Thurnau
Engagement

Feuerwehren: Der Nachwuchs zeigt sein Können

Über 100 Jungen und Mädchen beteiligten sich in 36 Gruppen am Jugendleistungsmarsch der Feuerwehren im Landkreis Kulmbach.
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Der Nachwuchs zeigt sein Können: Marius Eschenbacher, Fabian Eichner, Sebastian Schnippa und Fernando Lucino-Müller beim Zusammenstecken der C-Schläuche Foto: Katharina Müller-Sanke
Der Nachwuchs zeigt sein Können: Marius Eschenbacher, Fabian Eichner, Sebastian Schnippa und Fernando Lucino-Müller beim Zusammenstecken der C-Schläuche Foto: Katharina Müller-Sanke
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Früh übt sich was ein richtig guter Feuerwehrmann oder eine richtige Feuerwehrfrau werden will. Über 100 Jugendliche in 36 Gruppen haben beim Jugendleistungsmarsch der Feuerwehren des Landkreises Kulmbach ihr Können unter Beweis gestellt.

Das Vierergespann aus Marius Eschenbacher, Fabian Eichner, Sebastian Schnippa und Fernando Lucino-Müller aus Peesten zum Beispiel hat mit viel Elan und Ehrgeiz hervorragende Wertungen erzielt.


Der Zusammenhalt ist wichtig

Beim Zusammenstecken der C-Schläuche merkt man sofort: Die vier hatten fleißig geübt. Hoffnungen auf einen der vorderen Plätze machen sie sich daher schon. Was ihnen an der Feuerwehr so viel Spaß macht? "Der Zusammenhalt", meint Marius, "wie wir alle zusammenarbeiten - das ist das Beste!"

Einige jüngere Truppen eifern den alten Hasen im Bereich der Jugend naturgemäß nach. Jannis Trapper und Lais Lucino-Müller - Fernandos kleine Schwester - trainieren erst seit ein paar Monaten zusammen. Dafür hat es aber ziemlich gut geklappt, auch alle noch etwas nervöser waren.

"Das ist völlig normal", meint Thomas Hoffmann aus Neudrossenfeld, der seit 16 Jahren Schiedsrichter ist. "Am Anfang sind alle sehr aufgeregt und unsicher - das ist klar. Die Älteren - wenn sie dann auf die 18 zu gehen, sind oft richtig ehrgeizig und bissig - da haben viele wirklich was drauf", sagt Hoffmann schon mit recht viel Stolz.
Die Jungen und Mädchen lernen in der Jugendfeuerwehr alles, was sie auch später mal im Einsatz brauchen. Beim Jugendleistungsmarsch wird ihr Können geprüft. Sie müssen Übungen wie Knotenknüpfen, Saugleitung kuppeln und Zielwerfen absolvieren und bekommen Strafpunkte, wenn etwas nicht glattläuft.

Um beim Leistungsmarsch zu bestehen, gehören ein erfolgreicher Wissenstest und das korrekte Auftreten dazu. "Die Jugendlichen müssen sich zu den jeweiligen Übungen korrekt bekleidet in Uniform einfinden und sich ordentlich anmelden. Das gehört zur Feuerwehr auch dazu", so Kreisbrandrat Stefan Härtlein.


Hutschdorf war top

Die Teams, die am Ende am wenigsten Strafpunkte gesammelt haben, dürfen zum Bezirksleistungsmarsch. Sieger ist die Feuerwehr aus Hutschdorf. Gleich mit zwei Teams wird sie Kulmbach beim Bezirksleistungsmarsch in einem Monat vertreten.

Es gratulierten neben den zahlreichen Würdenträgern der Feuerwehr auch Landrat Klaus Peter Söllner (FW), Bürgermeister Martin Bernreuther (CSU) und Landtagsabgeordneter Ludwig von Lerchenfeld (CSU). In diesem Jahr fand der Wettbewerb im Ortskern Thurnaus statt und nicht auf dem freien Feld. Bürgermeister Martin Bernreuther ist froh und stolz über den Besuch und hat nicht nur das Rathausgelände zur Verfügung gestellt. Auch viele andere Thurnauer hatten ihre Grundstücke für den Jugendleistungsmarsch geöffnet.

So war der Jugendleistungsmarsch ein voller Erfolg. Bis zum ersten richtigen Einsatz ist es für die meisten Jugendlichen noch ein bisschen hin.

Aber eins steht fest: Dank intensiver Übung und bester Vorbereitung können aus ihnen einmal hervorragende Feuerwehrleute werden.
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