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Soziales

Mit Bildern helfen

Jürgen Machulla verzaubert mit Bildern. Schon mehrfach hat der ambitionierte, preisgekrönte Hobbyfotograf in der Region eindrucksvolle Bilder aus Afrika präsentiert - und damit Gutes getan: Machulla engagiert sich für notleidende Kinder in Uganda.
Eine sichere Versorgung mit Trinkwasser ist unerlässlich, damit die Kinder in Uganda gesund aufwachsen können. Die Hilfsorganisation Salem trägt mit ihrem Engagment dazu bei, dass Tanks und Leitungen gebaut werden können. Foto: Jürgen Machulla
 
Am Wochenende will er erneut möglichst viele Menschen für die Salem-Hilfsprojekte begeistern. "Dort zu helfen, lohnt sich. Vor allem den Kindern helfen zu können, ist befriedigend."
Der Kontakt zu Salem kam über Machullas Frau Helga zustande, die für die Hilfsorganisation Salem International mit Sitz in Stadtsteinach arbeitet. Salem hat nahe der Stadt Mbale im Südosten von Ugandas ein Dorf aufgebaut, in dem versucht wird, mit Hilfe aus Europa die oft unvorstellbar armen Menschen in die Lage zu versetzen, sich selbst zu versorgen. So wurde unter anderem ein großer Wassertank gebaut und die Wasser- und Abwasserleitungen wurden erneuert.
Mehrfach war Machulla, der im Hauptberuf als Energiegeräte- Elektroniker im Landesamt für Umwelt in Steinenhausen arbeitet, schon in Uganda. Seine Eindrücke hat der 43-Jährige mit der Kamera festgehalten. Mit den schönsten Bildern gestaltet er alljährlich Kalender. Der Erlös aus dem Verkauf fließt in das Salem-Projekt.
Auf viele Besuche in Afrika folgt nun der Gegenbesuch. Grace Akoll und Andrew Epeny, die im Salem-Dorf im Krankenhaus arbeiten, befinden sich zur Zeit auf einer Studienreise in Deutschland. In einem Krankenhaus im Schwäbischen haben sie bereits Station gemacht. In diesen Tagen sind sie in Stadtsteinach eingetroffen - und laden am Wochenende in Zusammenarbeit mit der Organisation Tukolere Wamu (Gemeinsam für eine Welt) zu einem Afrika-Fest ein.
Drei Tage lang - von Freitag bis Sonntag - soll ein Hauch von Afrika durch die Frankenwaldstadt wehen. Start ist morgen mit einem afrikanischen Abendbuffett und einer Einführungs in Thema durch Salem-Geschäftsführer Samule Müller.
Am Samstag beginnt um 10 Uhr ein abwechslungsreiches Programm. Bis in die Abendstunden gibt es Vorträge zu verschiedenen Themen. Unter anderem werden die Gäste Grace Akoll und Andrew Epeny über ihre Arbeit berichten. Geboten werden außerdem eine Multivisions-Show, ein Bericht über Bergsteigen in Uganda, ein afrikanischer Basar, Kinderspiele und - sofern die Besucher dies wünschen - eine Trommelexkursion.
Die Besucher erfahren unter anderem wie in Uganda mit der weit verbreiteten Immunschwächekrankheit Aids umgegangen wird oder wie Kinder im ländlichen Uganda leben.
Die Verpflegung der Gäste erfolgt landestypisch: Pilau (ein vegetarischer Eintopf) und Elefantenbrot stehen auf dem Speisezettel.
Am Sonntag um 9 Uhr beendet ein typisch afrikanischer Gottesdienst die Veranstaltung.
Das Engagement von Salem und vor allem von Jürgen Machulla für das ugandische Dorf aber geht weiter: Eine Neuauflage des Afrika-Kalenders für 2012 ist bereits in Vorbereitung. Außerdem bietet die von Machulla eigens gegründete Initiative "Tugende" ("Los geht's"), eine Non-Profit-Organisation, Anfang November eine Fotoreise nach Uganda an. "Ich möchte noch viel mehr Leute dafür begeistern, das Lasnd, die Herzlichkeit der Menschen, aber auch ihre schwierigen Lebensumstände kennen zu lernen", sagt der Kulmbacher. "Und ich möchte sie dazu bringen, sich mit Geld und guten Ideen an den Hilfsprojekten zu beteiligen."


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