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Gemeinderat

Zukunft der Gaststätte Schwarzes Roß bleibt ungewiss

Die Zukunft des ortsbildprägenden früheren Gasthauses Schwarzes Roß in Kasendorf war einmal mehr Thema im Marktgemeinderat.
Bei einem Umbau des Schwarzen Rosses könnte der rot markierte Anbau bis auf die Frontmauer wegfallen. Foto: Sonna Adam
 
von SONNY ADAM
Das Gebäude ist städtebaulich sehr bedeutend, ortsbildprägend und steht unter Denkmalschutz. Das Büro IPU aus Erfurt hat drei Zukunftsszenarien ausgearbeitet:

 eine Komplettsanierung für rund 4,36 Millionen Euro;

 eine Teilsanierung des denkmalrelevanten Gebäudeteiles für 1,35 Millionen Euro;

 einen Neubau für 1,52 Millionen Euro, bei dem die Frontfläche erhalten bleibt.

Noch einmal machte Philipp Ruhstorfer klar, dass das Schwarze Roß für eine sinnvolle Nutzung zu viel Fläche habe, deshalb sei eine Komplettsanierung nicht ratsam. Beim Umbaukonzept habe man die Fläche auf 663 Quadratmeter reduziert, bei einem Neubau auf 875 Quadratmeter.

Berücksichtigt wurde bei den Grobkonzepten, dass das Gebäude auch künftig für kommunale Veranstaltungen zur Verfügung stehen soll. Außerdem könnten eine Sozialstation einziehen und neuer Wohnraum geschaffen werden.

Beim Umbau würde der Düllsall bis auf eine hohe Mauer an der Straßenfront komplett zurückgebaut. Ein kompletter Neubau wäre wohl nicht förderfähig, so Ruhstorfer.


20 Einwendungen behandelt


Die Gemeinderäte befassten sich mit 20 Einwendungen von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange. Volkmar Schulze und Rainer Friedmann, Architekt Jürgen Grimme und Gemeinderat Norbert Groß (CSU) hatten sich für den Erhalt des Düllsaales starkgemacht. Groß forderte eine genaue Kostenkalkulation für die Komplettsanierung. Schulze und Friedmann verlangten ein zukunftsträchtiges Nutzungskonzept.

Architekt Jürgen Grimme merkte an, dass die Vergleichkosten lediglich auf allgemeine, statistische Einheitswerte beruhen und sicherlich keiner Prüfung in der Detailplanung standhalten werden


Bürgermeister hofft auf einen Zuschuss


Bürgermeister Bernd Steinhäuser (CSU) erklärte, dass sich das Gremium mit dem Feststellungsbeschluss für das interkommunale integrierte städtebaulichen Entwicklungskonzept (Isek) keineswegs schon auf einen Abriss oder Umbau festgelegt habe. Vielmehr diene das Konzept dazu, die Planungen weiter voranzubringen und etwaige Fördermöglichkeiten abzuklären. "Ich hoffe, dass ein Wunder geschieht und wir bei der Regierung nicht wieder herunterfallen. Denn eine gute Finanzkraft ist immer schlecht, wenn es um solche Zuschüsse geht", so Steinhäuser.

Aktuell liege die Förderkulisse für solche Vorhaben bei 60 Prozent. "Wir wollen im Januar die Sanierungssatzung auf den Weg bringen", so Steinhäuser.


Gemeinderat in Kürze


Breitband Der Markt Kasendorf beantragt Fördermittel für einen Masterplan zum Breitbandausbau.

Wasser Das Gremium genehmigte das Einleiten von Niederschlagswasser der Firma Bergmann in Azendorf in einen namenlosen Graben. Außerdem stufte der Markt Kasendorf das Gebiet des Steinbruches von der Kategorie 1 (voll erschlossen) in die Kategorie 4 ab. Damit können zwei Pflanzenkläranlagen für Schmutzwasser auf dem Betriebsgelände geschaffen werden.

Umgehung Die Ausgleichsflächen für den Bau der Ortsumfahrung Döllnitz wurden erweitert. Insgesamt handelt es sich um ein 2760 Quadratmeter großes Grundstück. "Uns geht nichts verloren", kommentierte Bürgermeister Steinhäuser die Vorgabe der Regierung.

Hofladen Auch in Zukunft wird es vor dem Hofladen der Firma Kolb Frischeier in der Kirchstraße keine Kurzparkzone geben. Die Firma hatte vorgeschlagen, die Parkzeit dort auf eine halbe Stunde zu beschränken. "Aber das lässt sich nicht überwachen", lehnten die Marktgemeinderäte den Antrag ab.

Schule Für die Lüftungsanlage in den Toiletten der r Schule wurde ein Wartungsvertrag mit der Firma Schwender in Thurnau abgeschlossen. Kostenpunkt: 235 Euro im Jahr.

Vereine Auch in diesem Jahr bekommen die Vereine Zuschüsse in gewohnter Höhe. Der Musikverein und der SSV Kasendorf können mit 2900 Euro rechnen, der SSV Peesten mit 500 Euro und der TC Kasendorf mit 1200 Euro. Die anderen Vereine erhalten zwischen 50 und 400 Euro.
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