Partyabend vor dem Eingang.
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