Kulmbach
Parkverbot

Knöllchen nach dem Konzert

Weil sie im Parkverbot am Schießgraben geparkt hatten, wurden Konzertbesucher zur Kasse gebeten. Wäre der Ärger vermeidbar gewesen?
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Nur nachts und an Sonntagen darf entlang des  Schießgrabens geparkt werden.  Foto: Katrin Geyer
Nur nachts und an Sonntagen darf entlang des Schießgrabens geparkt werden. Foto: Katrin Geyer
Für einigen Ärger sorgte eine Aktion der Kulmbacher Polizei am vorletzten Tag des alten Jahres: Während gut 1000 Besucher in der Petrikirche einem ganz außergewöhnlichen Konzert lauschten, verteilte die Polizei am Schießgraben gebührenpflichtige Verwarnungen. Nicht wenige Konzertbesucher, darunter auch etliche Auswärtige, hatten ihr Auto vor dem Beginn des Konzertes um 17 Uhr dort abgestellt. Weil das Parken dort aber erst ab 17 Uhr erlaubt ist, wartete auf die Autobesitzer nach dem Ende des Konzertes eine böse Überraschung: Mit 15 Euro wurden sie wegen Falschparkens zur Kasse gebeten.
Die Aktion ist rechtlich nicht zu beanstanden; die Parkverbotsschilder sind am Schießgraben gut sichtbar aufgestellt. Die Betroffenen allerdings stellen sich die Frage, ob sie wirklich notwendig war. Sie hatten ihre Fahrzeuge schließlich nur eine gute halbe Stunde, bevor das Parkverbot ohnehin endete, dort abgestellt - zu einem Zeitpunkt, zu dem es in der Kulmbacher Innenstadt eher ruhig zugeht.
Wir haben die Kulmbacher Polizei um eine Stellungnahme gebeten. Sobald die Antwort da ist, gibt es hier mehr Informationen.
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