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Eröffnung

Neues Domizil für den Kunstverein Kulmbach

Der Kunstverein Kulmbach hat ein neues Domizil aufgeschlagen. In der Oberen Stadt Nummer 10 stehen jetzt über 100 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Die erste Ausstellung ist am Samstag eröffnet worden.
Franz Hächel erklärt sein Kunstwerk "Lindenthron". Mit im Bild (nach rechts) stellvertretende Landrätin Christina Flauder, die zweite Vorsitzende des Kunstvereins Kulmbach, Cornelia Morsch, und Ilse Pfitzner. Fotos: Horst Wunner
 
von HORST WUNNER
Der Löwe schaut einen durchdringend an, die Frau mit dem denkenden Blick guckt in die Ferne, eine mystische Stadtansicht von Kulmbach. Der Lindenthron - aus einem Stück von Franz Hächel geschnitzt, der Lago di Garda als Traumlandschaft à la Dali, Werkstücke aus Metall und Schmiedeeisen auf kleinen Stelen.

Die Ausstellung von Mitgliedern des Kunstvereins Kulmbach ist enorm vielfältig. Die Bilder in Öl und Acryll, mit künstlichem Rost, Pastellkreide und Kaltnadel, die Zeichnungen mit Feder und Bleistift, Fotomontagen und Keramik, drücken die verschiedensten Stile aus, von Naiv bis zum Expressionismus und Realismus reichen die Ideenschmieden.

Es ist das Schaffen aus mehr als einem halben Jahrhundert, mit einer Ansicht des Fichtelgebirges der 87-jährigen Ilse Pfitzner von 1950 und brandneuen Motiven. Etwa 150 Unikate sind zu sehen in ganz neuer Umgebung, in der Oberen Stadt Nummer 10. Dort hat der Kunstverein künftig seine Geschäftsstelle, die er jetzt offiziell eröffnete, und ein Forum für Vernissagen.

Schönes Hinterhof-Ambiente

Im wunderschönen Hinterhof-Ambiente und in künstlerischer Atmosphäre des Ateliers Schobert steht eine Ausstellungsfläche von über 100 Quadratmetern zur Verfügung. Da gibt es das historische Gewölbe, daneben eine Passage mit vier Schaufenstern neben Tischchen und Stühlen zum Kaffee- und Cocktailtrinken - und als Zuckerl kann man bequem im Sitzen Kunstobjekte anschauen.

"Wir sind froh, dass wir auch dank einiger Sponsoren ein neues Domizil und einen echten Blickpunkt haben mitten in der Stadt", freute sich zweite Vorsitzende Cornelia Morsch. In den Räumen könne man sich wohlfühlen, "sie sind nicht wie so oft steril und schmucklos. Es sei schön zu sehen, welch Leben wieder in das mehr als zwei Jahre leerstehende Ensemble eingekehrt sei. So nannte auch stellvertretende Landrätin Christina Flauder das neue Zuhause eine Bereicherung für den ganzen Landkreis.

Der Rundgang durch die Ausstellung lässt einen ins Schwärmen kommen ob des großen Potentials an Kunstrichtungen. Impressionen von einer Japanreise, ganz banale Blüten oder der sphärische Frühlingssturm sind dabei, genau so wie Schätze im Dunklen auf Büttenpapier und der Linolschnitt Poiesis.

Man sollte die Ausstellung nicht versäumen. Und wer etwas auf Kunst hält, sollte beim Spaziergang durch die Obere Stadt immer mal in das Haus Nummer 10 eintauchen und schauen, ob es dort etwas Neues gibt. Die Ausstellung ist noch geöffnet bis 23. Juni (Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag von 11 bis 14 Uhr und Sonntag von 14 bis 18 Uhr).


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