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Kirche

Die Neue im Seelsorgeteam ist eine Fränkin

Die Kulmbacher Petrigemeinde hieß am Sonntag Pfarrerin Stephanie Mages herzlich willkommen.
Der katholische Dekan Hans Roppelt reichte der Neuen die Hand und hoffte auf eine lebendige Ökumene. Fotos: Sonny Adam
 
von SONNY ADAM
Offiziell installieren konnte Dekan Thomas Kretschmar die neue Pfarrerin der Petrigemeinde nicht, da Stephanie Mages (32) noch nicht verbeamtet ist. Doch in einem feierlichen Gottesdienst stellte der Dekan gestern Nachmittag die Neue im Seelsorgeteam vor.
Die Kulmbacher Petrigemeinde ist nach dem Ausscheiden von Pfarrer Traugott Burmann jetzt wieder komplett. Die Neue im Team ist Stephanie Mages. Sie stammt aus Untersteinach und hat ihr Abitur in Kulmbach am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium gemacht. Zum Pfarrberuf kam die junge Frau allerdings nicht gleich nach der Schule. Mages studierte erst einige Semester Zahnmedizin, ehe sie an die Augustana-Hochschule in Neuendettelsau wechselte. Nach einem Abstecher in die USA absolvierte sie ihr Hauptstudium in München. Dann führte der Weg sie weiter nach Unterhaching und Riedenburg an der Altmühl.


Großeltern in Untersteinach

In Riedenburg war die 32-Jährige in der katholischen Diaspora tätig, hatte ein Gebiet mit Riesenentfernungen zu betreuen. Jetzt freut sich die Fränkin darauf, wieder in die alte Heimat zurückzukehren. Auch deshalb, weil Oma und Opa in der Nähe in Untersteinach sind und es dann einfacher ist, Tochter Johanna alleine zu erziehen.
"Ich kann die Neue - Stephanie Mages - noch nicht installieren, weil sie noch nicht verbeamtet ist. Aber das hat in der Praxis keine Bedeutung", erklärte Dekan Kretschmar bei der offiziellen Einführung der neuen Pfarrerin (Bild oben) in einem feierlichen Gottesdienst. Als zweite Pfarrerin der Petrigemeinde fülle sie die Stelle mit allen Rechten und Pflichten aus. "Sie braucht nicht mit angezogener Handbremse fahren", so Kretschmar. Die offizielle Installation werde etwa in einem Jahr erfolgen.
Mages begrüßte die Kulmbacher mit einer modernen Predigt, die das Thema "Berührungen" zum Thema hatte. Menschen brauchen körperliche Berührungen, aber auch seelische Berührungen zu einem erfüllten Leben, so die neue Pfarrerin.
Tanja Schaller und Organist Ingo Hahn schmückten den Gottesdienst, zu dem mehr als ein Dutzend Pfarrer aus dem gesamten Landkreis gekommen war, feierlich aus.


"Moderne Sprache"

Stadträtin und stellvertretende Landrätin Christina Flauder hieß die neue Pfarrerin im Namen des Dekanatsbezirkes, des Landkreises und der Stadt herzlich willkommen. Ganz besonders freute sich Flauder, dass Mages ihren Fokus auf die Kinder- und Jugendarbeit legen will: "Die neue Pfarrerin spricht eine moderne Sprache. Es ist schön, dass sie den Menschen den Schatz des Glaubens näherbringen möchte."
Der katholische Dekan und Nachbar von der Stadtpfarrkirche zu Unserer Lieben Frau, Hans Roppelt, freute sich auf ein gutes ökumenisches Miteinander. Er überreichte der Neuen im Petriteam ein katholisches Gotteslob für gemeinsame Gottesdienste.
Schulrätin Kerstin Zapf wünschte der jungen Pfarrerin viele offene Herzen und nette Begegnungen. Auch Pfarrersenior Rolf Dieling und Adrienne Dörnhöfer vom Kirchenvorstand freuten sich über die Komplettierung des Pfarrteams und die Rückkehr der Fränkin in ihre alte Heimat.
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