Kulmbach

Sebastian Körber ist der Spitzenkandidat der oberfränkischen FDP

Sebastian Körber aus Forchheim wurde beim Bezirksparteitag der der FDP in Kulmbach als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl nominiert.
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Sebastian Körber aus Forchheim ist der Spitzenkandidat der oberfränkischen FDP für die Bundestagswahl. Foto: Stephan Herbert Fuchs
Sebastian Körber aus Forchheim ist der Spitzenkandidat der oberfränkischen FDP für die Bundestagswahl. Foto: Stephan Herbert Fuchs
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Der frühere Bundestagsabgeordnete Sebastian Körber aus Forchheim wird sich im Herbst dieses Jahres als Spitzenkandidat der oberfränkischen FDP erneut um ein Bundestagsmandat bewerben. B wurde Körber mit 18 von 31 möglichen Stimmen als Spitzenkandidat für Oberfranken nominiert. Er hatte keinen Gegenkandidaten, zwölf Delegierte stimmten mit Nein, einer enthielt sich der Stimme. Der 36 Jahre alte Architekt gehörte dem Bundestag bereits von 2009 bis 2013 an.

Das Ringen um den Wiedereinzug der FDP in den Bundestag nannte Körber eine Herkulesaufgabe. "Wir müssen den Menschen unser Lebensgefühl von Freiheit vermitteln", sagte er. Die FDP stehe dabei für starke und selbstbewusste Bürger auf der Basis von Grundgesetz und Marktwirtschaft. Für die Partei gehe es in den kommenden Monaten darum, wieder verstärkt sichtbar zu werden. Als Ziel formuliere Körber, dass mindestens ein Kandidat aus Oberfranken in den Bundestag einziehen wird.


Kampf um Platz zwei


Eine Kampfabstimmung gab es um den weniger aussichtsreichen Platz zwei der Oberfrankenliste, die letztlich Stefan Wolf aus Gundelsheim im Landkreis Bamberg für sich entscheiden konnte. Der 25-jährige Psychologiestudent, der auch Bezirksvorsitzender der Jungen Liberalen ist, tritt für den Bundestagswahlkreis Kulmbach-Lichtenfels-Bamberg an. Er konnte sich mit 18 zu 13 Stimmen gegen Klaus Horn aus Konradsreuth im Landkreis Hof durchsetzen. Der 46-jährige stand anschließend für Platz drei nicht mehr zur Verfügung.

Auf Platz drei wählten die Delegierten Alexander Arnold aus Coburg. Für Platz vier und fünf nahmen die Delegierten keine Reihung mehr vor, damit stehen die beiden übrigen nominierten Bundestagskandidaten Klaus Horn und d Thomas Hacker gleichberechtigt auf Platz vier. Thomas Hacker war von 2008 bis 2013 Fraktionsvorsitzender der FDP im Landtag.

Zuvor hatte beim Bezirksparteitag ein Antrag von Björn Cukrowski aus Pressig im Landkreis Kronach für Furore gesorgt. Er wollte, dass schon ab Platz zwei keine weitere Reihung der Kandidaten mehr vorgenommen wird, weil diese Reihung ohnehin keinen Einfluss auf die Landesliste habe.Außer dem Spitzenkandidaten werde es realistisch betrachtet ohnehin keiner der weiteren Kandidaten schaffen, unter die ersten zehn auf der Bayernliste zu kommen, sagte Thomas Hacker. Deshalb sollten die übrigen Kandidaten gleichberechtigt nebeneinander stehen.

Dem widersprachen Bezirksvorsitzender Thomas Nagel und Spitzenkandidat Sebastian Körber. Die Reihung sei das "Gesicht des Bezirksverbandes", sagte Nagel. "Wir müssen uns nicht kleiner machen, als wir sind, so Körber.


Nur gemeinsam stark


Thomas Nagel appellierte bei dem Parteitag an die Geschlossenheit aller Kandidaten. "Nur gemeinsam werden wir es schaffen", sagte er. Nagel sprach auch von einem "Schicksalsjahr für die FDP". Oberstes Ziel sei der Wiedereinzug in den Bundestag. Der Bezirksvorsitzende zeigte sich fest davon überzeugt, dass ab September die Durstecke der außerparlamentarischen Opposition vorbei ist.
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