Kasendorf
Sanierung

Der Bürgerverein will den Düll-Saal in Kasendorf retten

Hat der Düll-Saal eine Zukunft? Um diese Frage geht es morgen wieder einmal im Kasendorfer Gemeinderat. Ein Verein will den Saal wiederbeleben.
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Früher ein beliebter Veranstaltungsort: Der Düll-Saal in Kasendorf.Foto: Katrin Geyer
Früher ein beliebter Veranstaltungsort: Der Düll-Saal in Kasendorf.Foto: Katrin Geyer
Ist der Düll-Saal in Kasendorf zu retten? Diese Frage ist in Kasendorf in den letzten Jahren immer wieder gestellt worden. Auch in der nächsten Sitzung des Marktgemeinderates morgen Abend wird es wieder um die Zukunft des Gebäudes gehen.
In einem Pressegespräch hat nun auch der neu gegründete Bürgerverein Kasendorf Stellung bezogen. Die Gruppierung, die um die 50 Mitglieder und nach eigenen Worten "viele Sympathisanten" hat, hat ein Konzept für die künftige Nutzung erarbeitet.
Der so genannte Düll-Saal befindet sich in einem Anbau an die frühere Gaststätte "Schwarzes Ross". Bis in die siebziger Jahre gab es dort Veranstaltungen unterschiedlichster Art. Nun steht der Saal leer und verkommt. Von der ursprünglichen Absicht, den kompletten Anbau abzureißen, ist man in der Gemeinde mittlerweile wohl abgerückt. Ins Erdgeschoss des Hauses soll nun die Diakonie mit einer Tagesstätte für Senioren einziehen.
Der Bürgerverein könnte sich vorstellen, den darüber liegenden Saal zu sanieren und als "Bürgersaal" für Veranstaltungen unterschiedlichster Art zur Verfügung zu stellen. Die Mitglieder des Vereins haben verschiedene Varianten und Nutzungskonzepte durchgerechnet und sind der Meinung: Das kann sich die Marktgemeine leisten.
Sanieren könnte man, so die Idee, den Saal mit Geld aus der Förderoffensive Nordbayern. Erst kürzlich hat der Haushaltsausschuss des Landtags beschlossen, die dafür zur Verfügung stehenden Gelder aufzustocken, um noch mehr Gemeinden die Chance zu geben, ihre Ortskerne wiederzubeleben.

Warum sich der Bürgerverein für den Düll-Saal stark macht, was Vorsitzender Rainer Friedmann und Projektleiter Volkmar Schulze noch zu sagen haben und was der Kasendorfer Bürgermeister dazu m eint, lesen Sie hierauf inFranken.
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