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Region  // Kulmbach

Kultur

Kulmbacher Sommerabend mit Kunst, Theater und Musik

Beim zweiten Sommerabend im Kulmbacher Badhaus zauberten zwei internationale Künstler, jazzige Musik und theatralische Einlagen eine ganz besondere Atmosphäre.
Der Maler Owen Normend aus Schottland (rechts) erklärt Stefan Schaffranek (links) und Jürgen Treppner (Hintergrund) sein Bild mit dem Titel "Over Zeas, Over Years". Mit im Bild Normends Lebensgefährtin Hannah Asen, deren Werke ebenfalls im Badhaus zu sehen sind. Foto: Uschi Prawitz
 
Als kleine, aber feine Kulturoase bezeichnete Bürgermeister Stefan Schaffranek das Kulmbacher Badhaus, und damit lag er ganz richtig. Auch für den zweiten Sommerkulturabend hatte Jürgen Treppner am Donnerstagabend mit Hilfe des Kulturbeirates ein rundes Programm auf die Beine gestellt, ja sogar zwei internationale Künstler in die Räumlichkeiten des Badhauses geholt.


Preisgekrönter Maler


Owen Normand heißt der preisgekrönte schottische Maler, der seit fünf Jahren in Berlin lebt und unter dem Motto "Spuren" derzeit im Badhaus einen Querschnitt seiner figurativen Kunstwerke zeigt.

Nach seinem Kunststudium lebte und arbeitete er in Edinburgh, wo der junge, aufstrebende Künstler auch seine Lebensgefährtin Hannah Asen kennenlernte. Die wiederum wurde in London geboren, wuchs dort auf und ging nach Edinburgh zum Studieren. "Edinburgh ist eine tolle Stadt", sagte die sympathische Künstlerin, die sich hauptsächlich dem Illustrieren und Schreiben von Geschichten für Kinder und Erwachsene widmet. "Aber mit der Zeit wurde es zu klein, wir suchten nach einem größeren Publikum und nach mehr Gleichgesinnten."


Und so machten sich die beiden auf in die deutsche Hauptstadt, wo sie seitdem künstlerisch tätig sind. Und das mit großem Erfolg, wurde doch Owen Normand 2013 mit dem renommierten "Young Artist of the Year Award" der National Portrait Gallery in London ausgezeichnet und von der Chefkuratorin von Saatchi Art als einer der vielversprechendsten 15 jungen Künstler der Welt betitelt.


Die Nichte der Asens


Und wie kamen die zwei jungen Künstler nun nach Kulmbach? Durch die beiden Ortsansässigen, die den gleichen Nachnamen tragen, nämlich Cosima und Johannes Asen, Onkel und Tante der Illustratorin. Natürlich lag es da an einem Sommerkulturabend auch nahe, kleine theatralische Einlagen mit dem bekannten Theaterduo einzubauen, das auch noch Frank Walther von den Buschklopfern mit im Gepäck hatte. Gemeinsam rezitierten sie Geschichten und Gedichte und unterhielten das begeisterte Publikum mit humorigen Sketchen.

Abgerundet wurde die Open-Air-Veranstaltung bei lauschigem Wetter musikalisch vom Duo "ThomKa". Katharina Hargens sorgte an der Gitarre für Klangräume, die Thomas Eschenbacher an verschiedenen Saxophonen begleitete - jazzige Kompositionen, die sich perfekt in das sommerliche Ambiente einfügten.

Der zweite Sommerkulturabend war eine gelungene Veranstaltung, die bei den Besuchern gewiss ebenfalls ihre Spuren hinterließ.



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