Trebgast
Konzert

Die Trebgaster Naturbühne und der Zauber der Stimmen

Die fünfköpfige A-cappella-Formation "Viva Voce" bot auf der Trebgaster Naturbühne eine perfekte Show.
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David Lugert ist der Startenor bei "Viva Voce": Beim Lied "Da brennt der Hut" (Original Hubert von Goisern: "Brenna tuats guat") setzte der Charming-Boy auf seine schmachtende Stimme und trat im Frack auf. Foto: Sonny Adam
David Lugert ist der Startenor bei "Viva Voce": Beim Lied "Da brennt der Hut" (Original Hubert von Goisern: "Brenna tuats guat") setzte der Charming-Boy auf seine schmachtende Stimme und trat im Frack auf. Foto: Sonny Adam
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Die fünf Mitglieder der Gesangsformation "Viva Voce" können nicht nur singen. Auf der Naturbühne verzauberten Bastian Hupfer, David Lugert, Heiko Benjes, Jörg Schwartzmanns und Mateusz Phouthavong die Zuschauer mit einer einzigartigen Bühnenshow.


Tolle Solisten - tolle Gruppe


Das aktuelle Programm nennt sich "Ego". Und tatsächlich konnte sich bei dieser erfrischenden Mischung aus Klassik, Evergreens und englischen Chart-Hits jeder einzelne Virtuose der Vokalformation als Solist selbst verwirklichen.

David Lugert präsentierte sich als Star-Tenor und Charming-Boy. Ohne Angst vor dem hohen C schmetterte er Arien, lieferte sich einen Gesantswettstreit mit Bass Heiko Benjes. Benjes, ursprünglich aus dem Saarland, sang den Elvis-Hit "It's now or never", David Luger dagegen setzte auf die italienische Arie "O sole mio". Und die anderen drei? Sie formierten abwechselnd die Elvis-Backgroundband oder in See stechende italienische Gondoliere.


Ein Schlagzeug mit dem Mund


Jörg Schwartzmanns imitierte bei dem Auftritt auf der Naturbühne ein komplettes Schlagzeug. Ob große Trommel oder Becken, dumpfes Grollen oder Klirren - jedes Geräusch kann er nachmachen.

Bastian Hupfer wird von den Fans und Bandmitgliedern auch Basti Fantastico genannt. Denn er ist der Star der Truppe. Schon eine Bewegung mit der Augenbraue sagt mehr als tausend Worte. Und der Fünfte im Bunde, Mateusz Phouthavong, hat Soul im Blut und in der Stimme.


Humor kam nicht zu kurz


Die Bühnenshow "Ego" konnte sich sehen lassen. Denn sie bestand aus wunderschön gesungenen Songs, Showelementen und eine gehörigen Portion Humor. Deutsche Lieder wie Andreas Bouranis "Auf uns" wechselten sich mit englischen Titel im Boygroupstil ab. In kreativen Auszeiten haben "Viva Voce" Lieder wie "Marseille" geschrieben - ein deutsch-französischer Song vom Ende der Welt, wo die Schiffe anlegen.

Die fünf ehemaligen Mitglieder des Windsbacher Knabenchors setzten allerdings nicht nur auf die Wirkung ihrer Stimmen, sondern tanzten auch über die Bühne. Hubert von Goiserns "Brenna tuats guat" intonierten sie im Stile der "Commedian Harmonists". David Lugert trat im Frack auf und sang in akkuratem Hochdeutsch.


Die Stimmung kochte


Auch die Lichtinszenierungen sorgten beim Auftritt der fünf Ausnahmekünstler für tolle Effekte. Sie nutzten das Potenzial, das die Naturbühne Trebgast nun einmal bietet. Am Ende der Show zogen die "Viva Voce" noch einmal alle Register mit Superhits wie "Mamba Number 5" oder "Die da". Die Stimmung kochte.

Am liebsten hätten die Fans die Show noch stundenlang genossen. Denn der Mix aus Gesang, Komik, Show und Tanz war einfach perfekt.
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