Attraktion

Schon ab 2013 fließt das Neudrossenfelder Bier

Eine Aktiengesellschaft wird das Neudrossenfelder Hölzel-Areal bewirtschaften, das mit vielen Millionen Euro saniert wird. Im "Bräuwerck" soll schon im Frühjahr 2013 das erste selbst eingebraute Bier fließen.
Susanne  Weigelt,  Christian Teichmann,  Rainer Schimpf und Peter Schuhmann   (von links) vom  Verein "Freunde Drossenfelder  Bräuwerck" stoßen  auf  das  Projekt an. Foto: Alexander Hartmann
 
Noch wird das Bier in einer Mikrobrauerei in kleinen Mengen eingebraut. "Um zu tüfteln, Rezepte zu entwickeln", sagt Rainer Schimpf. Schon im Frühjahr 2013 soll das Neudrossenfelder Bier aber in größeren Mengen hergestellt werden: in einer Kleinbrauerei, die im alten Sudhaus auf dem Hölzel-Areal entsteht, das im Zuge der millionenschweren Sanierung des Ortskerns wieder in Betrieb genommen wird.


Das "Bräuwerck"



Ausgeschenkt wird der hausgemachte Gerstensaft im früheren Hölzel-Brauereigasthof, der nach der Generalüberholung den Namen "Bräuwerck" tragen wird. "Wir knüpfen mit dem Namen an die Tradition an", erläutert Rainer Schimpf, der bis ins Jahre 1692 zurückgeht, als Pfarrer Johannes Will vom malerischen Ort im Rotmaintal mit folgenden Worten geschwärmt hat: "Hat ein feines Schloß... einen vornehmen Gasthof mit einem guten Bräuwerck."

Den Namen "Bräuwerck" trägt nicht nur der Gasthof, sondern auch der Mitte Februar von 28 Männern und Frauen aus Neudrossenfeld, Kulmbach, Bayreuth und Bamberg gegründete Verein "Freunde Drossenfelder Bräuwerck" in sich. Ein Verein, der die Gründung der "Drossenfelder Bräuwerk AG" im Blick hat. "Der Verein will die Gründung der Aktiengesellschaft vorbereiten, die die von der Gemeinde sanierten Gebäude im Ortskern bewirtschaftet", erläutert Rainer Schimpf, der mit Susanne Weigelt und Peter Schuhmann das Vorstandsgremiums des Vereins bildet.


Über eine halbe Million Euro



Die Braufreunde, die heute schon 100 Anhänger zählen, wollen bei der Erstellung eines gastronomischen Gesamtkonzeptes mitwirken und mit der bereits angeschafften Mikrobrauerei Bier- und Kochrezepte entwickeln, die der AG zur Verfügung gestellt werden. Die soll Mitte des Jahres gegründet werden. Auf rund 600.000 Euro schätzt Schimpf den Investitionsbedarf. Geld, das vor allem in das Inventar der Kleinbrauerei gesteckt werden muss.

Mehr über das Projekt lesen Sie in der Freitagsausgabe der Bayerischen Rundschau.





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