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Sturzbetrunken

Kreis Bayreuth: Betrunkener Lkw-Fahrer zieht Spur der Verwüstung

Eine regelrechte Amokfahrt unternahm in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Lastwagenfahrer durch den Landkreis Bayreuth.
Eine regelrechte Amokfahrt unternahm in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Lastwagenfahrer durch den Landkreis Bayreuth. Symbolbild: Pixabay
 
Gegen 2.45 Uhr setzte sich der 57-Jährige auf dem Gelände einer Firma in Neuenmarkt im Kreis Kulmbach alkoholisiert und in absolut fahruntüchtigen Zustand hinter das Steuer seiner Sattelzugmaschine mit Auflieger und fuhr ohne besonderen Grund los.

Er fuhr über Himmelkron auf die A9 Richtung Berlin. An der Abfahrt Marktschorgast verließ er die A9, wobei er mehrere Verkehrszeichen plattwalzte. Dabei riss er sich den Dieseltank auf, der dadurch begann leerzulaufen.

Seine Fahrt führte ihn dann weiter Richtung Wasserknoden im Landkreis Bayreuth, wo er versuchte, zu wenden. Allerdings ging der Wendeversuch schief, und ein geparkter VW Polo wurde vom Lkw total beschädigt.

Der Lkw-Fahrer setzte seine Fahrt jedoch fort und konnte erst durch einen beherzten Pkw-Fahrer, der das Geschehen beobachtete, zum Anhalten bewogen werden.


150 Liter Diesel ins Erdreich

Die Kreisstraße BT 49 wurde auf einem längeren Stück durch Diesel verunreinigt. Zudem gelangten wohl 150 Liter Diesel aus dem Tank in das Erdreich, weshalb das Wasserwirtschaftsamt und das Landratsamt Bayreuth neben vier Feuerwehren zur Unfallstelle gerufen wurden.

Der Sattelzug musste durch eine Spezialfirma aus Bindlach geborgen werden. Der Fahrer selbst musste sich einer Blutentnahme unterziehen, sein Führerschein wurde an der Unfallstelle sichergestellt. Ihn erwartet ein Strafverfahen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Allein der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen über 21 000 Euro.

Die Kreisstraße musste für mehrere Stunden total gesperrt werden.

zum Thema "Blaulicht"

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