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Projekt

Schulgarten: Zeit fürs junge Gemüse

Die Grundschüler lernen, wie man zum Selbstversorger werden kann: Sie bauen in Hochbeeten und Kübeln Salate, Gurken und andere gesunde Leckereien an.
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Sophie Herold und Linda Langer befreien die Hochbeete vom Unkraut, damit Gurken und Ringelblumen gut wachsen können. Foto: Dagmar Besand
Sophie Herold und Linda Langer befreien die Hochbeete vom Unkraut, damit Gurken und Ringelblumen gut wachsen können. Foto: Dagmar Besand
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Der Schulgarten in Melkendorf wird immer schöner. Viele Blumen leuchten in den Beeten um die Wette, Erdbeeren und Himbeeren blühen und setzen erste Früchte an. Doch mit dem Pflanzen allein ist es nicht getan. Das haben die Kinder, die sich an unserem Traumgarten-Projekt beteiligen, inzwischen gelernt.

Damit die Beete langfristig schön aussehen, brauchen sie Pflege: Gerade jetzt schießt neben den Wunschpflanzen auch das Unkraut aus dem Boden.

"Schon wieder so viel!" staunt Linda Langer, die sich gemeinsam mit ihren Mitschülern Sophie Herold, Danel Winkler und Lucas Fischer vor den Ferien noch einmal ans Jäten macht. "Wir haben doch erst gezupft und gehackt!"

Stimmt. Aber Wildkräuter sind hartnäckig und sehr wuchsfreudig. Vor allem im Erdbeerbeet haben sie sich breit gemacht.


So bleiben die Erdbeeren sauber


Mit vereinten Kräften ist die Arbeit recht schnell erledigt. Das Beet ist bereit für eine Mulchschicht aus Stroh. Diese ist sinnvoll, damit die Früchte sauber und trocken reifen können, nicht faulen oder von Schnecken angefressen werden.

In der letzten Garten-Unterrichtsstunde vor Pfingsten hat Lehrerin Ellen Domann noch etliche Salatpflanzen für ihre Schüler mitgebracht. Danel und Lucas pflanzen sie in eines der Hochbeete des grünen Klassenzimmers.

Entlang der Hauswand hat sich inzwischen ein richtiger kleiner Kübel-Gemüsegarten entwickelt: In Töpfen wachsen Kartoffeln, Tomaten, Paprika und Gurken sowie Bohnen. Das alles sind durstige Pflanzen, die viel Wasser und Nährstoffe brauchen. Nachteil der Topfkultur: Die Pflanzen müssen öfter gegossen werden als im Beet.

Wer macht das in den Ferien? Ein Teil der Arbeit wird an Hausmeister Thorsten Wallsteiner hängenbleiben, der die Kinder schon bei allen bisherigen Arbeiten unterstützt hat. Aber auch Linda fühlt sich verantwortlich für die jungen Pflanzen: "Ich komme in den Ferien ab und zu zum Gießen vorbei", verspricht sie.
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