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Glosse

Von Piraten und fliegenden Spaghettimonstern

Wussten Sie, dass am 19. September der "Sprich-wie-ein-Pirat"-Tag ist?
Ein Schild der «Nudelmesse» der «Kirche der fliegenden Spaghettimonster» Foto: Archiv/Patrick Pleul, dpa
 
von ALEXANDER MÜLLER
Wir haben uns an dieser Stelle ja schon ab und an mit den weltweiten oder nationalen Gedenktagen befasst, von denen manche tatsächlich ein wenig skurril anmuten. In diese Kategorie fällt sicher auch der "Sprich-wie-ein-Pirat"-Tag, an dem man an alle Sätze ein knurriges "arrr" anhängen soll.

Der Tag, so verrät uns die Internet-Enzyklopädie Wikipedia, sei ein "parodistischer Feiertag", ersonnen 1995 von zwei US-Amerikanern. Bekannt gemacht hat den internen Spaß der Kolumnist und Pulitzer-Preisträger Dave Barry, der ihn 2002 in einer Kolumne erwähnt hatte.

Gefeiert wird dieser Tag ganz besonders von den Pastafaris. Das sind Menschen, deren Gottheit das fliegende Spaghettimonster ist. Diese Religionsparodie wurde 2005 von dem US-amerikanischen Physiker Bobby Henderson begründet. Sie war als Verteidigung der Evolutionslehre in den USA entstanden, wie uns Wikipedia verrät.

Inzwischen ist die Bewegung in manchen Ländern sogar als Religionsgemeinschaft anerkannt. Am 19. September sollen die Pastafaris andere Menschen bekehren, was - so heißt es ironisch - durchaus gelingen könne, da man mit Grog (ein Lieblingsgetränk der Piraten) jeden zu überzeugen vermöge.

Ich habe mich gestern jedenfalls nicht beteiligt - und ein Jünger des Spaghettimonsters hat mich zum Glück auch nicht angesprochen. Zumindest hat mich all das darin bestätigt, dass man sich über den einen oder anderen Gedenkanlass nochmals Gedanken machen sollte.

Keine solchen Fragen aufkommen lässt der heutige 20. September - da wird in Deutschland der Weltkindertag gefeiert. Und das völlig zurecht!

zum Thema "Burggeflüster"

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