Marienweiher
Glaube

Marienweiher-Pilger trotzten Wetterkapriolen

Auch strömender Regen auf dem Heimweg konnte die Eindrücke der Wallfahrer nicht trüben, die an Pfingsten nach Marienweiher gepilgert waren.
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16 Wallfahrtsgruppen mit teils stattlichen Teilnehmerzahlen pilgerten am Pfingstwochenende nach Marienweiher.
16 Wallfahrtsgruppen mit teils stattlichen Teilnehmerzahlen pilgerten am Pfingstwochenende nach Marienweiher.
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Weit über 1000 Wallfahrer pilgerten am Pfingstwochenende, dem Hochfest der Wallfahrt zur Gottesmutter von Marienweiher, in den Mariengnadenort.
Singend und betend trafen 16 Wallfahrtsgruppen mit teils stattlichen Teilnehmerzahlen ein. Oft legten die Gruppen die ganze Strecke zu Fuß und an mehreren Tagen zurück, wie es die Wallfahrer aus Forchheim oder Nordhalben taten. Während viele Wallfahrer am Freitag und Samstag noch bei strahlendem Sonnenschein einziehen konnten, mussten sie ihre Heimreise am Sonntag bei strömenden Regen antreten, der sie dann auch stundenlang begleitete. Höhepunkt war wieder einmal das Wallfahrtshochamt mit Erzbischof Ludwig Schick am Samstagabend.
Wallfahrtsseelsorger Pater Witalis begrüßte neben den Hunderten von Wallfahrern am Samstagabend besonders Erzbischof Ludwig Schick, der es sich zum wiederholten Male nicht nehmen ließ, mit den zahlreichen Pilgern das Pfingstfest zu feiern. Aufgrund der schlechten Witterung suchten diesmal viele einen Platz in der Wallfahrtsbasilika und füllten so dicht gedrängt jeden freien Platz aus. Trotzdem versammelten sich mit der Zeit auch auf dem Kirchenvorplatz noch zahlreiche Gottesdienstbesucher die mit kräftiger Stimme das Eröffnungslied "Komm Schöpfer Geist kehr bei uns ein" erschallen liesen.
Erzbischof Schick erinnerte in seiner Festpredigt daran, dass Pfingsten nicht nur Ferien und Reisen, Feste feiern und Spaß haben bedeutet: "Wir Wallfahrer wissen, dass Pfingsten viel mehr ist!" Der gute Geist, der in uns da ist und unser Leben gestalte, werde am Pfingstfest durch Gottes Gnade und Gottes Geist immer wieder erneuert. Ohne diesen Geist Gottes, der die Geistlosigkeit vertreibt, würde es immer mehr Störgeister geben.
Die zahlreich gekommenen jungen Menschen erinnerte er dabei an die Ereignisse beim Konzert in Manchester oder die Anschläge in London, Paris und Berlin. Hier seien böse Geister am Werk gewesen, die auch in Zukunft nur durch das Gute, das der Heilige Geist in den Menschen bewirkt, überwunden werden könnten.
Sicher, so der Erzbischof, komme es im Leben auch zu schweren Stunden, zu Rückschlägen. Hier helfe der Geist Gottes, wieder neue Kraft zu schöpfen, aufzustehen und in jedem Menschen das Feuer der Liebe neu zu entzünden. Christen seien aber auch Menschen, die gerade an Pfingsten feiern können und dies mit Gottes Geist.
"Wir können ein Leben feiern das Sinn macht. Wir können mit Gottes Geist ein glückliches Leben haben und dabei auch andere Menschen glücklich machen." Mit dieser Freude wünschte der Erzbischof allen ein frohes Pfingstfest. red
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