Samuel Müller und seine Frau Britta sind rundum zufrieden. "Das hat sich wirklich gelohnt", kommentiert der Salem-Geschäftsführer seine Eindrücke, die er dieser Tage aus der Bududa-Region in Uganda mitgebracht hat. Das gemeinnützige Hilfswerk Salem International hat dort nach einem verheerenden Erdrutsch im Frühjahr 2010 mit rund 350 Toten eine Wiederaufbauaktion gestartet, die den Menschen langfristig Hilfe bringen soll.
Eine bis zu acht Meter hohe Schlammlawine hatte nach tagelangen Regenfällen eine Siedlung auf bis zu 200 Metern Breite unter sich begraben. Unter den Toten waren auch rund 100 Kinder.
Salem International, das seit 30 Jahren im etwa 20 Kilometer entfernten Kolonyi-Nakaloke ein Kinderdorf betreibt und sich mit rund 85 Mitarbeitern um deren Wohl und Erziehung kümmert, entsandte damals Helfer, um die das Rote Kreuz und die Armee bei den Rettungs- und Wiederaufbauarbeiten zu unterstützen (die Bayerische Rundschau berichtete).

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