Die Mainleuser Weihnacht 2017 soll etwas ganz Besonderes werden. Eine Veranstaltung, die den Zauber der Weihnacht unter die Menschen bringt, ein traditioneller Markt mit kunsthandwerklichen Gegenständen, aber auch ein Ort, an dem sich die Menschen wohl fühlen, an dem sie Zeit verbringen und an dem sie miteinander reden und von der vorweihnachtlichen Hektik abschalten. Kurzum: Die Mainleuser Weihnacht soll mehr sein als nur ein Markt, an dem es Verkaufsstände gibt.
Seit Monaten beschäftigten sich einige engagierte Mainleuser mit Bettina Seliger an der Spitze mit diesem Thema und sammelten Ideen. Und jetzt stellte die sogenannte Lenkungsgruppe die Planungen der Öffentlichkeit vor. Nicht nur Bürgermeister Robert Bosch (CSU), sondern auch Mitglieder des Marktgemeinderates, Vereinsvertreter und Personen des öffentlichen Lebens sind zu der Infoveranstaltung gekommen. Der Saal des "Fränkischen Hofes" war bestens gefüllt.
Fest steht bislang: Der Weihnachtsmarkt soll in diesem Jahr am 2. Dezember von 16 bis 20 Uhr und am 3. Dezember von 13 bis 20 Uhr stattfinden.


Konrad-Popp-Platz als Zentrum

Neu ist der Veranstaltungsort, denn die neue Mainleuser Weihnacht soll den Konrad-Popp-Platz wiederbeleben. Deshalb werden rund um das Gasthaus "Schwarzes Roß" fünf Buden aufgebaut. "Die Markthütten sollen aus Holz sein, schön gestaltet. Wir wollen eine Feuerschale in diesem Bereich aufstellen", stellte Seliger die Idee vor.
Allerdings soll sich die vorweihnachtliche Stimmung nicht nur auf das erste Adventswochenende beschränken. Das Gasthaus "Schwarzes Roß" soll während des gesamten Dezembers zu einem lebendigen Adventskalender umgestaltet werden. Vereine, Institutionen, Verbände und alle, die Lust haben, kreativ tätig zu werden, können ein Fenster auf ihre Art und Weise gestalten und illuminieren.
"Wir wollen den Markt und die ganzen vorweihnachtlichen Aktivitäten auf das Ehrenamt ausrichten", erklärte Theresa Loos vom Stadtentwicklungs- und Planungsbüro Cima das Konzept. Jeden Tag um 18 Uhr sollen die jeweiligen Gruppierungen ihr Adventskalenderfenster (eine mit LED-Lichtern gestaltete Trägerplatte) öffnen - vielleicht in Verbindung mit einer kleinen Zusammenkunft. "Wir haben drei verschiedene Fensterformate, die gestaltet werden können", ging Gerhard Albert ins Detail.
"Irgendetwas muss anders werden. Das steht fest", freute sich Brigitte Lauterbach über die Initiative. Allerdings werden einige Elemente der bisherigen Mainleuser Weihnacht beibehalten werden. So beginnt die Adventszeit mit einem feierlichen Adventseinläuten am Samstag. Der Musikverein wird ein Konzert geben. Ab 16 Uhr ist dann am Konrad-Popp-Platz ein Laternenumzug geplant. Im Laufe des Nachmittags kommt das Christkind. Der Weihnachtsmann schaut ebenfalls vorbei und verteilt Süßigkeiten an die Kinder.
"Ob wir die Buden, die wir für den Markt brauchen, kaufen oder mieten, steht noch nicht fest. Aber der Bauhof wird beim Aufbau mithelfen. Wer eine Bude möchte, zahlt 20 Euro. Echte Standgebühren verlangen wir nicht", betonte Bürgermeister Robert Bosch.
In diesem Jahr sollen drei Weihnachtsbäume für festlichen Lichterglanz sorgen: Die Christbäume stehen vor dem Rathaus, am Konrad-Popp-Platz und vor der Spinnerei. Außerdem wird auch eine Krippe aufgestellt.
Spontan erklärten sich die Willmersreuther Sänger bereit, einige vorweihnachtliche Lieder zu singen.Robert Bosch brachte die Idee ein, einen Mainleuser Kalender anfertigen zu lassen und auf der Mainleuser Weihnacht zu verkaufen. Und der TSC wird Bratkartoffeln und Sour Cream machen. Thomas Zimmermann von der Feuerwehr betonte, dass die Wehr bei der Beaufsichtigung der Feuerschale mitwirke. Die Feuerwehr würde aber auch Gulaschsuppe kochen und Waffeln backen.


Aufruf an die Vereine

Jetzt hofft die Lenkungsgruppe der Mainleuser Weihnacht, dass sich noch viele weitere Vereine bereit erklären, bei der neuen Mainleuser Weihnacht mitzuwirken und sie zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. "Wir sind überzeugt, dass die Mainleuser Weihnacht gut wird. Wir machen einfach", machte Bettina Seliger allen Mut.