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Fotografie

Martin Rehm stellt den Berufsalltag spannend in Szene

Der Fotograf Martin Rehm präsentiert in der Akademie für neue Medien in Kulmbach seine Exposition "Berufsbilder".
Eines der Lieblingsbilder von Martin Rehm, aufgenommen in seiner alten Heimat: ein Tiefbauingenieur am Klinikum Lichtenfels Foto: privat
 
Berufliche Alltagsszenen zu fotografieren ist eine langweilige Sache? Nicht, wenn es nach Martin Rehm geht. Der in Nürnberg ansässige Profifotograf durchquert für seine Auftraggeber ganz Deutschland und lichtet Menschen in ihren Berufen auf ehrliche, und doch teils spektakuläre Weise ab.

"Dabei zeige ich nicht nur die schönen Seiten eines Berufs, sondern ich will das komplette Berufsbild dokumentieren", sagte Martin Rehm bei der Eröffnung einer Ausstellung im Langheimer Amtshof. Und so geht er bei den verschiedensten Unternehmen quasi ein und aus und fängt mit seiner Kamera stimmungsvolle Situationen aus dem Berufsalltag ein.


"Krass und martialisch"


Ob nun Wassertechniker, Fischer oder Besamungstechniker, Bäckerin, Lackiererin oder Büchsenmacher - sein Tätigkeitsfeld ist vielseitig. "Besonders spannend finde ich es, dass sich viele Berufe unglaublich schnell verändern - bei manchen Berufen wusste ich nicht einmal, dass es sie gibt." Mit vielen seiner Fotos verbindet er auch persönliche Erfahrungen, etwa ein Foto von einem Tiefbauingenieur auf der Krankenhausbaustelle von Lichtenfels, seiner alten Heimat, oder von einem Fleischer aus dem Schlachthof. "Das war eine krasse und durchaus martialische Erfahrung."

Einen Schlachthof zu besuchen hatte ihn auch persönlich sehr interessiert, und er war überrascht gewesen über die Offenheit und Transparenz, die dort vorherrschte, und darüber, wie anstrengend die Tätigkeit ist. Wieder andere Berufe stellt er auf ganz künstlerische Weise dar, so mutet beispielsweise ein Foto von einem Schweißer in einem Automobilkonzern auf den ersten Blick wie ein Astronaut im Weltraum an, und auch der Einblick in eine Eisenschmelze ist äußerst beeindruckend.


Ströhlein als Vermittler


Besonders gern drückt Martin Rehm in seiner Heimatregion Franken auf den Auslöser, und im Laufe seiner Tätigkeit ist ihm aufgefallen, "dass wir wirklich stolz auf unsere Region sein dürfen, denn wir beherbergen hier viele Unternehmen mit großartigem Know-how und echtem High-Tech."

Dass Martin Rehm seine Bilder nun in der Akademie für neue Medien im Langheimer Amtshof ausstellt, ist einer Kooperation zwischen dem Einrichtungsleiter Thomas Nagel und dem Ehepaar Ströhlein zu verdanken.


Ein Glücksfall


Als ehemaliger Vorsitzender des Fotoamateurclubs Mainleus/Kulmbach und mit über 40 Jahren Erfahrung in der Wettbewerbsfotografie verfügt Manfred Ströhlein über unzählige Kontakte. Und Thomas Nagel stellt die Räume für solche Ausstellungen gerne zur Verfügung, der Langheimer Amtshof ist mit seinem ansprechenden Ambiente auch absolut dafür geeignet. "Die Ausstellungen bieten auch einen tollen Rahmen für unsere Journalisten und Seminarteilnehmer", sagte der Akademieleiter bei der Vernissage. "Ich hoffe, dass so mancher Betrachter Anregungen aus den Bildern ziehen kann." Die Verquickung von Kunst und Kultur mit den Medienschaffenden ist für ihn jedenfalls ein Glücksfall.

Die Ausstellung "Faszination Berufswelt" ist noch bis 9. November im ersten Stock des Langheimer Amtshof zu sehen, und zwar von Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 17 Uhr. Auch die nächsten Ausstellungen sind bereits in Planung, fotografische Eindrücke aus Kuba, der Sportwelt und Albanien stehen auf dem Programm.
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