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Gemeinderat

Das Haus Nummer 12 wird abgerissen

Die Arbeiten für das neue Bürgerzentrum am Wirsberger Marktplatz sollen noch in diesem Herbst beginnen.
Für den Abbruch des bislang denkmalgeschützten Bürgerhauses Marktplatz 12 liegt nun die erforderliche Erlaubnis vor.  Damit kann noch in diesem Jahr der Einstieg in das ehrgeizige städtebauliche Projekt am Marktplatz mit dem Bürgerzentrum und der Kulturscheune erfolgen. Werner Reißaus
 
von WERNER REIßAUS
Das ehrgeizige Bauprojekt der Marktgemeinde Wirsberg mit dem "Bürgerzentrum am Marktplatz" mit Kulturscheune wird noch in den kommenden Herbstmonaten beginnen, zumindest was den Abbruch des Anwesens Marktplatz 12 angeht. Bürgermeister Hermann Anselstetter (SPD) informierte den Marktgemeinderat am Dienstagabend darüber, dass die Regierung von Oberfranken mit Schreiben vom 25. August 2017 nicht nur die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn für den Abbruch des "Köhlerhauses" erteilte, sondern auch erste Finanzmittel in Höhe von 160 000 Euro bewilligte. Für das Haushaltsjahr 2018 werden von der Regierung weitere 650 000 Euro bereitgestellt, und die Restfinanzierung des Bürgerzentrums mit Kulturscheune wird in den Jahren 2019 bis 2020 erfolgen.
Mit dem bevorstehenden Abbruch des bislang denkmalgeschützten Bürgerhauses könne jetzt nach den Worten von Bürgermeister Hermann Anselstetter der Einstieg in das wichtige städtebauliche Projekt am Marktplatz erfolgen, zumal nunmehr auch die Erlaubnis für den Abbruch vom Landesamt für Denkmalschutz im Zusammenwirken mit dem Landratsamt Kulmbach vorliegt: "Es geht jetzt in die Freimachung des Geländes, nachdem die Finanzierung ins Rollen gekommen ist." Das Architekturbüro Drenske, Kulmbach, wurde am Dienstagabend noch mit der Ausschreibung der Abbrucharbeiten für das Anwesen beauftragt.
Erfreulich waren die Informationen des Bürgermeisters auch für den geplanten barrierefreien Zugang für das Ärztehaus in der Herbert-Kneitz-Straße mit Bücherei und Archivraum, denn nunmehr liegt die Baugenehmigung des Landratsamtes vor. Für das Bauvorhaben sind Kosten von 407 000 Euro veranschlagt und dafür hat die Regierung von Oberfranken mündlich eine Pauschalförderung von 137 000 Euro in Aussicht gestellt und zugleich den vorzeitigen Beginn der Maßnahme bewilligt.
Für die Umsetzung des barrierefreien Kurweges im Schorgasttal mit der Sanierung des alten Schützenhauses muss die Marktgemeinde noch die eine oder andere "Hausaufgabe" erledigen. So müssen noch weitere Planunterlagen vorgelegt werden, die für den Naturschutz und das Wasserrecht von Bedeutung sind, zumal ein Biotop-Tümpel festgestellt wurde. Bei einem Ortstermin wurde der Marktgemeinde aber die Genehmigung in Aussicht gestellt, wenn der natürliche Charakter des Geländes erhalten bleibt. Das Ingenieur-Büro A + I, Neudrossenfeld, wurde mit den notwendigen Planungsarbeiten beauftragt. Nachdem es in diesem Zusammenhang um Personeninformationen ging, ließ Bürgermeister Hermann Anselstetter in der öffentlichen Sitzung nur verlauten: "Da hat uns Jemand ein Bein gestellt!"
Sehr erfolgreich wurden die Straßensanierungen "Am Lindenberg" und im "Laubenweg" zum Abschluss gebracht. In beiden Straßenzügen wurden auch Erneuerungen an den Wasserschiebern und Unterflurhydranten vorgenommen, so dass Gesamtkosten von 110 000 Euro aufgewendet wurden.
Für den Bereich der Sommer- und Winterleite besteht die Chance, eine Waldflurbereinigung einzuleiten, die mit 70 Prozent gefördert wird. Neben einer Grenzfeststellung für rund 70 Grundstückseigentümer ist auch die Förderung für einen Forstwegebau möglich. Bürgermeister Hermann Anselstetter verwies auf eine erste Informationsveranstaltung am 26. September im Gasthof Hereth mit Revierförster Steffen Auerswald. Falls hier ein mehrheitliches Interesse am Verfahren gezeigt werde, ist eine Waldflurbereinigung in der Sommer- und Winterleite machbar.
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