Kulmbach
Erfindung

Der "KulmBecher" tritt seinen Siegeszug an

In 16 Cafés gibt es ihn bereits: den "KulmBecher", jene Erfindung von MGF-Schülern, um Müll zu vermeiden.
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Hoch die Kulmbecher! In der "Kaffeeplantage" fiel der offizielle Startschuss für das Projekt. Foto: Jochen Nützel
Hoch die Kulmbecher! In der "Kaffeeplantage" fiel der offizielle Startschuss für das Projekt. Foto: Jochen Nützel
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Diese Müllvermeidung schmeckt allen! Gestern ist der offizielle Startschuss für den "KulmBecher" gefallen. Die Erfinder Nicolas Landgraf, Patrick Bär und Josias Neumüller (Thomas Henning fehlte), die zusammen mit ihrem Lehrer Matthias Kohles in der Umweltgruppe des MGF-Gymnasiums das Konzept erarbeitet hatten, präsentierten ihre Idee eines wiederverwertbaren Getränkebechers in der "Kaffeeplantage" von Inhaberin Katja Leinhos-Dittrich.

Der findige Grundgedanke dahinter: Wer seinen Kaffee/Tee zum Mitnehmen aus einem "KulmBecher" trinkt, schont dabei Ressourcen, weil das Gefäß immer wieder gereinigt und neu befüllt werden kann. In Sachen Ökobilanz heißt das: Ein solcher Becher amortisiere sich spätestens nach fünf Wochen.

Argumente, die auch die Café-Betreiber in Kulmbach zu überzeugen beginnen. Nach den Worten von Detlef Zenk, Abfallberater des Landkreises, sind bereits 16 Läden mit im Boot. Als Sponsor konnte die Sparkasse Kulmbach-Kronach gewonnen werden. "Eine geniale Idee und nachhaltig - genauso wie unsere Unterstützung dafür", sagte Vorstandsmitglied Harry Weiß.

Das Projekt unterstützen zudem Stadt und Landkreis Kulmbach. "Ein System, das so einfach ist wie überragend", lobte Landrat Klaus Peter Söllner die Erfinder. Weitere Infos online unter www.der-kulmbecher.de. jn
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