Kulmbach
Schülermesse

Wegweiser in die berufliche Zukunft

Am 11. Februar wird es die vierte Auflage der Kulmbacher Abitura geben. Gestern wurde das Motto der Messe vorgestellt: "Deine Zukunft kennenlernen".
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Die Abitura bietet interessante Informationen. Unser Bild zeigt die beiden Krankenpflegeschülerinnen Stefanie Motschmann (links) und Eva Geißler vom Klinikum, die Jennifer Gräbner und ihrer Freundin Rebecca Turbanisch anhand einer Puppe zeigen, wie ein Überwachungsmonitor funktioniert. Foto: Archiv/Stephan Stöckel
Die Abitura bietet interessante Informationen. Unser Bild zeigt die beiden Krankenpflegeschülerinnen Stefanie Motschmann (links) und Eva Geißler vom Klinikum, die Jennifer Gräbner und ihrer Freundin Rebecca Turbanisch anhand einer Puppe zeigen, wie ein Überwachungsmonitor funktioniert. Foto: Archiv/Stephan Stöckel
Die 4. Kulmbacher Abitura, die am Samstag, 11. Februar 2017, von 10 bis 14.30 Uhr im Caspar-Vischer-Gymansium stattfinden wird, wirft ihre Schatten voraus. Im Rahmen eines Pressegespräches stellte Landrat Klaus Peter Söllner als Schirmherr der Messe das Motto vor: "Deine Zukunft kennenlernen!" Die Abitura wird wie in den Jahren zuvor vom Kulmbacher Arbeitskreis Schule Wirtschaft und dem Landkreis Kulmbach gemeinsam mit dem CVG, dem Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium und der Fach- und Berufsoberschule organisiert.
Die 4. Kulmbacher Abitura schafft als Schülermesse für Firmen aus der Region eine Plattform, um sich vorzustellen und Schul- und Studienabgängern berufliche Optionen aufzuzeigen. Der Arbeitskreis Schule Wirtschaft lädt alle Unternehmen ein, daran teilzunehmen und die Abitura aktiv mitzugestalten.

Die Messe richtet sich an zukünftige Abiturienten und deren Eltern, an Studierende und Hochschulabsolventen und sie ist ein Podium, das demonstriert, welche beruflichen Möglichkeiten und Aufstiegschancen direkt vor der Haustür auf Berufseinsteiger warten. Firmen können sich und die Berufsfelder, die sie anbieten, präsentieren, ihre potenziellen neuen Mitarbeiter kennenlernen und ihnen informative, praxisorientierte Einblicke vermitteln.
Für eine starke regionale Vernetzung werden auch Hochschulen, Universitäten und Behörden vertreten sein. Fachvorträge und Workshops runden die Informationspalette der Berufsorientierungsmesse ab.

Landrat Klaus Peter Söllner wertete die 4. Abitura als Beleg dafür, dass die ersten drei Berufsorientierungmessen ein Erfolg waren: "Ich kann mich noch gut erinnern, als wir zum ersten Mal zusammensaßen und überlegten, ob das Format sinnvoll sei, insbesondere vor dem Hintergrund, weil wir ja eine äußerst erfolgreiche Ausbildungsmesse haben und da haben wir wirklich mit einer Synopse mögliche Plus- und Negativpunkte einer weiteren Veranstaltung gegenübergestellt. Die erste Abitura, die auch beim CVG stattfand, war ja für uns auch ein gewisses Risiko, weil wir nicht wussten, ob die Plattform eigenständig neben der Ausbildungsmesse, die eine überragende Resonanz findet, angenommen würde. Die Erfahrungen der letzten drei Jahre haben aber unsere kühnsten Erwartungen übertroffen."


Von Beginn an erfolgreich

Bereits im ersten Durchgang im Jahr 2014 beteiligten sich nahezu 80 Aussteller und in den Folgejahren wurde dieses Niveau mehr oder weniger gehalten. Landrat Klaus Peter Söllner: "Die Abitura hat mehr denn je ihre Berechtigung und ist im Rahmen der Berufsorientierung eine ganz wichtige Geschichte. Ich hätte mir das in meiner Zeit am Gymnasium gewünscht, denn wir hatten genau null Berufsorientierung. Unsere Berufswelt ist so vielseitig und so vielfältig, dass es wichtig ist, so ein Angebot wie die Abitura zu machen." Die Resonanz sei bisher hervorragend gewesen und deshalb sei nicht nur das Motto "Deine Zukunft kennenlernen" passend, sondern die Abitura habe auch Zukunft.

Hans-Peter Brendel vom Arbeitskreis Schule Wirtschaft stellte fest, dass die Abitura für die Wirtschaft ein absoluter Segen ist: "Da gilt ein Dank an alle Beteiligte, insbesondere an die drei Schulleiter."

Vom Start im Jahre 2014 weg war die Messe ein durchschlagender Erfolg und es wurde geschafft, dass sich neben den größeren Unternehmen auch kleinere Betriebe bis hin zu Dienstleistungsbetrieben und Handwerkskammer meldeten. Hans-Peter Brendel als Vertreter der Wirtschaft: "Es geht genau darum, dass junge Menschen in der 10. Klasse darüber nachdenken, wie geht mein Weg weiter, wie geht er nach dem Abitur weiter. Wir sprachen auch Realschüler an, wie starte ich ins Berufsleben."


Flagge fürs duale Studium

Auf einer zweiten Ebene gehe es für die regionale Wirtschaft darum, Flagge zu zeigen für das duale Studium. Ein dritter Aspekt sei es, zu zeigen, dass es in Oberfranken Chancen gibt und dass man nach dem Studium in den Landkreis Kulmbach zurückkommen kann. Brendel: "Wir müssen Menschen zeigen, dass hier ein guter Nährboden ist, um hierzubleiben oder auch nach einigen Jahren wieder hierher zu kommen."

Michael Pfitzner, Vorsitzender der Arbeitskreises Schule Wirtschaft, betonte, dass die klassischen Säulen, duale Ausbildung auf der einen Seite und akademische Ausbildung mit dem Studium auf der anderen Seite aufgebrochen sind: "Es gibt wahnsinnig viele Mischformen und ich denke, dass wir mit der Abitura viele Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ich bin heilfroh, dass wir diese Plattform vor drei Jahren nach längeren Anlaufphasen haben durchsetzen können. Ich bin überzeugt, dass sie ein ähnlicher Erfolg werden wird wie die letzten und da waren wir sehr, sehr zufrieden."
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