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Investitionen 1

Städtebau schafft Wohnraum in Petzmannsberg

In Petzmannsberg ist ein Neubau für 3,2 Millionen Euro geplant, der die Wohnsituation von Alleinstehenden und Großfamilien verbessern soll.
In Petzmannsberg soll ein altes Haus abgerissen werden, damit dort ein Mehrparteien-Mietshaus für sozial Schwächere entstehen kann. Wo genau das sein wird, wollten die Verantwortlichen noch nicht sagen, da das Haus zurzeit noch bewohnt wird. Foto: Lisa Kieslinger
 
von LISA KIESLINGER
Im Kulmbacher Stadtteil Petzmannsberg soll für 3,2 Millionen Euro ein Mehrparteien-Mietshaus entstehen, für das die Stadt Kulmbach laut Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU) Zuschüsse vom Freistaat Bayern bekommt. Ein dort bereits vorhandenes Haus soll für den Neubau abgerissen werden.


Sozialer Wohnungsbau geht voran

Entstehen sollen zwölf bis 14 barrierefreie Wohnungen, die sozial Schwächeren - egal ob Einzelperson oder Großfamilie - zur Verfügung gestellt werden. "Wir wollen dort die Möglichkeit schaffen, dass man relativ einfach zwei Wohnungen zusammenlegen und somit schnell Platz für eine Großfamilie schaffen kann", meint der Oberbürgermeister.

Simon Ries, Pressesprecher der Stadt, ist es wichtig zu betonen, dass diese Wohnungen nicht nur für Flüchtlinge gedacht sind, sondern für alle sozial Schwächeren. Als die Flüchtlingswelle vor gut einem Jahr auch Kulmbach erreichte, habe man versucht, sämtliche Wohnungskapazitäten zu nutzen. "Ein Drittel der Wohnungen haben wir in dieser Zeit an Flüchtlinge vermietet", erklärt Simon Ries. Momentan seien keine Objekte mehr da, die für den sozialen Wohnungsbau reaktiviert werden könnten.

Der Neubau wird laut Oberbürgermeister Schramm vom Freistaat Bayern gefördert. 30 Prozent seien dabei der Standard. "Wir müssen sehen, was wir da noch zusammenbringen können. Vielleicht können wir noch etwas machen", sagt Schramm optimistisch.

Der Freistaat Bayern sei aktuell selbst dabei, ein Haus für den sozialen Wohnungsbau in Kulmbach zu planen. Zwölf Millionen kostet das Projekt dem Freistaat. Wo genau der Neubau entstehen soll, konnte Schramm noch nicht sagen. Das wolle die Regierung selbst verkünden. "Wir werden den Wohnungsmarkt in Kulmbach damit nicht komplett umdrehen, aber es ist ein Einstieg", meint Schramm.


Nicht nur für Flüchtlinge

Auch am Ende des Gesprächs betonen Oberbürgermeister Henry Schramm und Simon Ries nochmals, dass diese Wohnungen nicht nur für Flüchtlinge gebaut werden. Der soziale Wohnungsbau sei für alle sozial Schwächeren da - und dieser Aspekt sei für den sozialen Frieden heute wichtiger denn je.
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