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Ausstellung

Kulmbacher Kunstverein präsentiert "Glanzlichter"

Zahlreiche Besucher feierten am Samstagnachmittag mit dem Kunstverein Kulmbach die Eröffnung der Weihnachtsausstellung "Glanzlichter". Präsentiert werden Werke dabei auch Werke des italienischen Malers und Grafikers Diego Bianconi.
Viele Besucher nutzten die Vernissage, um die Zeichnungen und Malereien von Diego Bianconi zu betrachten. Foto: Uschi Prawitz
 
Dabei sind in den Räumlichkeiten der Oberen Stadtgalerie und im Atelier Schobert im Hinterhof nicht nur verschiedenste Werke der Künstler des Vereins zu sehen, die inzwischen sogar aus Berlin, München oder Hamburg teilnehmen. Als besonderes Schmankerl präsentiert der Kunstverein eine Sonderausstellung des Malers und Grafikers Diego Bianconi, der die Kulmbacher Besucher mit seinen Arbeiten bis zum 31. Januar 2016 überzeugen darf.


"Die ganz alltäglichen Dinge"


Bianconi, gebürtiger Tessiner, erstellt Werke zwischen Realität und Illusion, oft zeigt er ganz alltägliche Dinge in seinen Bildern, die ihn inspirierten und durch seine Augen ganz neu für den Betrachter entstehen.

Verschiedene Perspektiven lassen die Gemälde und Zeichnungen dabei ganz ungewohnt erscheinen, schaffen Tiefe und immer wieder neue Dimensionen. Inspirieren lässt sich der Künstler dabei gerne, wenn er unterwegs ist. Ohne Zeichenblock geht er eigentlich nur aus dem Haus, wenn er ihn vergessen hat.

"Ich bin viel mit dem Zug unterwegs, da sehe ich dann oft etwas, das ich auf Papier festhalten möchte." Dabei arbeitet er viel mit Symbolen und seine Bilder sollen Geschichten erzählen. Dass aber ab und zu auch ein Modell zum Einsatz kommt, wie etwa bei seinen Aktbildern, ist selbstverständlich.


"Die 13. Farbentube in meinem Malkasten"


Der Schweizer Künstler doziert nebenbei an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule in Nürnberg und sieht auch diese Tätigkeit als Quelle der Inspiration und des Lernens. "Die Kunstgeschichte ist die 13. Farbentube in meinem Malkasten", sagt er mit einem Augenzwinkern, und auf die Frage, was er denn unbedingt seinen Studenten mitgeben möchte, antwortet er: "Die Malerei ist wichtig, die Zeichnung wahrscheinlich noch mehr, aber am allerwichtigsten ist das Sehen."

Als Künstler habe er seine Bilder bereits vor seinem inneren Auge fertig und müsse sie "nur noch" zu Papier bringen.


Verlängerung des inneren Auges


Etwas, das auch Stephan Klenner-Otto in seiner Laudatio in ähnlicher Weise erwähnte. "Seine zeichnende Hand ist die Verlängerung seines inneren Auges", sagte er über den Künstler Bianconi, der wohl schon zeichnete, bevor er überhaupt gehen konnte.

Doch nicht nur über Diego Bianconi gab es bei der Vernissage lobende Worte, auch der Kunstverein selbst wurde von den Besuchern gewürdigt. "Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele", zitierte stellvertretende Landrätin Christina Flauder in ihrer Ansprache Picasso, und deswegen käme sie auch immer wieder so gerne zu den Vernissagen des Vereins.

Als Glanzlichter bezeichnete Stadtrat Michael Pfitzner die Künstler und vielen rührigen Hände, die bei einer solchen Ausstellung mitwirkten, "und schon gerade deshalb dürfen wir uns von irgendwelchen Idioten nicht die Freue an der Kunst verderben lassen", fügte er mit einem Hinweis auf die aktuellen Geschehnisse in Europa hinzu.

Ein herzliches Dankeschön erging auch vom Vorsitzenden Karl-Heinz Greim an die fleißigen Perlen des Vereins, die immer tatkräftig zur Seite stünden. "Und da freuen wir uns natürlich immer ganz besonders, wenn unsere Ausstellungen so guten Anklang finden."


Thomas Blumensaat und Michael Meyer musizieren


Musikalisch umrahmt wurde die stimmungsvolle Vernissage vom "Mr.-Flower-Duo" (Thomas Blumensaat und Michael Meyer), die auf der Gitarre rhythmische Weltmusik in die Obere Stadtgalerie holten.

Und wer vielleicht noch ein schönes Weihnachtsgeschenk sucht, könnte auch noch fündig werden, denn alle ausgestellten Werke sind auch käuflich zu erwerben.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind jeweils samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr.


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