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Region  // Kulmbach

Bürgerversammlung

Markt Wirsberg plant ein Zentrum für die Bürger

Bürgermeister Hermann Anselstetter hat die Pläne für das Wirsberger Bürgerzentrum vorgestellt. Nun kommt doch noch ein neuer Einkaufsmarkt.
Nach dem angedachten und bereits geplanten Abriss des Köhler-Hauses würde diese neue Ansicht auf die Johanniskirche entstehen.
 
von WERNER REIßAUS
In Wirsberg wird sich in den nächsten zwei, drei Jahren einiges tun. Wie Bürgermeister Hermann Anselstetter (SPD) am Donnerstagabend in der gut besuchten Bürgerversammlung im Landgasthof Hereth betonte, werde auf dem Gelände des ehemaligen Rewe-Marktes ein neuer Einkaufsmarkt entstehen.

"Nachdem wir von Rewe so kläglich in Stich gelassen wurden, ist das eine wunderbare Botschaft. Es wird etwas geschaffen werden, woran eigentlich niemand mehr geglaubt hat. Dazu wird auch ein Dienstleister- und Beratungscenter in einem gesonderten Gebäude geschaffen", freute sich Hermann Anselstetter.

Sehr detailliert stellte Architekt Hans-Hermann Drenske zudem den Außenaufzug am Ärztehaus, das neue Bürgerzentrum am Marktplatz, die Sanierung des alten Schützenhauses und die bereits laufende Baumaßnahme an der Kindertagesstätte vor.


"Wir wägen und wir wagen"


"Wir arbeiten sehr fleißig, wir wägen viel ab, wir wagen auch einmal einen mutigen Schritt und wir klären mit allen Behörden immens viel ab", sagte Anselstetter. Im Marktgemeinderat werde - immer mit Blick auf die Finanzen - ein sehr guter Kurs gefahren. Auf Stabilisierungshilfen sei man daher nicht angewiesen.

Die Ehrenamtlichen in der Marktgemeinde bezeichnete der Bürgermeister als eine Macht. In den 30 Vereinen und Verbänden werde eine wertvolle Arbeit geleistet. Deswegen würden sie auch unterstützt und gefördert.
Als eine zentrale Aufgabe bezeichnete Hermann Anselstetter die Bewahrung der existenziellen Lebensgrundlagen. Dazu gehörten auch die Luftreinheit, die hervorragende Trinkwasserqualität und die Fortschritte im Bereich der Gesundheitsvorsorge. Hier stellte er die Diakoniestation und die ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe heraus.
Jetzt habe der Marktgemeinderat einen "Vitalitätsschub" eingeleitet: "Das heißt, wir investieren in neue Lebensqualität." Runde 6,6 Millionen Euro würden in den nächsten drei Jahren investiert, dabei wolle man Fördermittel von knapp fünf Millionen Euro ausschöpfen.


90 Prozent Förderung


Das neue Bürgerzentrum am Marktplatz mit Bürgersaal, Mehrzweckraum und öffentlichen WC-Anlagen sowie einem barrierefreien Zugang zur Johanniskirche sorgte bei den Besuchern für besondere Aufmerksamkeit. "Es ist noch nicht beschlossen, dass das Köhler-Haus abgebrochen wird, aber die Planung sieht vor, dass der Abbruch von den Fachbehörden geprüft wird. Wenn wir die Genehmigung bekommen, würde auch ein ganz neuer Kirchplatz entstehen."

Derzeit kann die Marktgemeinde von einer 90-prozentigen Förderung durch den Staat ausgehen. Bei Baukosten von maximal 4,5 Millionen Euro läge der Anteil der Marktgemeinde lediglich bei rund 450 000 Euro. Das sei für den Markt Wirsberg in seiner jetzigen Verfassung kein Problem.


Anfragen und Anträge der Bürger


Ewald Oertel fragte nach der Befestigung des rollstuhl-, rollator- und seniorengerechten Rundwanderwegs an der "Schorgast". Der wird nach den Worten von Architekt Hans-Hermann Drenske mit einer wassergebundenen Decke versehen.

Stefanie Schmidt schlug vor, mehr Behältnisse für die Hundekot-Beutel aufzustellen.

Heike Luthardt und Lisa-Marie Opel
eröffneten eine Grundsatzdebatte über den Hundekot und sprachen auch die Unvernunft der Hundehalter an.

Susanne Schlegel zeigte kein Verständnis, dass die bisherigen Wohnanlagen der Außenwohngruppen der Himmelkroner Heime aufgegeben werden. Bürgermeister Hermann Anselstetter teilte dazu mit, dass die Absicht besteht, im Baugebiet "Tischeräcker" eine neue Wohnanlage für 24 Menschen mit Behinderung entstehen zu lassen.
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