Kulmbach
Burggeflüster

Wetter-Lotterie: Auf ein Neues

Wetter.com, wetter.de, wetteronline, donnerwetter, zoover, dwd, agrowetter und so weiter - die Internet-Wetterdienste sind schier unüberschaubar.
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Foto: Symbolbild Karl-Josef Hildenbrand dpa/lby
Foto: Symbolbild Karl-Josef Hildenbrand dpa/lby
Vollgepfropft mit Informationen, suggerieren sie dem geneigten User, dass sie dem Wettergott rund um die Uhr über die Schulter schauen können. Da gibt es Specials, Langfristprognosen, Kalender, Lexika, Biowetter, Grippe-Wetter oder Pollenflug-Infos, natürlich auf die Stunde genau.

Flott aufgemacht sind sie ohne Zweifel, die Internetseiten. Doch wie steht es um die Treffsicherheit? Da sind wir dann auch schon bei dem unvergessenen Kabarettisten Karl Valentin († 1948), demzufolge Prognosen besonders dann schwierig sind, wenn sie die Zukunft betreffen.

Wie am "Tag der Deutschen Einheit". Für unseren Ausflug zur Bleilochtalsperre in Thüringen war die Vorhersage katastrophal: Von 8 bis 13 Uhr ununterbrochen Regen, "teilweise sehr stark", meldeten mehrere Dienste übereinstimmend unter dem Ortsnamen Saalburg.

Wir starteten, wie vorgesehen, um 9.30 Uhr in Kulmbach - bei leichtem Nieselregen. Und siehe da: Je weiter wir in Richtung Thüringen fuhren, desto besser wurde das Wetter. Im Bereich Lehesten/Wurzbach ließ sich sogar die Sonne blicken, von Regentropfen keine Spur. Das blieb auch so bis kurz vor der Heimatfahrt gegen 16 Uhr.

Am Samstag haben wir eine Wanderung im Fichtelgebirge geplant. Die Vorhersage: ein bis neun Grad, Regenwahrscheinlichkeit 90 Prozent. Ich schätze, es scheint den ganzen Tag die Sonne. Oder es schneit...
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