Rathaus: Jetzt geht's ins Detail

Die Arbeiten am Marktleugaster Rathaus sollen im Sommer beginnen. In welchem Ausmaß die Verwaltung dafür umziehen muss, steht noch nicht fest. Die Bauzeit wird aber etwa ein Jahr betragen.
Die Detailplanung für die Rathaussanierung in Marktleugast hat begonnen. Am Montag trafen sich (von links) Architekt Harald Schramm, Tobias Zeilmann von der Firma Energent, Bürgermeister Norbert Volk und Energent-Vorstand Dr. Michael Schmitt, um abzuklären, wie die Arbeiten bei laufendem Rathausbetrieb erledigt werden können. Foto: Matthias Beetz
 
Die Entscheidung der Marktleugaster Bevölkerung war eindeutig: 79,26 Prozent sprachen sich am 10. Januar für die Sanierung des Rathauses aus, nur 26,03 Prozent wollten einen Neubau. Diese Entscheidung nun umzusetzen, ist vor allem für Architekt Harald Schramm eine Mammutaufgabe - und das umso mehr, als der Verwaltungsbetrieb nicht unterbrochen werden kann.

Am Montag trafen sich Bürgermeister Norbert Volk und Verwaltungsleiter Michael Laaber mit Harald Schramm sowie Dr. Michael Schmitt und Tobias Zeilmann vom Planungsbüro Energent aus Bayreuth im Rathaus, um die Abwicklung des Projekts vorzubereiten.


585 000 Euro Baukosten


uf der Basis einer Kostenschätzung über 585 000 Euro soll das Rathaus eine Außendämmung, eine neue Dachisolierung, neue Fenster und Türen, eine neue Gasheizung sowie Brandschutz- und Personenrettungseinbauten wie eine Fluchttreppe über das Dachgeschoss bekommen.


Raumaufteilung bleibt


Zurückgestellt sind raumgestalterische Verbesserungen - etwa im Eingangsbereich -, eine Innensanierung sowie die Gestaltung der Freianlagen. "Die Raumaufteilung bleibt wie sie ist", sagt Bürgermeister Norbert Volk.

Nach seinen Worten noch ungeklärt ist auch die Frage, wie die Sanierung im Bestand und vor allem während des laufenden Bürobetriebs im Detail erfolgen kann. "Ob wir umziehen müssen oder drin bleiben können und raum- oder etagenweise umziehen müssen, das ist alles noch offen", erklärte der Bürgermeister am Montag.


Terminplan am schwierigsten


Architekt Harald Schramm betrachtet die Ausarbeitung des Terminplans für die einzelnen Gewerke wie die Erneuerung der Heizung und der Haustechnik als "am schwierigsten". Zu berücksichtigen sei dabei ferner die Vernetzung der Arbeitsplätze über die EDV, zumal nach seiner Einschätzung nicht einfach eine Etage nach der anderen in dem dreigeschossigen Haus "außer Gefecht" gesetzt werden kann.

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