Kulmbach
Finale

Erfolgreiche CVG-Schüler bei "Play the Market"

Zwei Teams vom Caspar-Vischer-Gymnasium schafften es ins Finale zum bayernweiten Wirtschafts-Planspiel "Play the Market" nach München.
Artikel einbetten
Jonas Brönneke, Leonick Ott, Evi Bräcklein und Sophia Haas (von links mit Lehrer Erhard Körber) haben beim Landeswettbewerb "Play the Market" in München super abgeschnitten. Foto: Uschi Prawitz
Jonas Brönneke, Leonick Ott, Evi Bräcklein und Sophia Haas (von links mit Lehrer Erhard Körber) haben beim Landeswettbewerb "Play the Market" in München super abgeschnitten. Foto: Uschi Prawitz
Zwei Teams, bestehend aus fünf Schülern aus dem wirtschaftswissenschaftlichen Zweig des Caspar-Vischer-Gymnasiums, schafften es ins Finale zum bayernweiten Wirtschafts-Planspiel "Play the Market" nach München und konnten sich damit von über 2000 Teilnehmern absetzen.

Insgesamt 27 Schüler in neun Teams fanden sich zum Landesfinale in München ein und spielten um den Sieg. Dabei wartete ein begehrter erster Preis auf das Gewinnerteam, hieß es doch "Spiel dich nach New York". "Wir waren selbst überrascht, dass wir so weit gekommen sind, da packte uns der Ehrgeiz", erzählte Jonas Brönnecke, der mit seinem Mitschüler Leonick Ott eine Firma namens Black Point "leitete". Ehrgeiz - eine Eigenschaft, die die fünf jungen Leute reichlich mitbrachten, wie der betreuende Lehrer Erhard Körber verlauten ließ. "Die fünf, die hier sitzen, das sind echte Macher, die packen etwas an."


450 Euro Preisgeld

Mit seinem Lob hat Erhard Körber nicht übertrieben. Das Team "Black Point" spielte sich auf den zweiten Platz und gewann ein Preisgeld von 450 Euro. Dabei hatte es im Verlauf des Finales eine ganze Zeit lang gar nicht nach einer solch guten Platzierung ausgesehen, doch die beiden Jungs arbeiteten sich Stück für Stück nach vorn.

"Beim Planspiel vor Ort war dieses Mal nur die Branche vorgegeben, in dem Fall Funktionskleidung, und wir mussten uns selbst ein Produkt ausdenken", erklärte Jonas Brönnecke. Sie entschieden sich für eine im Dunkeln leuchtende Jacke, biologisch hergestellt. Das waren nämlich auch Kriterien, die die hochkarätige Jury in die Bewertung einfließen ließ.

"Ebenso wichtig ist es, Azubis einzustellen, das Unternehmensimage im Auge zu behalten oder für die Gesundheitsförderung des Personals zu sorgen", sagte Sophia Haas, die mit Evi Bräcklein und Stefanie Heske das Unternehmen "Blind Desaster" führte und repräsentierte. Mit ihrer Innovation eines Funktionshandschuhs katapultierten sie sich schnell auf die vorderen Plätze, standen kurz davor, den ersten Platz zu machen - und begingen dann einen fatalen Fehler. "Wir haben zwei Zahlen vertauscht - und obwohl wir uns so viele Bonusprozente für Gewinnprognosen erarbeitet hatten, sind wir am Ende auf Platz 6 zurückgefallen", sagte Evi Bräcklein.

Immerhin hat das übrigens einzige Mädchenteam bei der Veranstaltung einen Sonderpreis für ihren erarbeiteten Geschäftsbericht erhalten. Ihr Lehrer Erhard Körber selber wurde ebenfalls ausgezeichnet, und zwar für die 25. Teilnahme.
Verwandte Artikel
Noch keine Kommentare
Sie sind nicht angemeldet.
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentieren zu können!
registrieren